Der Weg an die Spitze ist mühevoll und voller Zweifel, er führt erst nach Widrigkeiten, Schmerz und Hoffnung zum Erfolg. Tragische, komische und symbolträchtige Stationen bilden diese Vision von „Cendrillon", die, so der Choreograph, „aus Asche und Magie“ entstanden ist.
Die Vielfalt aus heiter beschwingten, melancholischen, draufgängerischen und leidenschaftlich erregten Szenen sind die großen Vorzüge dieses Werks.
Marie Stockhausen beschreibt ihr neuestes Werk als Stück über die schier unendliche Zahl an möglichen Lebensläufen, aus denen wir – durch unsere Entscheidungen, Türen zu öffnen, zu schließen, zu durchschreiten oder das Klopfen des Schicksals zu ignorieren – unser Leben formen und einzigartig machen.
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Die Vertuschung geriet jedoch so stümperhaft, dass Ungereimtheiten bald zutage traten und Platz für wilde Gerüchte ließen. Der spektakuläre Tod des Liebespaares war dabei der Endpunkt eines ungewöhnlichen Lebens. Kronprinz Rudolf galt als Reformer am Hof der Habsburger, er war – im Gegensatz zum konservativen Kaiser – liberal, antiklerikal und eher kritisch gegenüber der Aristokratie eingestellt.
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Der weibliche Körper als Projektionsfläche. Der Körper als Territorium – welche Grenzen sind zu beachten, welche (erogenen) Zonen zu respektieren, welche Beschneidungen zu verbieten?
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Die Ballettgala der Opernballettschule versucht sich an diesem Divertissement und verzaubert ganz sicher seine Zuseher.
Die Inszenierung Rodin ist dem Leben und Schaffen des großen französischen Bildhauers August Rodin und seiner Schülerin, Geliebten und Muse Camille Claudel gewidmet. Auf ihrer leidenschaftlichen Beziehung beruht die Geschichte voller Drama, Sinnlichkeit, Kreativität, aber auch Tragödie. Eifmans Ballettstück stellt eine imposante künstlerische Aussage über die Tragik des Lebens der Genies dar.
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In ihrer Soloperformance For A… beschäftigt sich Silke Grabinger mit der Konstruktion und Repräsentation von Gender im gesellschaftlichen Rahmen. Sie untersucht gängige Vorstellungen des Frau-Seins und deren Auswirkungen auf die weibliche Identität. Dabei wird die Tänzerin selbst zur Projektionsfläche für Gesichter, die Frauen unhinterfragt annehmen und für solche, die in ihnen gelesen werden.
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Hier, zwischen Rauch und Cappuccino, umarmt man sich flüchtig oder ewig.
In ihrem neuen Stück setzt sich die argentinische Choreografin Gisela Elisa Heredia mit dem berühmtesten Tanz ihrer Heimat, dem Tango, auseinander. Die Situation, Intention und Wirkung einer Umarmung stehen im Mittelpunkt des poetisch expressiven Abends Smokey Hugs and Cappuccino. So, let´s hug!
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Franz Schuberts (1797–1828) letzte längere Reise führt ihn im Jahr 1827 nach Graz. Nach dem Besuch schreibt er seiner Gastgeberin Frau Marie Pachler: „… in Grätz erkannte ich bald die ungekünstelte und offene Weise, mit und neben einander zu seyn.
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