Schauspiel Kulturveranstaltungen: Wien

  • Schauspiel / Wien

    Es muß geschieden sein - Ensemble - Theater in der Josefstadt

    Es muß geschieden sein

    Was geschieht, wenn Kunst und Wirklichkeit aufeinanderprallen? Wenn Katastrophen, Kriege, Revolutionen nicht irgendwo, sondern vor den Toren des Theaters stattfinden? Wenn Theaterproben zerfallen, weil die fatalen Ereignisse vor den Türen nicht halt machen, wie es beispielsweise in der Pandemie der Fall war?
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  • Schauspiel / Wien

    Der zerbrochne Krug - Theater in der Josefstadt

    Der zerbrochne Krug

    "Zum Straucheln braucht’s doch nichts als Füße" - Nach seinem nächtlichen Übergriff in der Kammer der jungen Eve gelang dem Dorfrichter Adam zwar unerkannt die Flucht, aber ein Krug geht dabei zu Bruch sowie der Glaube an Eves Unschuld. Nun bringt Eves Mutter den Fall vor Gericht. Gegen Unbekannt. Während der Dorfrichter durch die wirrsten Lügenkonstrukte versucht, dieses albtraumhafte Ereignis zu verdecken, ist die überraschend zur Inspektion gekommene Gerichtsrätin Walter an einer schnellen Aufklärung des Tathergangs interessiert.
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  • Schauspiel / Wien

    Akademietheater - Das weite Land - Bibiana Beglau, Michael Maertens, Katharina Lorenz

    Das weite Land

    Zu Beginn von Schnitzlers Gesellschaftspanorama verstummt die Musik: Ein Pianist, der in der Villa des Glühbirnenfabrikanten Friedrich Hofreiter und dessen Frau Genia verkehrte, erschießt sich. Der Grund dafür gibt Anlass zu Spekulationen. Man vermutet, dass Hofreiter den jungen Musiker dazu aufgefordert hat, sich das Leben zu nehmen, nachdem er von dessen angeblicher Affäre mit Genia erfahren hatte.
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  • Schauspiel / Wien

    Burgtheater - Der nackte Wahnsinn (Noises Off) - Norman Hacker, Katharina Pichler, Lili Winderlich, Sophie von Kessel, Dietmar König

    Der nackte Wahnsinn (Noises Off)

    Der Regisseur ist mit seinen Nerven am Ende. In nicht einmal 24 Stunden wird die Theaterpremiere der Komödie NACKTE TATSACHEN stattfinden, und das Ensemble versagt. Oder haben sich die Schauspieler und Schauspielerinnen gegen ihn verschworen? Gut, die Probenzeit war kurz für diesen Tür-auf-Tür-zu-Reigen aus Zufällen, Verwechslungen, Koinzidenzen, es geht um Steuerhinterziehung, Immobiliendeals, Quickies und Familienzusammenführung, kurz: ein Potpourri menschlicher Leidenschaften.
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    Peer Gynt - Kasino am Schwarzenbergplatz

    Peer Gynt

    Peer Gynt ist eine längst zum Mythos gewordene Theaterfigur – ein egozentrischer Träumer, Phantast, Lügner, ein Antiheld sowie eine Identifikationsfigur in einer irr gewordenen Welt, die jedes Maß verloren hat. Als junger Mann verlässt Peer Gynt seine norwegische Heimat und geht auf eine Reise durch Kontinente und durch das eigene Ich, schwebend zwischen Traum und Realität und immer auf der Suche nach seiner Identität und seiner Rolle im Leben.
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    Das Licht der Welt - Vestibül

    Das Licht der Welt

    Die letzte Burgtheaterstudio-Produktion dieser Spielzeit widmet sich der drängenden und zukunftsweisenden Frage, zu welchen Formen des Engagements und Protests man angesichts der Klimakatastrophe finden kann. Raphaela Bardutzky behandelt dieses Thema in ihrem Stück am Beispiel einer Gruppe von Umweltaktivist*innen, die unter anderem mittels Schienenblockaden einen Wald in einem Braunkohleabbaugebiet besetzt.
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  • Schauspiel / Wien

    Warten auf Godot

    Warten auf Godot

    Geschrieben im Schatten des großen Krieges, am Vorabend neuer Kriege? Mehr denn je warten die Menschen heute, in dieser schwarzen, unruhigen Zeit auf Rettung, auf die Erlösung aus der großen Angst vor Kriegen, Zerstörung, dem fortschreitenden Weltuntergang, der Apokalypse. Damit wird Becketts Text erschreckend heutig und aktuell. Sind wir nicht, wie "Wladimir" und "Estragon", Wartende am Rande der Landstraße, gelandet im Nirgendwo?
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    Die Möwe - Theater in der Josefstadt

    Die Möwe

    So liegt er da, der See der toten Seelen, über dem die Möwen kreisen, frei über den Menschen, die sich langweilen und nicht lieben, über den Künstlern, die sich in Routine gefallen und politisch nichts unternehmen gegen den autokratischen Zaren – seit Jahrhunderten immer wieder gleich – und dann ins Unglück stürzen, veröden wie die Welt: Leblos liegt sie da, kalt, keine Menschen, keine Künstler, keine Liebenden.
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  • Schauspiel / Wien

    Akademietheater - Die bitteren Tränen der Petra von Kant

    Die bitteren Tränen der Petra von Kant

    Die erfolgreiche und wohlhabende Modedesignerin Petra von Kant gerät in eine Lebenskrise, nachdem ihre zweite Ehe in die Brüche gegangen ist. An ihrer Seite lebt und arbeitet die schweigsame Marlene, die von Petra gedemütigt und ausgenutzt wird. Durch eine Freundin lernt Petra das junge Model Karin Thimm kennen, beginnt eine Beziehung mit ihr und protegiert ihre Karriere.
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    Burgtheater Wien - KASIMIR UND KAROLINE

    KASIMIR UND KAROLINE

    „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto zu Horváths „Ballade“ vom Münchner Oktoberfest Anfang der dreißiger Jahre. Allerdings endet die Liebe zwischen Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die von ihren höheren Ambitionen nicht lassen mag, bereits in der dritten von einhundertsiebzehn Szenen mit den Worten: „Habe mich gerne!“
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  • Schauspiel / Wien

    Die Kleinbürgerhochzeit

    Die Kleinbürgerhochzeit

    In diesem Frühwerk Bertolt Brechts zeigt sich der Autor von seiner anarchistischen Seite und als Bewunderer Karl Valentins: Er schildert auf vergnügliche Weise, wie eine Hochzeitsfeier völlig außer Kontrolle gerät.
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    Die Verwandlung - Akademietheater

    Die Verwandlung

    „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Der erste Satz in Franz Kafkas DIE VERWANDLUNG ist weltberühmt und eröffnet ein Universum der Angst und Entfremdung. Der junge Handelsvertreter findet nicht mehr zu sich selbst, muss seine Arbeit aufgeben, kann seine Familie nicht mehr unterhalten und erlebt, wie es sich anfühlt, komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu werden.
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    Muttertier - Vestibül

    Muttertier

    Der geheimnisvolle, durchrhythmisierte Gewinnertext des Retzhofer Dramapreises 2023 von Leonie Lorena Wyss gleicht einer poetischen Traumsequenz, ist eine Partitur für drei Geschwisterstimmen. Am Krankenbett der Mutter erinnern sich die Kinder an ihre Kindheit, in der sie öfter sich selbst überlassen waren, und daran, wie es war, sich in die Traumwelt des Films Titanic zu flüchten, den sie immer und immer wieder nachgespielt haben.
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    Vestibül - Bambi & die Themen

    Bambi & die Themen

    „Dies ist die Geschichte eines jungen Huftiers, das mal neugierig war und dann nicht mehr.“ Bambi, ein Rehkitz voller Fragen, lebt mit seinen Freund*innen Blume und Klopfer in einer WG in Saurier-City und ist in einer Sinnkrise. Wälder brennen, Kriege finden statt, Artgenoss*innen legen einen hemmungslosen Egoismus in Form von Self-Care an den Tag – es ist nicht leicht, erwachsen zu werden und ein wahrhaftiges Leben zu führen, wenn alles so schlimm ist, dass man eigentlich nur noch die Lieblingsserie zur Beruhigung schauen möchte.
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    Hildensaga. Ein Königinnendrama - Akademietheater

    Hildensaga. Ein Königinnendrama

    Schon in den ersten Versen des NIBELUNGENLIEDS werden sie verewigt, die berühmten Helden und tapferen Männer, von denen uns „in alten maeren wunders vil geseit“. Seine Popularität verdankt der Stoff nicht nur diesem mittelhoch- deutschen Heldenepos, sondern auch Richard Wagners Operntetralogie und Friedrich Hebbels in Wien verfasstem „deutschen Trauerspiel“. Noch heute wird die Geschichte des Drachentöters Siegfried in unzähligen Filmadaptionen und TV-Serien variiert und neu erzählt.
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    Die Stützen der Gesellschaft - Theater in der Josefstadt

    Die Stützen der Gesellschaft

    "Es war ein dummer Streich; weiter nichts; ich schwöre, dass nicht ein Zehntel von all den Gerüchten wahr ist." - Mit dem wirtschaftlichen Erfolg kam das gesellschaftliche Ansehen. Mit diesem Ansehen entstand eine moralische Verpflichtung eben jener Gesellschaft gegenüber. Erfolg und Ansehen waren schließlich direkt miteinander verbunden, sie waren gar nicht mehr voneinander zu trennen: Für Konsul Bernick wäre daraus auch nie ein Problem entstanden, läge dieser Verflechtung nicht eine Lüge zugrunde. Dem Erfolg wie dem Ansehen.
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    Kammerspiele - Der große Diktator

    Der große Diktator

    Die groteske Verwechslung des tomanischen Diktators Adenoid Hynkel mit einem jüdischen Barbier bildet den Ausgangspunkt von Charlie Chaplins erstem Tonfilm: eine bitterböse, dabei aber umwerfend komische Satire aus dem Jahr 1940, die es mitten im Zweiten Weltkrieg wagte, das pure Böse direkt zu verspotten. Der Film, der zu Chaplins erfolgreichstem Werk wurde, war in Nazi-Deutschland verboten. Chaplin setzt der Hass gebärenden Rhetorik des megalomanen Führers die Aufrichtigkeit des namenlosen Barbiers entgegen, der mit seiner weltbekannten Schlussrede ein ewig gültiges Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden hält.
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    Burgtheater Wien - Der Menschenfeind

    Der Menschenfeind

    Alceste verachtet die ihn umgebende Gesellschaft für ihre Heuchelei und Oberflächlichkeit. Sein Ideal ist die unbedingte Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit. Fanatisch versucht er, sein Umfeld zu bekehren. Alcestes Weigerung, sich den gesellschaftlichen Spielregeln anzupassen und sich diplomatisch zu verhalten, führt zu bitteren Erfahrungen. Da er den Dichter Oronte nicht lobt, sondern radikal kritisiert, macht er sich diesen zum Feind.
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    NESTBESCHMUTZUNG - Kosmos Theater

    NESTBESCHMUTZUNG

    Auf der Party einer Preisverleihung lästern drei Kunstschaffende beim Rauchen über die Veranstaltung. Nach und nach verdichtet sich der spaßige Gossip zur Enthüllung dramatischer Verschwiegenheiten. Es wird klar, dass die Personen mehr verbindet als gedacht: sie alle haben in ihrem Beruf ähnliche Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen gemacht oder wissen über Vorfälle Bescheid, die bislang nicht an die Oberfläche gedrungen sind.
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    Leben und Sterben in Wien - Theater in der Josefstadt

    Leben und Sterben in Wien

    Hauptfigur des Stückes ist die junge Magd Fanni, deren katholisch geprägtes Leben durch die Begegnung mit der rätselhaften Sara eine Wende nimmt. Begeistert von deren sozialistischen Ideen begibt sich Fanni in die Hauptstadt Wien, erlebt die Errungenschaften der Arbeiterbewegung und wird zugleich Zeugin, wie die Schattendorfer Urteile das Ende der Ersten Republik einläuten.
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