Schauspiel Kulturveranstaltungen

  • Schauspiel / Graz

    Maschinengespräche

    Maschinengespräche

    Uraufführung - Die Codes sprechen. Sie sprechen, wie wir es ihnen beigebracht haben. Und mit jedem Wort, das sie sagen, werden uns die Bots ähnlicher. Das ist sicher. Die Autorin und Dramaturgin Kristina Malyseva untersucht mit »Maschinengespräche« die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten digitaler Agent:innen – Codes, denen wir mehr und mehr unsere persönlichen Informationen anvertrauen. Algorithmen, die unsere Warenhäuser befüllen und die Systeme warten. Chatbots, die unaufhaltsam für Zusprache und Servicetelefonate verfügbar sind. Es entsteht ein Theaterstück über die Geschichten, die wir unseren Maschinen erzählen und über die Abgründe, in die wir gegangen sind, um sie zu erschaffen.
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  • Schauspiel / Wien

    Nachtland

    Nachtland

    Ein ominöses Bild steht im Zentrum von Marius von Mayenburgs Komödie: Nach dem Tod ihres Vaters finden die Geschwister Nicola und Philipp ein unscheinbares Gemälde auf dem Dachboden, signiert mit “A. Hiller.” Oder könnte es doch “A. Hitler” heißen? Besser wärʼs, denn das würde seinen Wert gehörig steigern. Die Provenienz ist allerdings unbekannt, und nur mit einer solchen kann ein Bild von Adolf Hitler gewinnbringend verkauft werden. Während die jüdische Schwägerin entschieden für die Zerstörung des Bildes plädiert, erforschen Nicola und Philipp fieberhaft die Familiengeschichte. Oder konstruieren sie eine neue?
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  • Schauspiel / Bregenz

    TOXIC. - Britney über Spears

    TOXIC - Britney über Spears

    Uraufführung - Sie wurde gefeiert als die Prinzessin des Pops, stürmte die globalen Charts, war die Ikone des noch jungen neuen Jahrtausends. Nichts, so schien es, konnte Britney Spears weltweiten musikalischen Siegeszug aufhalten. Dann der Absturz: Zusammenbruch, Kontrollverlust, Spott, Entmündigung.
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  • Schauspiel / Graz

    Jugend ohne Gott

    Jugend ohne Gott

    EINE REKONSTRUKTION - Ein Lehrer korrigiert die Klassenarbeiten seiner Schüler. Dabei stellt er fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber Farbigen äußert: „Alle N*** sind hinterlistig, feig und faul.“ Mit dieser grausamen, aber auch heute möglichen Situation beginnt Horváths Roman, der den Weg der jungen Generation in den Nationalsozialismus beschreibt. Eine Jugend, schön, stark und rücksichtslos fröhlich.
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  • Schauspiel / Linz

    Liebelei

    Liebelei

    Theodor und Fritz, jung und privilegiert, sind immer auf der Suche nach ein paar erotischen Abenteuern ohne weitere Verpflichtungen. Seit kurzem kennen sie die beiden Freundinnen Mizi und Christine. Während Mizi ihre unverbindliche Liebelei mit Theodor genießt, ist Fritz für Christine die erste, die große Liebe. Allerdings hatte Fritz zuletzt eine Affäre mit einer verheirateten Frau, deren Mann seine Ehre verletzt sieht und nun Konsequenzen fordert. All dies verheimlicht Fritz vor Christine.
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  • Schauspiel / Klagenfurt

    QUEERinthia

    QUEERinthia

    Uraufführung - Der junge israelische Theatermacher Noam Brusilovsky und sein Team haben am Stadttheater Klagenfurt bereits mit Nicht sehen über die unfassbaren sexuell, psychisch und körperlich gewalttätigen Übergriffe auf junge Menschen in Kärnten im Namen der Medizin aufmerksam gemacht. Das Auftragswerk wurde 2022 mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet. Nun weisen sie mit ihrem aktuellen Projekt erneut auf das Unsichtbare in Kärnten hin.
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  • Schauspiel / St. Pölten

    Der Sturm

    Der Sturm

    „Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind“, heißt es in William Shakespeares vermutlich letztem Stück „Der Sturm“, eines seiner poetischsten Werke. Die Handlung ist raffiniert rätselhaft, gleichzeitig wirr wie ein verheddertes Knäuel von Träumen, Illusionen und Übernatürlichem. Die Geschichte beginnt mit einer Intrige innerhalb einer italienischen Adelsfamilie.
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  • Schauspiel / Graz

    Die Verwandlung

    Die Verwandlung

    Gregor Samsa erwacht eines Morgens als riesiges Ungeziefer in seinem Bett in der elterlichen Wohnung. Er kann nicht sprechen, aber alles verstehen was um ihn herum gesprochen wird. Kafkas Erzählung schildert die letzten drei Monate im Leben des Handlungsreisenden Gregor Samsa und die damit verbundenen Konflikte mit seiner Familie.
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  • Schauspiel / Wien

    Bis nächsten Freitag

    Bis nächsten Freitag

    Zwei Freunde, beide um die 65, treffen sich einmal die Woche in einem Lokal mit dem Namen "Zur tschechischen Botschaft". Sie kennen sich von Jugend an, waren miteinander im Internat einer Provinzstadt. Später sind sie in die Großstadt gegangen, der eine ist Buchhändler geworden, der andere Dozent für Romanistik. Zwischendurch haben sie sich aus den Augen verloren. Seit einiger Zeit treffen sie sich wieder, jeden Freitag.
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  • Schauspiel / Graz

    Immer noch hier

    Immer noch hier

    Uraufführung - Von Ängsten und Alten und alten Ängsten - Ich sehe deine geschwollenen Finger mit der Lupe über das Papier wandern, langsam und konzentriert, dein Atem rasselt, die Lunge müht sich unter dem Kraftakt, dein Rücken so rund, die Beine so müd. Besuch kommt selten, und mehrere Stimmen auf einen Schlag wären auch nur schwer auseinanderzuhalten.
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  • Freikarten

    Schauspiel / Graz

    Die Hölle auf Erden

    Die Hölle auf Erden

    Es ist der siebenhundertsechzigmillionsteachthundert-neununddreißigtausendste Jahrestag der Erschaffung der Welt, doch im Himmel herrscht nicht gerade Feierlaune. Gott will von den Menschen nichts mehr wissen, seit auf der Erde Unfrieden herrscht und nur noch »von der Ehre, vom Ruhm und von der Nation« gebrüllt wird. Da erreicht Petrus und seine Engel eine Zeitungsannonce, in der für die Welt – am besten ab sofort – ein neuer lieber Gott gesucht wird. Weise soll er sein, gerecht, allwissend und allmächtig und mit souveränem Auftreten (»aber bitte kein Führertyp!«). Deshalb werden der als Gott verkleidete Petrus und zwei seiner Engel auf die Erde entsandt, wo sich bald ein buntes Verwechslungsspiel entspinnt.
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  • Schauspiel / Linz

    Die Katze auf dem heißen Blechdach

    Die Katze auf dem heißen Blechdach

    Zu Big Daddys Geburtstag kommt die gesamte Familie zusammen. Noch ahnt der sterbenskranke Patriarch nicht, dass es sein letzter sein wird. Sein älterer Sohn Gooper und dessen Frau Mae stehen mit ihren fünf Kindern, „den halslosen Monstern“, schon in den Startlöchern, um das Erbe anzutreten. Denn Big Daddys jüngerer Lieblingssohn Brick ist Verzweiflungstrinker, seit sein Freund Skipper starb.
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  • Schauspiel / Linz

    Monte Rosa

    Monte Rosa

    Dicht hängt der Dunst in den Tälern, von den Gletschern ist kaum mehr etwas übrig, und nur hoch oben in den Alpenmassiven sind noch Bergsteiger:innen unterwegs. Top in Form und auch ansonsten bestens ausgestattet sind sie immer am Weg zum nächsten Gipfel, dorthin, wo die Luft am saubersten ist.
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  • Schauspiel / Wien

    Theater in der Josefstadt - Der Himbeerpflücker

    Der Himbeerpflücker

    Im fiktiven Bad Brauning herrscht in den 1960er Jahren der reiche Bürgermeister und Gastwirt Steisshäuptl. Seinen Reichtum verdankt der ehemalige Ortsgruppenleiter der Veruntreuung einer Kiste mit Zahngold aus einem nahegelegenen Konzentrationslager, die sein Hausknecht Zagl im Auftrag des sogenannten "Himbeerpflückers" zur Aufbewahrung übernommen hatte. Nun glaubt Zagl, eben jenen in einem Fremden, der im Gasthof abgestiegen ist, erkannt zu haben. Steisshäuptl ist außer sich: Ist der längst totgeglaubte Himbeerpflücker gekommen, um das Gold zu holen?
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  • Schauspiel / Salzburg

    Faust²

    Faust²

    „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust“ – lautet eine der berühmtesten Zeilen aus Goethes „Faust“. Das ist nicht nur die bestmögliche Beschreibung eines inneren Zwiespalts, sondern lässt sich auch als Hinweis lesen, dass Faust und Mephisto als zwei Seiten ein- und derselben Person verstanden werden können: Zwei Prinzipien, die sich mal verbinden und sich mal feindlich gegenüberstehen. Auf der einen Seite Faust, der Forscher, der unter den zu engen Grenzen der Wissenschaft leidet und gerne ein Gott wäre, der Menschen und nicht zuletzt sich selbst neu erschaffen kann; auf der anderen Seite Mephisto, der Spieler und Trickser, der das Handwerk der Täuschung beherrscht und daherkommt wie die personifizierte Lizenz zur Grenzüberschreitung.
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  • Schauspiel / St. Pölten

    20.000 Meilen unter dem Meer

    20.000 Meilen unter dem Meer

    Utopien und Menschheitsträume bringen große Abenteuer hervor. Inspiriert von Entdeckerlust und dem Kräftemessen mit der Natur entstand 1870 Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“, der erste Science-Fiction-Roman der Literaturgeschichte. Als der französische Biologe Arronax und seine Mitarbeiter in See stechen, um eine Serie von Schiffsunglücken aufzuklären, hinter denen ein riesenhaftes Seeungeheuer vermutet wird, kentern auch sie.
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  • Schauspiel / Wien

    F. Zawrel - erbbiologisch und sozial minderwertig

    F. Zawrel - erbbiologisch und sozial minderwertig

    Habjans im Solo bewältigte Lebensgeschichte des Friedrich Zawrel, im Nazi-Österreich vom "sachverständigen" Anstaltsarzt gefoltert, der ihm in der spät eren Republik wieder amtlich begegnete und erneut wegsperrte, ist geniales Puppenspiel für eine Ge schichte, die wohl keine andere Sparte so stimmig bewältigen könnte.
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  • Schauspiel / Linz

    The Broken Circle

    The Broken Circle

    Österreichische Erstaufführung - Als Elise und Didier sich kennenlernen, ist es schnell die große Liebe. Sie werden ein Paar, ziehen zusammen. Schließlich bekommen sie – nicht ganz geplant – sogar ein Kind, Maybelle. Doch das Glück bekommt einen Riss, als die Kleine an Leukämie erkrankt. Sie versuchen, ihr gemeinsames Leben zusammenzuhalten und ihre Tochter bestmöglich durch Krankheit und Therapie zu begleiten.
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  • Schauspiel / Graz

    Die Party - Eine Einkreisung von Ulrike Haidacher - Schauspielhaus Graz - Schauraum

    Die Party - Eine Einkreisung von Ulrike Haidacher

    Durch einen absurden Zufall landet die Ich-Erzählerin im Elternhaus eines österreichischen Regisseurs, der dort im Hobbykeller eine Kochparty veranstaltet. Schon bald offenbart sich das Event als einzige Selbstinszenierung des Regisseurs. Dieser stilisiert sich als großartiger Koch, Parade-Feminist und männliches Genie – ein »Mansplainer« par excellence.
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  • Schauspiel / Bregenz

    FAUST. EINE TRAGÖDIE

    FAUST. EINE TRAGÖDIE

    Kann man, muss man FAUST heute noch spielen? Und ob! Die unermüdliche Suche nach Wissen und Verständnis, die ethischen Dilemmata, die diese Suche begleiten: Hier finden sich tiefe Parallelen zu unseren aktuellen Debatten über Sinn und Moral, zur Suche nach Wahrheit in einer sich zunehmend polarisierenden Welt, dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Gut und Böse und der dennoch oft unverrückbaren individuellen Vorstellung davon, was richtig und falsch ist.
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