1978 wurde ein ehemaliges Kino im 9. Wiener Gemeindebezirk zum Theaterraum umfunktioniert. 1987-90 stand das Schauspielhaus unter der künstlerischen Leitung von George Tabori, der hier sein Konzept von Theater - "Der Kreis" - etablierte. Im Jahr 2001 wurden nach einer öffentlichen Ausschreibung die Nachfolger Hans Gratzers und neuen künstlerischen Leiter des Hauses in der Wiener Porzellangasse bestellt: Airan Berg und Barrie Kosky.
In den letzten Jahren gabe es einschneidende Veränderungen und es ist verständlich, darauf mit dem Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit zu reagieren. Aber auch der Wille zur Verwandlung ist wichtig. Das Theater lebt, weil es sich immer wieder neu erfindet. Das Schauspielhaus Graz startet einen Neuanfang und ladet Sie ein, daran teilzuhaben.
Das Schauspielhaus ist das größte freie Ensembletheater Österreichs. Mit ca. zehn Schauspielproduktionen und einem Kinderstück pro Spielzeit werden zwei Theatersäle von September bis Anfang Juli täglich bespielt. Der Spielplan bietet von der Antike über die Klassik bis zur Moderne, von Tragödie bis Komödie und bis hin zu neuen, experimentellen Theaterformen eine große Bandbreite für Theaterbegeisterte jeden Alters. Dem Theater ist eine Schauspielschule und ein Verlag für Kindermusicals angeschlossen.
Kunsthistorisch herausragende Räume im Goldegger Schloss sind der Rittersaal mit seinen über 130 auf Holz gemalten Wappen aus dem 16. Jahrhundert, der Kemenatensaal aus dem frühen 14. Jahrhundert, dessen Holzkonstruktion ohne einen einzigen Nagel zusammengesetzt ist und
die Dachhalle, ehemals der Getreidespeicher.
Noch heute repräsentiert das schlanke hofseitige Türmchen im Osttrakt des Schlosses die fruchtbare spätgotische Bauphase. Auch die Epoche der Renaissance prägte nachhaltig die Entwicklung des Schlosses, das in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts bereits eine vierflügelige Anlage mit zwei überragenden Türmen darstellte. Vier Wallhäuser und ein Wassergraben sorgten für imposanten Schutz.
Das Schloss im Zentrum von Hartberg bietet ein angenehmes Ambiente für Ausstellungen, kleinere Konzerte, Hochzeiten, etc.
Groß in Mode waren Lustschlösser um 1615 - früher war allerdings das Vergnügen Fürsterzbischöfen wie Markus Sittikus vorbehalten. Heute kann jedermann durch den Park flanieren, sich in den Wasserspielen vergnügen und im Schloss feiern.
Als Vorzeigebeispiel historischer Gartenbaukunst des 18. und 19 Jahrhunderts gilt der 280 ha große Schlosspark - mit Teichen, Kanälen, Lustbauten, Grotten, Tempeln und einem Turnierplatz. Das bekannteste Gebäude ist die Franzensburg, die ab 1798 auf einer künstlichen Insel gebaut wurde.
Das Schloss zeichnet sich neben der bezaubernden barocken Architektur vor allem durch seine wunderschöne Lage inmitten eines großzügig angelegten Parks und einem herrlichen Ausblick auf die Wiener Inn
Ursprünglich war Schloss Traun eine Burg, die der Sage nach im 11. Jahrhundert von Wolf, Wolfram oder Wülfling von Abensperg auf der Welser Heide errichtet wurde. Als sicher kann gelten, dass diese Feste am Beginn des 12. Jahrhunderts bereits existiert hat.
Die Entwicklung zum Schloss vollzog sich im 16. Jahrhundert.