Der im Linzer Hafenviertel gelegene POSTHOF war ursprünglich ein Bauernhof - 1984 adaptiert, ist er heute einer der größten Veranstaltungsorte für zeitgenössische Kultur in Österreich und Europa. Das Konzept eines "Mehrsparten-Kulturzentrums" für Musik, Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur hat sich bewährt. Das Programmangebot deckt dabei das gesamte, breite Spektrum aktueller Gegenwartskultur ab und reicht von Konzerten der unterschiedlichsten Musikrichtungen (Rock, Pop, Jazz, Reggae, Techno, HipHop...) über Kleinkunst, Theater bis hin zu zeitgenössischem Tanz und Literatur.
Die Wiltener Sängerknaben aus Innsbruck zählen zu den traditionsreichsten und ältesten Knabenchören in Europa. Bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts gab es "Singknaben" am Prämonstratenser Chorherrenstift Wilten, also fast 250 Jahre vor den Hofsängerknaben Kaiser Maximilians I. (den Vorläufern der heutigen Wiener Sängerknaben). Wiederbegründet nach dem Zweiten Weltkrieg zählen die Wiltener Sängerknaben heute weltweit zu den besten und renommiertesten ihrer Art.
Fischer von Erlach erbaute es in den Jahren 1693 bis 1698 für A. Batthàny und gab der Innenbemalung seinen unverwechselbaren Stil.
Das Palais an der Renngasse 4 im 1. Wiener Bezirk wurde in den Jahren 1693 bis 1698 erbaut - von Fischer von Erlach für A. Batthàny. Von Erlach gab der Innenbemalung seinen unverwechselbaren Stil. Das Palais ist nun im Besitz der Johann Philipp Stiftung.
Das Unabhängige Literaturhaus Niederösterreich (ULNÖ) ist das zweitjüngste im Kreis der fachverwandten Einrichtungen und hat seinen Sitz in einem originellen Ambiente: im Gebäudekomplex der ehemaligen Teppichfabrik Eybl. Die architektonische Struktur, gekennzeichnet von hohen, hellen Räumen und sparsam-schlichtem Dekor schafft eine unaufdringliche Atmosphäre, in der sich die jeweiligen Veranstaltungen individuell auf großzügige Flächen projizieren lassen.
Das Haupthaus der ÖBV-Versicherung hat sich als Forum für Kunst und Kultur etabliert. Ausstellungen und Symposien zu aktuellen Themen bieten Anlass zu Begegnung und Meinungsaustausch.
Der große Saal der Wiener Getreidebörse, im klassizistischen Stil der italienischen Renaissance in den Achtziger-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut, wurde in den letzten Kriegstagen 1945 durch einen Brand zerstört, verlor dabei aber nicht seine Bausubstanz. In dem Zustand, in den er durch den Brand versetzt wurde, war der Saal 42 Jahre hindurch nicht nutzbar. Das Serapions Ensemble mietete zunächst nur den Saal und adaptierte diesen mit eigenen Mitteln unter Wahrung des denkmalgeschützten Bestands zur Brauchbarkeit als Veranstaltungsstätte. Nach und nach wurden auch Betriebs- und Foyerräume zugemietet. Es dauerte acht Jahre, bis die Adaption des Odeon ausfinanziert war.
Seit seiner Einrichtung im Jahre 1988 ist das Odeon ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien, begehrte Spielstätte für zahlreiche Gastspiele und ein würdiger Rahmen für die besonderen Arbeiten des Serapions Ensembles.