Wien Modern ist Österreichs größtes Festival für zeitgenössische Musik. Im Spannungsfeld zwischen musikalischer Innovation und Tradition wirkt Wien Modern als internationale Plattform für aktuelle musikalische Entwicklungen und macht dem Wiener Publikum zentrale Werke der Neuen Musik in großem Rahmen zugänglich. Auf eine Initiative Claudio Abbados hin werden seit 1988 internationale Komponisten, Künstler, Interpreten und Ensembles eingeladen, um all jene künstlerischen Bereiche erlebbar zu machen, die mit der Welt des Klangs in Verbindung stehen. Wien Modern ist ein Ort für Musik der Gegenwart - und eine Plattform für zeitgenössischen Tanz, für Bild, Text und Film.
Ziel des Festivals ist es, neue Akzente in einer der großen Kulturmetropolen der Welt zu setzen sowie höchstes künstlerisches Niveau und gesellschaftsrelevante Inhalte einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Dabei gibt es keine Jahresschwerpunkte, sehr wohl aber inhaltliche und thematische Schwerpunkte in den einzelnen Programmen. Bei allen Entscheidungen ist Qualität oberstes Kriterium.
In der «frühlingshaften» Aufbruchsstimmung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs rief das Wiener Konzerthaus 1992 das Wiener Frühlingsfestival als musikalischen Brückenschlag zwischen West und Ost ins Leben. Sein Ziel war ursprünglich eine wechselseitige Öffnung zweier zuvor weitgehend von einander isolierter musikalischer Sphären, eine Intensivierung der Kontakte und des Kennenlernens, ein Austausch der Entwicklungen und Ideen.
Mit dem raschen Zusammenwachsen des zuvor Disparaten im europäischen Kulturraum konnte diese Aufgabe in der Folge von anderen Zielsetzungen abgelöst werden. Zwar richtete das Frühlingsfestival, das seither jedes zweite Jahr im Wiener Konzerthaus stattfindet, seinen Blick etwa mit Schwerpunkten tschechischer oder ungarischer Musik immer wieder nach Osten, doch folgte die inhaltliche Ausrichtung insgesamt zunehmend einer flexibleren Gestaltung.
So standen u. a. das Bach-Jahr 2000 oder die thematische Linie "Innenwelten - Außenwelten" im Mittelpunkt des Festivals, das jeweils ab Anfang April über vier Wochen hinweg ca. vierzig Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen) mit international herausragenden Mitwirkenden bietet. Dichte und Qualität des Gebotenen vermitteln jene belebenden Akzente, die das Musikleben aufblühen lassen, und legitimieren somit bis heute Titel und Anspruch des Wiener Frühlingsfestivals.
Der traditionelle Wiener Fastenmarkt. Der Kalvarienbergmarkt findet jedes Jahr zwischen Aschermittwoch und Ostermontag in der Kalvarienberggasse in Wien statt. Es gibt Ringelspiel, Schaukeln, Kinderzug, Riesenbamkraxler und die verschiedensten Marktstände sowie ein Unterhaltungsprogramm!
Wiesen – seit mehr als 30 Jahren verbindet man mit dieser Ortsbezeichnung für eine gerade mal 2.800 Einwohner zählende Marktgemeinde am Rande des Rosaliengebirges im Burgenland mit mehr als den hier allseits geschätzten Erdbeeren.
Es ist vielmehr der Inbegriff für gute Musik, Festivals der Extraklasse und einer eigenen, gemütlichen und naturverbundenen Atmosphäre.
Das Festivalgelände liegt am nördlichen Ende von Wiesen und umfasst eine Fläche von ca. 1,2 ha. Das Gelände präsentiert sich als moderner Veranstaltungsort mit ausgebauter Infrastruktur und gilt, auch besonders unter Musikern, als einer der schönsten Festivalplätze Europas.
Das charakteristische Zelt, eine einzigartige Stahlseilkonstruktion, bei der keine Säulen, Seile oder Tragelemente den Blick auf die Bühne stören können, bietet 4.000 Besuchern Schutz vor Sonne und Regen und öffnet sich auf einer Seite zum Open-Air-Bereich hin. Dort finden noch einmal gut 4.000 Besucher Platz, sodass die Gesamtkapazität bei etwa 8.000 Besucher liegt. Der Open-Air Bereich ist leicht ansteigend und mündet in die Ausläufer des anschließenden Waldes.
Besonders das mit Dusch- und WC-Anlagen ausgestattete Campingareal, das vom Reinigungspersonal rund um die Uhr gewartet wird, kann sich im Vergleich mit anderen Veranstaltungsstätten sehen lassen.
Das WOODROCK-Festival ist eine Veranstaltung des Jugendkeller Winden/See und JVP Winden/See - ein Open Air Festival, das bei der "Zigeuner Höhle" am Rande des Waldes des Leithagebirges stattfindet - daher auch der Name "WOODROCK-Festival". Durch diese ausgewählte Location entsteht eine sehr angenehme, gemütliche und sympathische Atmosphäre, die bei den Besuchern und auch den Bands für gute Stimmung sorgt.
Das WOODROCK Festival wurde im Jahr 2000 zum ersten Mal veranstaltet und von ca. 300 Personen besucht. Auf der 10x6m großen Bühne treten jedes Jahr 4-5 Live-Bands auf, die das Publikum mit toller Stimmung versorgen. Die Bands werden so gewählt, dass sowohl für "Jung" als auch für "Alt" etwas dabei ist.
Das World Bodypainting Festival findet jährlich im Juli in Seeboden am Millstätter See in Kärnten statt. Beim buntesten Event Europas wird in diversen Kategorien der "World Bodypainting Award" vergeben.
Chöre mit sehr guter Qualität haben hier die Möglichkeit unter der Leitung des eigenen Dirigenten im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins individuell aufzutreten und gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben und dem Wiener Männergesang-Verein zu konzertieren.
Die Philosophie des Woerthersee Classic Festivals ist wohl einzigartig: Fünf weltberühmte Komponisten, aufgewachsen in der k.u.k. Monarchie, lebten und arbeiteten an diesem wunderschönen See: Gustav Mahler aus Iglau (heute: Jihlava), Alban Berg und Anton von Webern aus Wien, der Wahlwiener Johannes Brahms aus Hamburg und Hugo Wolf aus Windischgrätz (heute: Slovenj Gradec).
Die Wörtherseefestspiele Klagenfurt beleben seit dem Sommer 2004 die Festivallandschaft Österreichs durch internationale hochwertige künstlerische Produktionen aus den Bereichen Musical und Tanz und liefern einen wertvollen Beitrag zum interkulturellen Austausch der Alpe-Adria-Länder.