Das World Bodypainting Festival findet jährlich im Juli in Seeboden am Millstätter See in Kärnten statt. Beim buntesten Event Europas wird in diversen Kategorien der "World Bodypainting Award" vergeben.
Chöre mit sehr guter Qualität haben hier die Möglichkeit unter der Leitung des eigenen Dirigenten im "Goldenen Saal" des Wiener Musikvereins individuell aufzutreten und gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben und dem Wiener Männergesang-Verein zu konzertieren.
Die Philosophie des Woerthersee Classic Festivals ist wohl einzigartig: Fünf weltberühmte Komponisten, aufgewachsen in der k.u.k. Monarchie, lebten und arbeiteten an diesem wunderschönen See: Gustav Mahler aus Iglau (heute: Jihlava), Alban Berg und Anton von Webern aus Wien, der Wahlwiener Johannes Brahms aus Hamburg und Hugo Wolf aus Windischgrätz (heute: Slovenj Gradec).
Die Wörtherseefestspiele Klagenfurt beleben seit dem Sommer 2004 die Festivallandschaft Österreichs durch internationale hochwertige künstlerische Produktionen aus den Bereichen Musical und Tanz und liefern einen wertvollen Beitrag zum interkulturellen Austausch der Alpe-Adria-Länder.
Die Stadt Graz konnte sich in den letzten Jahren zu einem der Weltzentren der internationalen Erzählkunstszene entwickeln. Das Festival "Graz erzählt" hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens als Symbol höchster Qualität im "Storytelling Entertainment" platzieren können.
Unter dem Namen "Ybbsiade" veranstaltet die Stadtgemeinde Ybbs an der Donau seit dem Jahr 1989 jährlich ein etwa zweiwöchiges Kabarett- und Kleinkunstfestival.
Wien Modern ist Österreichs größtes Festival für zeitgenössische Musik. Im Spannungsfeld zwischen musikalischer Innovation und Tradition wirkt Wien Modern als internationale Plattform für aktuelle musikalische Entwicklungen und macht dem Wiener Publikum zentrale Werke der Neuen Musik in großem Rahmen zugänglich. Auf eine Initiative Claudio Abbados hin werden seit 1988 internationale Komponisten, Künstler, Interpreten und Ensembles eingeladen, um all jene künstlerischen Bereiche erlebbar zu machen, die mit der Welt des Klangs in Verbindung stehen. Wien Modern ist ein Ort für Musik der Gegenwart - und eine Plattform für zeitgenössischen Tanz, für Bild, Text und Film.
Ziel des Festivals ist es, neue Akzente in einer der großen Kulturmetropolen der Welt zu setzen sowie höchstes künstlerisches Niveau und gesellschaftsrelevante Inhalte einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Dabei gibt es keine Jahresschwerpunkte, sehr wohl aber inhaltliche und thematische Schwerpunkte in den einzelnen Programmen. Bei allen Entscheidungen ist Qualität oberstes Kriterium.
In der «frühlingshaften» Aufbruchsstimmung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs rief das Wiener Konzerthaus 1992 das Wiener Frühlingsfestival als musikalischen Brückenschlag zwischen West und Ost ins Leben. Sein Ziel war ursprünglich eine wechselseitige Öffnung zweier zuvor weitgehend von einander isolierter musikalischer Sphären, eine Intensivierung der Kontakte und des Kennenlernens, ein Austausch der Entwicklungen und Ideen.
Mit dem raschen Zusammenwachsen des zuvor Disparaten im europäischen Kulturraum konnte diese Aufgabe in der Folge von anderen Zielsetzungen abgelöst werden. Zwar richtete das Frühlingsfestival, das seither jedes zweite Jahr im Wiener Konzerthaus stattfindet, seinen Blick etwa mit Schwerpunkten tschechischer oder ungarischer Musik immer wieder nach Osten, doch folgte die inhaltliche Ausrichtung insgesamt zunehmend einer flexibleren Gestaltung.
So standen u. a. das Bach-Jahr 2000 oder die thematische Linie "Innenwelten - Außenwelten" im Mittelpunkt des Festivals, das jeweils ab Anfang April über vier Wochen hinweg ca. vierzig Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen) mit international herausragenden Mitwirkenden bietet. Dichte und Qualität des Gebotenen vermitteln jene belebenden Akzente, die das Musikleben aufblühen lassen, und legitimieren somit bis heute Titel und Anspruch des Wiener Frühlingsfestivals.