1912 kaufte der weltberühmte Operettenkomponist Franz Lehár die Villa in Bad Ischl. Zahlreiche Persönlichkeiten, Künstler, Librettisten, Verleger gingen hier ein und aus. 46 Jahre bleibt er Ischl treu, komponierte und vollendete Meisterwerke. Franz Lehár vermachte die Villa der Stadtgemeinde Bad Ischl mit der Auflage, sie unverändert zu erhalten und zugänglich zu machen.
Öffnungszeiten:
April - Oktober:Der Naturpark-Wald birgt eine offene Moorfläche mit einem Moorrarium, einem Prügelsteg und einer Moortretanlage. Die Wanderwege "Moorpfad" (3 km) und "Teichweg" (4 km) sind gesäumt vom Baumhoroskop und Land-Art-Installationen. Zur Rast laden das Naturdenkmal "Hängender Stein" sowie der Gemeindeteich ein, die typisch für das Obere Waldviertel sind.
Schloss Bruck, die ehemalige Residenz der Görzer Grafen ist seit der Generalsanierung in den Jahren 1999/2000 idealer Ausstellungsort. Die mächtige Burganlage, am westlichen Ortseingang der Stadt Lienz auf einer felsigen Hügelkuppe gelegen, wurde im 13. Jh. von den Görzer Grafen errichtet. Aus der Gründerzeit ist u.a. nahezu unversehrt der wuchtige Bergfried erhalten geblieben.
Verschiedenste Veranstaltungen wie Greifvogelflugschau, Schlossnacht, Konzerte, Familiensonntage und Ferienaktionen für Kinder machen Schloss Bruck während der Sommermonate zu einem beliebten Ausflugsziel in Osttirol. Empfänge, Sommerfeste und Galaabende im fackelbeleuchteten Innenhof werden auf Schloss Bruck zu gesellschaftlichen Ereignissen. Das Schlosscafe kann für private Feiern auch außerhalb der Öffnungszeiten gemietet werden. Reichhaltige Auswahl an Karten, Drucken, Spielzeug und kleinen Geschenken bietet der Museumsshop. Der gepflegte Schlosspark mit Schlossteich lädt zum Verweilen unter uralten Bäumen ein.
Öffnungszeiten:
7. Juni bis 14. September:Mitten im Wienerwald liegt der Naturpark Sparbach, Österreichs ältester Naturpark. Die frei laufenden Wildschweine bleiben allen Besuchern in langer Erinnerung! Weites Wanderwegenetz, Abenteuerspielplatz mit Baumhaus und Laubtunnel, Streichelzoo, "Galerie der Wildtiere" (Schaugehege), großzügige Neugestaltung im Jahr 2005 mit Besucherzentrum und interaktiven Erlebnisstationen.
Die Geburtsstunde des Stiftes Stams schlägt im Jahr 1273: Graf Meinhard II. von Görz-Tirol beabsichtigte, hier ein Kloster zu stiften, welches fortan als Begräbnisstätte der Grafen von Görz-Tirol dienen solle.
Die Museumseröffnung fand im Juni 2002 mit der Sonderausstellung Thomas Riss "Künstler am Anbruch einer neuen Zeit" (Retrospektive zum 130. Geburtstag) statt.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis SonntagDie Neidhartfresken sind die ältesten erhaltenen profanen Wandmalereien in Wien und befinden sich im Haus Tuchlauben 19. Das Gebäude stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde um 1398 von dem wohlhabenden Wiener Händler Michel Menschein mit einem großzügigen Bilderzyklus ausgestattet. Die Fresken zeigen Szenen aus dem Leben und den Dichtungen des Wiener Minnesängers Neidhart von Reuental (um 1180 - 1240) sowie ein Frühlingsfest und einen Reigen mit Festmahl.
Öffnungszeiten:
DienstagDas Museum Thurnfels im historischen Gemeindehaus, dem früheren Ansitz Thurnfels (Turm zu Völs), der dem Museum den Namen gegeben hat, ist mit zahlreichen Expositen nicht nur ein Stück Völser Geschichte, es ist auch eine bleibende Erinnerung an die Markterhebung der Gemeinde Völs im Jahr 2000.
Grundlage für die Errichtung des Museums waren die im Zuge der Innenrestaurierung der früheren Völser Pfarrkirche geborgenen Funde, die zusammen mit Leihgaben des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Innsbruck, den Kernbereich der Ausstellung bilden.
Unter den sehenswerten Kostbarkeiten befinden sich auch der älteste Völser Fund, ein Steinbeil aus dem 3. Jt.v.Chr. sowie ein Vollgriffschwert aus der Bronzezeit.
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Dienstag, Donnerstag:Die heute als Museum bestehende Guntramsdorfer Walzengravieranstalt wurde 1911 von Johann Endler errichtet. Dieser stammte aus Warnsdorf, einem nördlich von Prag an der tschechisch-deutschen Grenze gelegenen Ort, und kam mit seiner Familie nach Guntramsdorf um diese Walzengravieranstalt aufzubauen. Der Betrieb war der einzige seiner Art in Österreich und belieferte sowohl die unmittelbare Umgebung, wie die Guntramsdorfer Druckfabrik, die Traiskirchner Wachstuchfabrik und die Brunner Glasfabrik, als auch namhafte Kunden in ganz Europa.
In den fünfziger Jahren kündigte sich jedoch das Ende der händischen Gravurtechnik an. Für die Herstellung von Textildruckwalzen kam eine neue Technik auf - die Fotogravur. Zur Umstellung auf die Fotogravur wären große Investitionen in der Höhe eines Jahresumsatzes notwendig gewesen, die von der Gravieranstalt nicht aufgebracht werden konnten. Damit fiel innerhalb weniger Jahre der ganze Geschäftszweig der Herstellung von Stoffdruckwalzen weg. Es blieb lediglich die Herstellung der Prägewalzen, der Niedergang konnte schließlich nicht aufgehalten werden. 1986 wurde der Betrieb schließlich eingestellt.
Nach der Schließung wollten die Eigentümer das Haus zunächst anderweitig nutzen; nach Gesprächen mit Experten des Wiener Technischen Museums, des Bundesdenkmalamtes, der Kulturabteilung der NÖ Landesregierung und der Universität Wien gelangte man jedoch zur Überzeugung, dass die Walzengravieranstalt in ihrer geschlossenen Gesamtheit als industrie- und technikgeschichtlich bedeutendes Ensemble der Nachwelt erhalten bleiben soll. Das Objekt wurde unter Denkmalschutz gestellt und 1989 als Museum eröffnet.
Öffnungszeiten:
April - OktoberEröffnet wurde das Neue Museum Schwechat Felmayergarten 1996, 2000 gab es eine Umgestaltung. Sonderausstellungen gibt es laufend, z.B. "Reisen im Wandel der Zeit".
Öffnungszeiten:
SamstagIm Museum im Hof wird Zeitgeschichte zum packenden Erlebnis. Unter dem Motto "Empor aus dumpfen Träumen" wird die Geschichte der Arbeiterbewegung im Großraum St. Pölten lebendig dargestellt. Mit einer Fülle von dokumentarischem Material - Fotos, Installationen, Bilder, etc. - wird Zeitgeschichte anschaulich gemacht.