Mit Unterstützung des Aachener Rats erbaute der Apotheker Adam Coebergh 1662 die Adlerapotheke am Hühnermarkt. Das sog. Coeberghische Stockhaus blieb über vier Generationen im Besitz der Familie. Martin Jakob Coebergh übergab die im Haus betriebene Apotheke seinem Mitarbeiter Andreas Monheim, der 1781 von Köln nach Aachen gekommen war. 1783 erwarb Monheim das Coeberghsche Haus und ließ es 1786 unter Beibehaltung der alten Bausubstanz durch Jakob Couven umbauen. Der Sohn des berühmten Architekten und Stadtplaners Johann Joseph Couven schuf auf dem mittelalterlichen Standort der Stadtwaage ein typisches Aachener Rokoko-Stadthaus mit fünfachsiger Fassade in der typischen Verbindung aus Blaustein und Backstein.
Seit 1958 ist das heute "Haus Monheim" genannte Gebäude im historischen Stadtzentrum Aachens Ausstellungsort einer ganz besonderen Möbelsammlung. Die Räume bilden ein stimmiges Ensemble der verschiedenen bürgerlichen Einrichtungsstile vom Rokoko über den frühen Klassizismus des Louis-Seize und den napoleonischen Empirestil bis hin zum Biedermeier.
2001 wurde das wohl bekannteste "Wohnzimmer Aachens" nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wieder eröffnet.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 12:00 bis 18:00 Uhr Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr Montag geschlossenDas Historische Museum Bielefeld ist ein stadtgeschichtliches Museum mit einem industriegeschichtlichen Schwerpunkt. Es wurde in seiner heutigen Form und am derzeitigen Standort 1994 eröffnet, geht aber in seinen Vorläufereinrichtungen bis 1876 zurück, als der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg sich gründete und regionalgeschichtliche Sammlungen anlegte.
Das Museum ist in mehreren Gebäuden der Ravensberger Spinnerei, einem Fabrikensemble aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, untergebracht. Es zeigt die Geschichte der Stadt Bielefeld seit den ersten Siedlungsspuren und der Stadtgründung 1214, vor allem aber die industrielle Entwicklung des Leinengewerbes, der die Entstehung von Nähmaschinen- und Fahrradfabriken folgte, bis hin zu einem vielfältigen Maschinenbau und weiteren Industriezweigen. In diesen wirtschaftsgeschichtlichen Ablauf sind Themen des privaten und öffentlichen Lebens integriert.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag 10:00 bis 17:00 UhrDas im Jahr 2001 von Oswald Matthias Ungers neugestaltete Museum Kunstpalast liegt im Zentrum von Düsseldorf, direkt am Rhein. Seit der Gründung der Stiftung Museum Kunstpalast hat sich das Haus mit hochkarätigen Ausstellungen wie Joan Miró, Dalí, Warhol, Caravaggio, Bonjour Russland und Diana und Actaeon einen internationalen Ruf erarbeitet.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 UhrDas Mönchehaus aus dem Jahr 1528 gehört zu den schönsten Ackerbürgerhäusern der alten Kaiserstadt.
Nachdem Goslar durch die Stiftung des Kaiserrings für bedeutende zeitgenössische Künstler in den Blick der internationalen Kunstszene gerückt war, gewann der Goslarer Industrielle und Kunstmäzen Peter Schenning die Stadtväter dafür, im Mönchehaus ein Museum für moderne Kunst einzurichten.
Das Ausstellungsprogramm des Mönchehaus- Museums spiegelt die Vielfalt zeitgenössischen Kunstschaffens mit Malerei, Grafik, Fotografie, Video, Plastik, Objekten und Installationen. Wie das Mönchehaus, ist auch der Skulpturengarten einzig in seiner Art.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 UhrDer Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass seine „beträchtliche Sammlung von Gemählden, Kupferstichen und Kunstsachen nebst [seinem] gesammten dereinsten zurücklassenden Vermögen der Stiftung eines besonderen, für sich bestehenden und [seinen] Namen führenden Kunstinstituts zum Besten hiesiger Stadt und Bürgerschaft“ zu widmen sei, und legte damit den Grundstein für eines der ältesten Kunstmuseen in Deutschland.
Seit seiner Gründung hat das Städel Museum, das seit 1907 auch die Sammlung der Städtischen Galerie beheimatet, seinen Bestand durch eine aktive Erwerbungspolitik stetig erweitert. Es präsentiert einen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die Gegenwart.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch, Donnerstag 10:00 bis 21:00 UhrDie malerisch verwinkelte Böttcherstraße im Herzen der Hansestadt Bremen genießt wegen ihrer schmuckreichen Backsteinarchitektur Weltruhm. Die Kunstsammlungen Böttcherstraße bilden den architektonischen wie kulturellen Höhepunkt dieses einzigartigen Ensembles. Sie umfassen das Museum im Roselius-Haus, ein altbremisches Patrizierhaus des 16. Jahrhunderts mit Werken vom Mittelalter bis zum Barock, und das Paula Modersohn-Becker Museum, ein phantastisches Bauwerk des Bildhauers, Kunsthandwerkers und Architekten Bernhard Hoetger. Es gehört zu den bedeutendsten Beispielen expressionistischer Architektur in Deutschland.
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossenDie Geschichte des Domstifts Brandenburg beginnt im 10. Jahrhundert, als das Bistum Brandenburg unter König Otto I. gegründet wurde. Im 12. Jh. entstanden das Kloster der Prämonstratenser und als „Mutterkirche“ der Mark Brandenburg der ursprünglich romanische Dom.
Das Dommuseum Brandenburg zeigt in den mittelalterlichen Räumen des ehemaligen Prämonstratenser-Chorherrenstifts seines umfangreichen Bestandes an liturgischen Textilien, Altären, Büchern und Skulpturen aus der Zeit zwischen dem 13. und 16. Jh.
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr,Im DB-Museum - dem ältesten Bahnmuseum Deutschlands - gibt es für jeden etwas zu entdecken: Wie kam die Eisenbahn nach Deutschland? Seit wann gibt es Speisewagen im Zug? Und wer hat eigentlich den ICE erfunden? Die historischen Ausstellungsobjekte, vom königlichen Salonwagen bis zur Werbeschallplatte, erzählen viele spannende Geschichten von der Eisenbahn.
Die Übernahme des Verkehrsmuseums als Firmenmuseum der Deutschen Bahn AG gab den Anstoß für eine grundlegende Neuorientierung des Museums. So wie die Deutsche Bahn ein Mobilitätsdienstleister für jeden ist, wendet sich auch das DB Museum an ein breites Publikum. Diese Zielsetzung war Leitmotiv für die seit 1996 erfolgte Neugestaltung des Hauses. Im Mittelpunkt des Museums steht weiterhin die beeindruckende Sammlung von Originalfahrzeugen, deren Schmuckstück zweifellos der Salonwagen des bayerischen Königs Ludwig II. ist. Auch die bereits 1960 eröffnete große Modellbahnanlage im ersten Obergeschoss ist weiterhin für die Besucher zugänglich.
Die übrigen Ausstellungsbereiche des DB Museums sind in den vergangenen Jahren komplett erneuert worden. Schon 1997 wurde die „Eisenbahn-Erlebniswelt“ eröffnet. Nach der Idee des „Museums zum Anfassen“ bietet sie Kindern einen spielerischen Zugang zum Thema Eisenbahn.
Seit 2001 ist in mehreren Etappen eine neue Dauerausstellung zur "Geschichte der Eisenbahn in Deutschland" eingerichtet worden. Die technische Entwicklung der Bahn ist nun eingebettet in eine ganzheitliche Betrachtung der Eisenbahngeschichte. Das heißt, auch die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Zusammenhänge werden berücksichtigt. Die Besucher erfahren, wie die Eisenbahn von England nach Deutschland kam und wie sich die Wahrnehmung der Landschaft, ja das gesamte Alltagsleben der Menschen durch das neue Verkehrsmittel radikal veränderten. Seit September 2002 ist das Thema „Reichsbahn im Nationalsozialismus“ dem Publikum zugänglich. Hier wird gezeigt, wie die in der Weimarer Republik gegründete Deutsche Reichsbahn sich ganz der nationalsozialistischen Herrschaft unterordnete. Des Weiteren ist auch die Geschichte der DDR-Reichsbahn im Museum vertreten und wird in einer eigenen Abteilung parallel zur Bundesbahngeschichte präsentiert.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr, am Wochenende 10:00 bis 18:00 Uhr1890 gründeten Freisinger Bürger den Historischen Verein und riefen ein stadtgeschichtliches Museum ins Leben. Seit 1965 befindet es sich im Gebäude der alten Hochschule am Marienplatz. Nach einer grundlegenden Umgestaltung wurde es im Herbst 2007 als Stadtmuseum neu eröffnet.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr,Die Versicherungskammer Bayern macht ihr Kunstengagement in eigenen Ausstellungen und Publikationen in ihrem Kunstfoyer in der Maximilianstraße öffentlich zugänglich. Kunst wird hier als Angebot verstanden, in größeren Zusammenhängen zu denken - als kreativer, d.h. geistiger und emotionaler Mehrwert.
Das Ausstellungsprofil wird von einem hauptamtlichen Kurator im Hinblick auf eine Ergänzung zum aktuellen kulturellen Angebot in der Stadt München entwickelt. Die Motivation liegt in der Ergänzung, nicht etwa in der Konkurrenz zum Ausstellungsprogramm von Museen, Galerien und anderen Institutionen. Die Bandbreite der Ausstellungsthemen ist facettenreich und dennoch klar profiliert: Der zeitliche Rahmen reicht von der Nachkriegsmoderne (nach 1945) bis zur zeitgenössischen Kunst. Der Schwerpunkt liegt bei namhaften Künstlern, doch werden v.a. Positionen gezeigt, die in München nur selten oder sogar bislang ganz übersehen wurden (Sigmar Polke, Jörg Immendorff, Lambert Maria Wintersberger, Ilya Kabakov). Unbekanntere Werkkomplexe aus dem Bereich der Grafik und Fotografie, die in Ausstellungen nur sehr selten gezeigt werden, konnte das Kunstfoyer zum Teil zum ersten Mal präsentieren, so z.B. die Ausstellungs- und Werkverzeichnisreihe der Künstlerplakate von Picasso, Haring, Rauschenberg, Beuys, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely.
Öffnungszeiten:
täglich 9:00 bis 19:00 Uhr