Im ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet des Lainzer Tiergartens im Südwesten Wiens liegt die Hermesvilla. Sie wurde zwischen 1882 und 1886 vom Ringstraßen-Architekten Karl von Hasenauer im Auftrag Kaiser Franz Josephs errichtet.
Der Kaiser machte das Jagdhaus seiner Gattin zum Geschenk in der Hoffnung, dass sie hier ein privates Refugium finden möge. Aufgrund der spielerischen Auflösung der Baukörpersymmetrie ist die Villa für die Architektur der späteren romantischen Villen beispielgebend.
Die Villa besitzt eine opulente Innenausstattung, an der die bedeutendsten Künstler des Historismus beteiligt waren. Zu sehen sind unter anderem die Privatgemächer Kaiser Franz Josephs und Kaiserin Elisabeths. Besondere Höhepunkte unter den Privatgemächern Kaiserin Elisabeths sind das von August Eisenmenger und Hugo Charlemont ausgemalte Turnzimmer und das auf einem Entwurf von Hans Makart beruhende Schlafzimmer mit Malereien zu Shakespeares "Sommernachtstraum" sowie einem riesigen Prunkbett aus dem 18. Jahrhundert. Besonders erwähnenswert sind weiters das Arbeitszimmer Franz Josephs, eingerichtet von Bernhard Ludwig, sowie die "Sala terrena" im Erdgeschoss, mit deren Gestaltung der Bildhauer Viktor Tilgner beauftragt war.
In der Hermesvilla veranstaltet das Wien Museum Hermesvilla seit 1978 große Ausstellungen zumeist zu kulturgeschichtlichen Themen. Zuletzt "Orientalische Reise - Exotik und Malerei im späten 19. Jahrhundert". Über die wechselvolle Geschichte des Hauses informiert die Ausstellung "Villa mit Grünbl., kaiserl., teilmöbl., 1350m² Wohnfl. - Die Hermesvilla und ihre Geschichte". Die Modesammlung des Wien Museums präsentiert mit "chic - Damenmode des 20. Jahrhunderts", einer ständigen Ausstellung im Obergeschoss der Villa, einen Querschnitt durch den reichhaltigen Fundus aus dem letzten Jahrhundert.
Öffnungszeiten:
1. Oktober bis 31. MärzDie Volksoper ist Wiens großes Opern-, Operetten-, Musical- und Tanztheater, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet: neben Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts jährlich mehr als 100 Aufführungen von (Wiener) Operetten, dazu klassische Musicals, zeitgenössischer Tanz und Konzerte.
| Do. 1. Jan. 2026 19:00 Uhr | Die Fledermaus | |
| Fr. 2. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Sa. 3. Jan. 2026 11:00 Uhr | Der Krieg der Knöpfe | |
| 19:00 Uhr | Marie Antoinette | |
| So. 4. Jan. 2026 17:00 Uhr | Aschenbrödels Traum | |
| Mo. 5. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Di. 6. Jan. 2026 18:00 Uhr | Hänsel und Gretel | |
| 19:00 Uhr | Marie Antoinette | |
| Mi. 7. Jan. 2026 19:00 Uhr | Die Zauberflöte | |
| Do. 8. Jan. 2026 11:00 Uhr | Aschenbrödels Traum | |
| Fr. 9. Jan. 2026 19:00 Uhr | West Side Story | |
| Sa. 10. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| So. 11. Jan. 2026 19:30 Uhr | West Side Story | |
| Mo. 12. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Mi. 14. Jan. 2026 20:00 Uhr | tick, tick... BOOM! | |
| Do. 15. Jan. 2026 19:00 Uhr | Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938 | |
| Fr. 16. Jan. 2026 11:00 Uhr | Die Zauberflöte | |
| Sa. 17. Jan. 2026 19:00 Uhr | Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938 | |
| So. 18. Jan. 2026 11:00 Uhr | Der Krieg der Knöpfe | |
| 18:00 Uhr | Die Zauberflöte | |
| Mo. 19. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Mi. 21. Jan. 2026 19:00 Uhr | Die Zauberflöte | |
| Do. 22. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Fr. 23. Jan. 2026 20:00 Uhr | tick, tick... BOOM! | |
| Sa. 24. Jan. 2026 19:00 Uhr | Aschenbrödels Traum | |
| So. 25. Jan. 2026 17:00 Uhr | Der Rosenkavalier | |
| Di. 27. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Mi. 28. Jan. 2026 19:00 Uhr | Die Fledermaus | |
| Do. 29. Jan. 2026 18:00 Uhr | Der Rosenkavalier | |
| Fr. 30. Jan. 2026 19:00 Uhr | Cabaret | |
| Sa. 31. Jan. 2026 19:00 Uhr | Die Fledermaus |
Das Volkstheater wurde im Jahre 1889 von Wiener Bürgern, darunter dem Dramatiker Anzengruber und dem Möbelfabrikanten Thonet, als bürgerliches Gegenstück zum Hofburgtheater gegründet und von den meistbeschäftigten Theaterarchitekten der Zeit, Ferdinand Fellner und Hermann Helmer, im Stil des Historismus errichtet.
Eine ehemalige Werkhalle mit 400qm Ausstellungsfläche und 80qm Depot ist seit Sommer 2000 für Ernfried und Andra Fuchs Heimat des Volpinums - ihrer Sammlung zeitgenössischer Kunst.
Vorstadt - das ist ein Gasthaus mit umfangreichem Kulturprogramm.
Die Wiener Votivkirche ist eines der bedeutendsten neogotischen Sakralbauwerke der Welt. Die Entstehung des „Ringstraßendoms“ steht in Zusammenhang mit dem Attentat auf den jungen Kaiser Franz Joseph I. am 18. Februar 1853 durch den Schneidergesellen Janos Libenyi.
Öffnungszeiten:
SonntagEin Festival des Wiener Volksliedwerk, das einiges erreicht hat: Vor allem verstärkte Aufmerksamkeit für Wienermusik in Wien.