Das Grundstück, auf dem das heutige Wienerwaldmuseum errichtet wurde, war ursprünglich landwirtschaftlich genutzter Boden. Darauf befand sich der sogenannte Auhof, dessen erstmalige Nennung bereits vor über 500 Jahren erfolgte und ein um 1870 errichtetes Fuhrwerkerhaus.
Zur Zeit der Jahrhundertwende und danach wurde im Fuhrwerkerhaus Pottasche hergestellt, ein Rohstoff aus Holzasche, der für Waschlauge und zur Erzeugung von Seife verwendet worden ist. Daraus leitet sich auch die damalige Bezeichnung des Fuhrwerkerhauses als "Pottaschhäusl" ab.
Bis in die sechziger Jahre wurde der Fuhrwerkerhof noch landwirtschaftlich genutzt. Danach wandelten die Besitzer ihn in ein Wohnhaus um.
1994 wurde damit begonnen, das Wohnhaus und die Nebengebäude zu einem Museum und Kulturtreff umzubauen.
Der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein (FVV) pachtete das halb verfallene Anwesen auf 99 Jahre, verpflichtete sich aber gleichzeitig, innerhalb von fünf Jahren einen Museumsbetrieb aufzunehmen und Veranstaltungsräume, nunmehr Kulturtreff, der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Finanzielle Unterstützung durch Gemeinde und Land waren vereinbart, die Hauptlast der Planung und Ausführung sollte jedoch beim Verein bleiben.
Unter federführender Leitung von FVV-Obmann Adolf Plank und Wienerwaldforscher Wolfgang Kalchhauser begann die erste Projektphase. Von Beginn an stand bereits fest, dass das Museum überregional gestaltet werden sollte. Weiters kristallisieren sich eigene Schwerpunkte wie Geologie, Archäologie, Höhlenkunde, Ortsgeschichte, Landwirtschaft und Handwerk heraus. Eine lebendige Auseinandersetzung mit der traditionellen Arbeitsweise von Schmieden, Tischlern, Schustern, Schneidern, Töpfern, Korbflechtern und Zimmerleuten sollte eine Brücke zwischen Einst und Jetzt, zwischen Tradition und Zukunft schlagen. Im Laufe des Arbeits- und Denkprozesses wurden immer mehr Experten zur Mitarbeit eingeladen. Die Gestaltung der Geologie übernahm Michael Götzinger von der Universität Wien, Georg Franzke brachte seine künstlerischen Ideen in das Höhlenkonzept ein, und beim neuen Heimatmuseum setzte man auf ein junges ambitioniertes Studentinnen-Team - bestehend aus Barbara Tinhofer und Verena Krawarik.
Den bedeutendsten Motor der gesamten Ausführungsphase stellten jedoch zweifellos die zahlreichen freiwilligen Helfer dar, die ohne Zögern zupackten und von hochprofessionellen bis zu einfachsten Tätigkeiten alles mit Genauigkeit und Liebe zum Detail ausführten. 15.000 unbezahlte und unbezahlbare Arbeitsstunden investierte das Vereinsteam in die Verwirklichung dieses Traumes - das entspricht zehn ganzen Arbeitsjahren einer einzigen Person. Die Fülle an Sachverstand und Expertenwissen wurde durch Geld- und Sachspenden von rund einer halben Million aus der Bevölkerung unterstützt und ermöglichte eine in der Region einmalige Art der Gestaltung.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig jeweilsDie Weinstadt Retz liegt in einer sanften Hügellandschaft des westlichen Weinviertels, im nördlichen Niederösterreich. Von Wien aus leicht in einer Autostunde zu erreichen.
Die historische Stadt vermittelt südliches Flair und wird seit Jahrhunderten mit dem Weinbau verbunden. Dennoch bildet nicht etwa eine Weintraube oder ein Weinfaß ihr Wahrzeichen, sondern eine Windmühle.
Diese historische Getreidemühle steht weit hin sichtbar oberhalb der Stadt, am Ostabfall der Böhmischen Masse. Diese schmale Übergangszone, die sich als "Manhartsberg" von Znaim bis Krems zieht, präsentiert sich hier in einer besonders schönen landschaftlichen Ausformung. Inmitten diesem abwechselnd mit Weingärten und Inseln mit Trockenrasen bestehendem Landschaftsschutzgebietes steht die Retzer Windmühle.
Unmittelbar neben der Windmühle im früheren Müllerhaus befindet sich der Windmühlheurige, beides befindet sich seit 1833 im Besitz der Familie Bergmann.
Das Wachaumuseum Weißenkirchen befindet sich in dem aus dem 13. Jahrhunder stammenden Teisenhoferhof, einem der schönsten Renaissancehöfe der Wachau. Gezeigt werden mehr als 200 Exponate: Werke der Wachaumaler des 19. und 20. Jahrhundert, Gemälde mit Wachau-Motiven, Wachauer Trachten, Hausrat und bäuerliches Arbeitsgerät der Wachauer Weinhauer. Es gibt wechselnde Sonderausstellungen.
Öffnungszeiten:
1. April bis 31.OktoberDie Open-Air-Bühne Wachtstein bietet eine wunderschöne Naturkulisse zwischen Felsen und Bäumen.
Ein zirka hundert Jahre alter Bauernhof in Pürbach bei Schrems wurde zu einem Theater umfunktioniert. Der Zuschauerraum bietet durch die offene Architektur ein optimales Seh- und Hörerlebnis.
Gruseliges für Kleine und Große ist in den Verliesen der Geisterwerkstatt zu erwarten - mit aufwändig errichteten Kulissen, unterirdischen Gängen, versunkenen Orten und Spukplätzen. Dabei sind die unglaublichsten Geschichten zu erfahren, es gibt zusätzliche Angebote wie Geisterdinner, Geister-Ralley, Grusel-Weekends u.v.m.
Der mächtige 45 m lange und 24 m breite gotische Bau aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts besteht aus einem Langhaus mit leicht erhöhtem Mittelschiff und einem hohen Nordturm mit Turmhelm. Bemerkenswert ist u.a. der mächtige Hochaltar mit Altarblatt von Carlo J. Carloni (1712).
Die Leit’n – im regionalen Dialekt die Bezeichnung für eine schräge Wiese oder einen Hang – ist ein malerischer Flecken Grünland, auf dem Skulpturen und Objekte von namhaften Künstlern aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zu sehen sind.
Das Europäische Wappenmuseum verfügt über viele sehenswerte Ausstellungsstücke und einer weltweit einzigartigen Wappen, Ahnen und Familiennamensammlung.
Im Februar 2004 wurde mit dem Warehouse der erste Live-Club für alternative Musik in St. Pölten eröffnet. Das Warehouse konnte sich im ersten halben Jahr bereits über 10.000 Besucher freuen und ist somit einer der größten Clubs in Ostösterreichs.