Mit feiner Ironie, wunderbarem Slapstick und überschäumendem Sprachwitz feiert diese Komödie die Kraft des Humors, die selbst von hartnäckigen Vorurteilen befreien kann.
Der Postbeamte Philippe Abrams (KAD MERAD) ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben in der Provence, wären nicht die Depressionen seiner wunderschönen Frau Julie (ZOÉ FÉLIX). Ihr zuliebe versucht er, sich an die Riviera versetzen zu lassen, um dort mit Frau und Kind die Sonnenseite des Lebens zu genießen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind ihm – fast – alle Mittel recht, nur leider stellt er sich nicht sehr geschickt an und so kommt, was kommen muss: Er wird versetzt, doch zu allem Unglück keineswegs in den sonnigen Süden, sondern in den Norden Frankreichs.
Weil man sich im Süden nur das Schlimmste über diesen dunklen und kalten nördlichsten Landesteil ausmalt, lässt Philippe seine Frau und den Sohn zurück und macht sich, bemitleidet von allen, die er zurücklässt, und ausgerüstet mit einer dicken Daunenjacke und einem Koffer voller Vorurteile, allein auf den Weg nach Bergues – zu den Sch’tis.
Dort angekommen merkt er schnell, dass er zwar ihren Dialekt überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich und liebenswert sind. Zu seinem Erstaunen trifft er auf einen charmanten kleinen Ort, ein warmherziges Team und offene, freundliche Menschen. Der Postbote Antoine (DANY BOON) wird rasch sein bester Freund.
Julie indes bereitet ihm an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und er ist oben im angeblich barbarischen Norden so glücklich wie nie. Alles läuft bestens – bis Julie eines Tages beschließt, Philippe vor Ort beizustehen. Der sieht sich nun gezwungen, Antoine und dem Rest seiner Mitarbeiter zu gestehen, dass er sie seiner Frau als unzivilisierte Horde beschrieben hat. Er muss sich schnell etwas einfallen lassen ...
Mit voller Naivität schlittert das Stehauf-Männchen durch die tschechische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es ist sein Glück, dass er immer Pech hat.
Kaum hat seine Karriere im besten Restaurant Prags richtig begonnen, verliebt er sich in die Sudetendeutsche Líza (Julia Jentsch, „Sophie Scholl“). Deren fanatische Liebe zum Führer bringt ihn zuerst um seinen Job, nach Hitlers Einmarsch zu neuem Ruhm und nach dem Krieg zu Briefmarken im Wert von 15 Millionen. Als das kommunistische Regime an die Macht kommt will er dorthin, wo alle Millionäre ihr neues Zuhause gefunden haben: ins Gefängnis. Für jede Million ein Jahr Haft. Bei seiner Entlassung ist er ein alter Mann (Old?ich Kaiser) – arm, aber reich an Witz und Erinnerungen.
Sie ist rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross / Ralph Fiennes) sie wieder – als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin. Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen…
Der führt ihn direkt zum "Löschenkohl", einer Backhendlstation von legendärem Ruf. Tausende Hühner müssen wöchentlich ihr Leben lassen, um hier, knusprig paniert, bis auf die Knochen abgenagt zu werden. Eine Knochenmehlmaschine zermahlt die Hühnerreste zu Futtermehl für die nächste Hühnergeneration. Ein kannibalischer Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens.
Gerade angekommen ist ein kurzer Blick auf den Leasingwagen alles, was Brenner von Horvath zu sehen bekommt. Denn gleich darauf ist das Auto so spurlos verschwunden wie sein Besitzer. Doch Brenners detektivische Fähigkeiten sind auch anderweitig gefragt: Der Sohn des Wirtes will mit seiner Hilfe endlich herausfinden, was mit dem vielen Geld geschieht, das der alte Wirt wöchentlich aus dem Betrieb nimmt. Dabei spielt der kleine "Grenzverkehr" und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle. Brenner kommt dieser zusätzliche Auftrag gerade recht, ist er doch im Begriff, sich in die fesche Birgit zu verlieben, die Küchenchefin - und Frau des Junior-Chefs.
Und verdreht, wie er von Birgit ist, lässt ihn sein Kopf beinahe im Stich. Dass sich ein Menschenknochen unter die Hühnerknochen mischt, bemerkt Brenner fast zu spät. Und während im Saal der Backhendlstation der Maskenball tobt und das ganze Dorf, von Masken geschützt, so richtig die Sau raus lässt, wird im Keller geliebt und gemordet. Einmal mehr erweist sich Berti als Brenners rettender Schutzengel.
Dabei geht es Jamal nicht um das Geld, sondern einzig und allein um die Liebe. Für ihn ist die Sendung nur ein Mittel zum Zweck, eine letzte Chance, seine verlorene, große Liebe Latika in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wieder zu finden...
Die Filmfiguren um Kirk, Spock, Scotty und Pille sind zwar die gleichen geblieben, doch mit der jungen Darstellerriege um Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Simon Pegg (Scotty) und Karl Urban (Pille) legt der Film bewusst Wert darauf, einen Generationswechsel einzuleiten. Der Film beschreibt die Anfänge der Enterprise, wie zum Beispiel das Zusammenfinden des Teams, die Entwicklung von Kirk zum Captain der Enterprise und natürlich wird auch geklärt, was es mit der Erfindung des "Enterprise-Beamers" auf sich hat. Doch auch die Nostalgiker werden nicht enttäuscht, denn Ur-Spock Leonard Nimoy ist in einer Gastrolle Teil der Enterprise Crew. Und mit Eric Bana als Bösewicht hat es die junge Mannschaft mit einem einem in allen Belangen herausragenden Gegenspieler zu tun.
Der Film „Auf den Spuren des Steirischen Panthers“ behandelt die Entstehungsgeschichte des Landes Steiermark und insbesondere der Stadt Graz. Dem Projekt liegt die Idee zu Grunde, die Vergangenheit durch das Medium Film lebendig werden zu lassen und diese gleichzeitig mit der Gegenwart zu verbinden.
Der Film führt durch die entscheidenden Ereignisse der vergangenen Epochen, von den ersten Siedlungen in der Steiermark, über Graz als Residenzstadt bis hin zur Besetzung der Steiermark durch die Truppen Napoleons 1809.
Als Besonderheit werden historische Orte und Gebäude, die sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert haben oder nicht mehr existieren, anhand von 3D-Modellen rekonstruiert. Da das Schicksal der Stadt Graz eng mit dem Schlossberg verbunden ist, nimmt dessen Wandel im Laufe der Zeit eine exponierte Stellung ein.
Durch die animierten 3D-Modelle werden die baulichen und funktionalen Veränderungen sichtbar und die ZuschauerInnen erhalten einen faszinierenden Einblick in das einstige Stadtbild.
Um den hohen Anspruch einer unterhaltsamen, wie informativen historischen Zeitreise zu verwirklichen, werden 3D-Animationen mit nachgespielten historischen Szenen, aktuelle Aufnahmen und Archivmaterial kombiniert.
Freuen Sie sich auf eine Begegnung mit den Schauspielern und dem Regisseur bei einem Filmfrühstück auf der neuen Kasemattenbühne!
Wie werden die Wienerinnen und Wiener im Jahr 2009 gelebt haben? Was wird ihnen wichtig gewesen sein? Welche Rolle spielte z. B. das Geld? Und die Liebe? Und was meinte man genau, wenn man von der Seele sprach? Um zu verhindern, dass Fragen wie diese unseren Nachfahren unbeantwortet bleiben werden, begibt sich Gob Squad auf eine besondere Mission: Saving The World: „die Welt retten“ oder auch „die Welt speichern“. Sie landen Mitte Mai auf dem Schwedenplatz, harren 24 Stunden lang aus, um die Stadt und ihre Bewohner zwischen Sonnenauf- und -untergang auf Video zu bannen. Optimistisch fordert Gob Squad die Passanten auf, ihre Welt der Nachwelt zu erklären. Mit sieben synchronisierten Kameras werden Erkenntnisse und Reaktionen festgehalten. Nichts wird herausgeschnitten, nichts gelöscht. Das Material über das Leben von einst wird uns, dem Publikum der Zukunft, im brut präsentiert. Das breite Panoramabild transportiert die Außenwelt von früher plastisch in den Innenraum von heute, die gefilmten Tableaus werden davon erzählen, wie in Wien in unserem Jahrhundert gelebt, gedacht und gefühlt wurde.
Gob Squad existiert bereits im 14. Jahr und gab und gibt der Theaterszene ständig neue Impulse. Ihre Gegenwartserkundungen, Inszenierungen, Installationen und Interventionen suchen stets nach dem Leben in der Kunst.
Als sich am 2. Oktober 1974 die Nachricht verbreitete, dass Wassili Schukschin im Alter von 45 Jahren an einem Herzanfall verstorben war, stand für kurze Zeit ganz Moskau still. Kaum ein anderer Künstler hatte in der ost-stalinistischen Sowjetunion mehr Menschen mit seinen Werken erreicht als Schukschin – Sohn eines sibirischen Bauern, Schlosser, Schauspieler, Schriftsteller und Filmemacher.
Der Kollege von Andrej Tarkowski an der Moskauer Filmhochschule wurde mit seinen Kurzgeschichten und bald auch mit seinen Filmen zu einer Zentralfigur der Schestidisiatniki, der Generation der 1960er – kein Dissident, aber einer, der den Tabus und Problemen der sowjetischen Gesellschaft mit großer Respektlosigkeit begegnete. Er war als Schauspieler bei der breiten Bevölkerung so beliebt, dass er daraus (im Gegensatz zu Tarkowski) auch „politischen Rückhalt“ gewinnen konnte. Seine kantigen, lebensdurstigen Helden, die er mit Ironie und großer Zärtlichkeit porträtierte, waren stets einfache Leute: Landarbeiter, Lastwagenfahrer, Studenten. „Sie waren von einer seltsamen Unruhe befallen: Sie hatten ‚einen Igel unter dem Schädel‘ und sahen die Wirklichkeit durch das ‚diamantene Auge der Einbildungskraft‘.“ Ralf Schenk
Hauptdarsteller sind lebende Tiere und Pflanzen, deren unerwartete Verhaltensweisen für spannende Momente sorgen, die von versierten Biologen begleitend kommentiert werden. Direkter und emotional berührender als in den besten Naturfilmen werden die Zuschauer dadurch in die verborgenen Geheimnisse der Mikrowelt rund um uns eingeweiht.