Moderation: GÜNTHER EISENHUBER
Begrüßung: PETRA-MARIA DALLINGER
GERHARD ZEILLINGER (Hg.): „Zeiten der Scham", Essays und Reportagen (Residenz Verlag)
MICHAL HVORECKY
Kästners vielseitiger Humor überdauert den Test der Zeit: Von Wortspielen und tieffliegenden Kalauern bis hin zu gemütlicher Ironie und bissigen Satiren beherrschte er ein schier unerschöpfliches Repertoire.
Beinahe vergessene ChronistInnen Wiens von der Jahrhundertwende bis in die erste Republik, wie beispielsweise Ludwig Hirschfeld und Eduard Pötzl, kommen da zu Wort, aber auch die Memoiren einer legendären Wiener Toilettenfrau dürfen natürlich nicht fehlen.
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Bechtolf macht sich dabei mit absoluter Selbstaufgabe zum sprichwörtlichen Affen, der sich zum Menschen wandeln muss und das menschliche Dasein damit der Lächerlichkeit preisgibt. Ergänzt durch Die kleine Frau aus Kafkas spätem Werk vollführt Bechtolf in zwei manischen Monologen eine Sternstunde der Schauspielkunst - zwei Stunden Kafka pur!
»Ein beglückender Abend!«
- Salzburger Nachrichten
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In großer Ehrfurcht vor dem lange verstorbenen Meister gerät diese Reise zu einer regelrechten Wallfahrt, einer unterhaltsamen Geschichte voller Witz, die auch Innenansichten eines Komponisten bietet, dem man so viel Humor wohl nicht zugetraut hätte - und die am Ende beinahe mehr über ihren Autor als über den Meister selbst verrät.
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Wie im Rausch wandelt der Schauspieler auf den Spuren einer sich schleichend entfremdenden Ehe, unter deren Oberfläche erotische Geheimnisse und ungestillte Begierden brodeln. Arthur Schnitzler schrieb Literaturgeschichte als unumstrittener Meister der psychoanalytischen Novelle, als Seelenpathologe einer ganzen Epoche.
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Jedoch fand Twain nirgends den Ort, wo es sich zu bleiben lohnte - und so beschloss sein Geist, sich mit Schauspieler Ulrich Tukur zu vereinen und wie in alten Zeiten auf dem Landweg durch die Städte zu reisen, um den Menschen zu berichten: Von all seinen Abenteuern im Universum, auf dem Mississippi oder dem Neckar, von Erlebnissen Satans auf der Erde, von kuriosen Begebenheiten mit Schauspielerga
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Vielmehr präsentiert Berger eine nun schon seit 50 Jahren bewährte und doch jedes Mal neue Valentin-Revue: Ein Abend, an dem der Sinn mit verschiedenen Vornamen liebäugelt - einmal als Froh-, dann als Un-, manchmal als Irr- und immer wieder als Tiefsinn.
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Ikonische Figuren wie Hamlet oder Tasso treten in den Momenten ihrer tiefsten Reflexion vor das Publikum und offenbaren im Selbstgespräch ihr Innerstes. Der Monolog, Höhepunkt des Theaters: Er macht das Publikum zu Verbündeten und schafft eine einzigartige Nähe zwischen Bühne und Zuschauerraum.
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