Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Escher liest über Russo, Russo über Escher, eine Geschichte ergänzt die andere, in beiden gibt es Tote, und so schaukeln sie sich gegenseitig hoch.
Der Titel warf schon damals Fragen auf: Aus dem Zuckerlautomat am Marktplatz? Ein Kaugummi-Koalabär? Verrückt, nicht? Aber so ist die Welt, von der man mit Recht sagt, sie sei groß und weit. So groß und so weit, dass alles Platz hat, selbst das Unscheinbarste. Aber wer es doch bemerkt, der darf staunen. Der sieht das Alltäglichste in einem frischen Glanz.
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Eines Tages verlässt sie die Insel und zieht durch die menschenleere Weite auf dem Festland, um wahrzunehmen, wo sie selbst anfängt und aufhört. Gregor, der Freund und Vertraute, bleibt auf der Insel und versucht sein Trauma zeichnend zu bannen. Sarah Kuratle erzählt mit großer poetischer Kraft von den drängenden Themen unserer Zeit, von der Verflochtenheit allen Lebens und Sterbens.
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Mithilfe von sorgfältig recherchierten Fakten und fiktionalen Elementen entfaltet er die Geschichte einer jüdischen Familie im Spannungsfeld von Tradition und zunehmender Säkularisierung. Politische Umwälzungen, religiöse Fragestellungen und musikalische Einflüsse werden zu einem vielschichtigen Gesamtbild verflochten.
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Für Elias Canetti ist die junge Frau, die er 1936 in Wien kennenlernt, "eine geborene Erzählerin". Er wird ihr Lehrer und Geliebter, ihr Lebensmensch bis zu ihrem frühen Tod 1953. Wie ihre ganze Familie wird sie 1938 in die Emigration gezwungen. Sie geht nach London und befolgt auch dort Canettis Rat , "jeden Tag zu schreiben".
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Seine Großeltern boten in den 1930er Jahren mit ihrem "Waldhaus Lebensquell" in Mitteregg bei Mönichkirchen am Wechsel ein dem Monte Verità vergleichbares Refugium. Ihre Emigration nach England rettete ihnen das Leben.
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Die Begegnung mit ihrer jüdischen Geschichte und den Traumata ihrer Eltern und Großeltern lässt sie ihre Identität finden: als Tochter eines Auschwitz-Überlebenden, als Künstlerin und als jüdische Frau.
Sandra Pioro liest ausgewählte Passagen aus ihrer Autobiografie umrahmt von jiddischen Liedern.
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In diesem Band legt er besonderes Gewicht auf die jüdische Geschichte des Semmerings und seine facettenreiche Beschreibung durch (vorwiegend jüdische) Schriftsteller und Journalisten. Er dokumentiert zahlreiche Skandale und Malversationen, aber auch Auseinandersetzungen politischer Natur sowie die langjährigen Aktivitäten der zahlreichen illegalen Nationalsozialisten des Kurortes.
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Frank A. Stern erzählt in seiner vielschichtigen Romanbiografie die Geschichte der "Kleinen Kronheim", die früh beginnt, Bruchstücke familiärer Überlieferung zu sammeln. Was die Mütter und Großmütter ihr anvertraut haben, wächst zu einer dichten Erinnerungslandschaft heran – über Generationen, Zeiten, Grenzen hinweg. Von den Töchtern Wiener Tuch- und Weinhändler des 17.
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“Die Strudlhofstiege”, der berühmte Roman des Heimito von Doderer, feiert Jubiläum. Denn genaugenommen spielt er an nur einem Tag, nämlich am 21. September 1925 – also vor hundert Jahren –, mit enorm vielen Rückblicken. Der bekannte Wiener Philosoph Franz Schuh diskutiert mit dem Erfinder des “D-Day für Doderer” (findet seit 5 Jahren am 21.
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