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Festakt 2026 - Feierliche Eröffnung des Brucknerfestes Linz 2026

13. Sept. 2026
Endlich! Mit dem traditionellen Festakt wird das Brucknerfest Linz 2026 feierlich eröffnet. Am Pult des Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchesters debütiert die schwedische Dirigentin Kajsa Boström, unter anderem mit Musik ihres Urgroßvaters, des schwedischen Nationalkomponisten Ture Rangström, der 1922 in Göteborg mit Bruckners 8. Symphonie c-Moll die erste Aufführung einer Bruckner-Symphonie in Schweden überhaupt dirigierte.

Vor diesem Hintergrund tritt Rangströms Musik im Festakt in den Dialog mit Bruckner, dessen Vertonung von August von Platens Mein Herz und deine Stimme in einer orchestrierten Fassung auf dem Programm steht – gesungen von Rafael Fingerlos. Davor erklingt die Uraufführung eines neuen Werkes des Linzers Thomas Doss, der sich dafür explizit mit Bruckners Klangwelt auseinandersetzt.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz
Im Rahmen des Festivals:
Brucknerfest Linz

Termine: Festakt 2026 - Feierliche Eröffnung des Brucknerfestes Linz 2026 - Brucknerhaus Linz

September 2026
So. 13. Sept. 2026
10:30 Uhr
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Rafał Blechacz

28. Feb. 2026
Im Alter von nur 20 Jahren gewann der polnische Pianist Rafał Blechacz den renommierten Chopin-Wettbewerb. In seinem Klavierrecital spürt er den epochemachenden Entwicklungen in der Klaviermusik des frühen 19. Jahrhunderts nach:

Von Wolfgang Amadé Mozarts Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur mit ihrem als ›Türkischer Marsch‹ bekannten dritten Satz über Franz Schuberts von musikalischen Einfällen strotzenden Impromptus bis hin zu virtuosen Salonstücken von Frédéric Chopin.

Programm
Wolfgang Amadé Mozart // 1756–1791
Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331 (300i) // 1783–84

Franz Schubert // 1797‒1828

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Rafał Blechacz - Brucknerhaus Linz

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Yuki Serino & Martin Nöbauer

26. Feb. 2026
In der Wiener Klassik wird die Sonate zur wichtigsten Gattung der Instrumentalmusik und findet in Kompositionen von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven vielfältige Ausdrucksformen. Seine zweisätzige Sonate in es-Moll komponierte Haydn zunächst für Violine und Klavier, später arbeitete er sie zu einem Klaviertrio um.

Der biblische Titel »Jakobs Traum« bezieht sich auf den zweiten Satz, in dem sich die Violine wie auf einer Himmelsleiter zu ätherischen Höhen heraufschwingt. Beethovens knapp zehn Jahre später entstandene ›Kreutzer‹-Sonate interpretiert die Gattung wiederum als furioses Virtuos:innenstück – Tendenzen, die auch schon in seiner dramatischen Sonate Nr. 7 in c-Moll hörbar sind.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Yuki Serino & Martin Nöbauer - Brucknerhaus Linz

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Ioffe, Chooi & Prague Radio Symphony Orchestra

11. Feb. 2026
Im Februar ist der Winter zwar noch nicht vorbei, aber der Frühling liegt schon in der Luft. Alevtina Ioffe, Timothy Chooi und das Prague Radio Symphony Orchestra läuten den langsam aber sicher nahenden Frühling mit einem Programm ein, das ganz im Zeichen der Romantik steht:

Max Bruchs energetisches Violinkonzert trifft auf Antonín Dvořáks 8. Symphonie, für die sich der Komponist von der Landschaft seines Sommersitzes im tschechischen Vysoká u Příbramě inspirieren ließ. Den Konzertabend eröffnet die Ouvertüre für Orchester des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů, die neo-barocke Kontrapunktik mit modernen Klangfarben anreichert.

Programm

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Ioffe, Chooi & Prague Radio Symphony Orchestra - Brucknerhaus Linz

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AK Classics III


AK Classics III

10. Feb. 2026
„Dona nobis pacem“ – so der Untertitel der dritten Symphonie des oberösterreichischen Komponisten Helmut Rogl. „Gib uns Deinen Frieden“. Ein Wunsch, der auch losgelöst von jeglicher Religiosität in unseren Tagen nach einem tragischen Flehen klingen kann.

Frieden braucht unsere Welt. Musik kann Menschen dazu inspirieren. Dieser Uraufführung zur Seite steht die letzte Messe von Franz Schubert. Ein ungemein kühnes Werk, womit sich Franz Schubert von den Harmonien der Klassik befreit und die Tore zur Romantik weit aufstößt.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: AK Classics III - Brucknerhaus Linz

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Tali, Braunstein & Bruckner Orchester Linz

1. Feb. 2026
Beatlemania im Brucknerhaus: Guy Braunstein, langjähriger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, hat in seinem Abbey Road Concerto zahlreiche Songs der Beatles wie Come Together, Here Comes the Sun oder I Want You zu einem ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen Solokonzert verwoben, das er bei seinem Debüt im Brucknerhaus gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz und der estnischen Dirigentin Anu Tali zum ersten Mal in Österreich aufführen wird.

In 15 Sätzen, die durch virtuose Intermezzi verbunden werden, führt uns Braunstein durch die Klangwelten der Abbey Road. In rauere Gefilde geleiten die zwei Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Solokonzert einrahmen: Inspiriert zu seiner Konzertouvertüre Die Hebriden und seiner ›Schottischen‹ 3.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Tali, Braunstein & Bruckner Orchester Linz - Brucknerhaus Linz

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Seven Passionate Pavans


Seven Passionate Pavans

4. April 2026
John Dowlands Lachrimæ, or Seaven Teares figured in seaven passionate pavans gehören zu den eindrucksvollsten musikalischen Beispielen durchdringender Melancholie der Renaissance. Besonders ungewöhnlich für ihre Zeit sind die Dissonanzen sowie die unerwarteten harmonischen Wendungen, weshalb die Lachrimæ bis heute eine besondere Anziehungskraft ausüben.

Ausgangspunkt ist das berühmte Lachrimæ-Motiv aus seinem Lied Flow, my tears: eine absteigende melodische Figur, musikalisches Sinnbild des Klagens und Weinens. Dowland entfaltet über sie eine geschlossene Studie menschlicher Trauer, die weit über bloße Variationen eines musikalischen Themas hinausgeht.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Seven Passionate Pavans - Salzlager

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Lamentatio


Lamentatio

3. April 2026
Das österreichische Vokalensemble Cantando Admont widmet sich zwei Werken, die über Jahrhunderte hinweg auf die existenzielle Erfahrung von Trauer und Hoffnung antworten. Johannes Ockeghems um 1460 entstandenes Requiem gilt als erste vollständige Totenmesse der Musikgeschichte, die eine zeitlose Klangsprache entfaltet.

Ernst Krenek komponierte seine Lamentatio Jeremiae Prophetae 1941/42 im Exil in den USA. Sie spiegelt in ergreifender Vokalpolyphonie persönliche und historische Brüche des 20. Jahrhunderts: ein musikalisches Lamento über Verlust, Exil und Sehnsucht.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Lamentatio - Salzlager

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Gefangen in der Zeit


Gefangen in der Zeit

31. März 2026
Der polnisch-französische Komponist und Multimediakünstler Pierre Jodlowski ließ sich für sein Werk Insulæ von Adolfo Bioy Casares’ Novelle Morels Erfindung inspirieren. Im Zentrum steht das Spiel mit den Grenzen zwischen Realität und Fiktion. In der Vorlage erschafft Morel eine Maschine, die alle menschlichen Sinne aufzeichnen und wiedergeben kann.

Sie konserviert Bilder von Menschen, die in einer endlosen Zeitschleife weiterleben. Jodlowski greift diese Idee auf und stellt die Frage, wie sehr Bilder heute unsere Beziehungen prägen. Emotionen, Nähe und sogar Zuneigung können durch reine Darstellung entstehen – selbst gegenüber fiktiven Wesen.

Details zur Spielstätte:
Rennweg 3, A-6020 Innsbruck
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

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Stabat Mater


Stabat Mater

29. März 2026
Der Passionsmusik von Antonio Caldara (1670-1736) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – weniger bekannte, aber ebenbürtige Zeitgenossen Bachs – widmet sich Václav Luks und sein Collegium 1704. Caldara war Vizekapellmeister an der Wiener Hofkapelle Karls VI. und übte zu Lebzeiten großen Einfluss auf Komponisten aus.

In seinem Stabat Mater sind der Reichtum und die Vielfalt seiner Tonsprache zu hören. Zelenka diente am Hof in Dresden und war unter den Musikern sehr geachtet. Sein Statio quadruplex pro Processione Theophorica ZWV 158 entstand 1709 und ist eines seiner frühesten erhaltenen Werke.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Stabat Mater - Salzlager

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