Dorfgeschichten mit Geschichte! Wie war es, in einem Weinviertler Dorf um 1900 zu leben und zu arbeiten? Im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz kann man gar nicht anders, als in das Alltagsleben von damals einzutauchen. Rund 80 wiedererrichtete Objekte von verschiedenen Standorten aus dem Weinviertel, wie Wohn- und Handwerkshäuser, Stadeln, Kapellen und Werkstätten, wollen entdeckt werden.
Öffnungszeiten:
14. April bis 3. November 2024VILLART setzt sich mit Formen zeitgenössischer Kunst, ländlicher Kultur und Tradition sowie wirtschaftlichen und sozialen Strukturen auseinander.
Die Vinothek des Weinguts Stift Klosterneuburg ist ein besonderer Anziehungspunkt für alle Freunde ausgezeichneter Weine. In dem um 1300 errichteten Müstingerkeller verbinden sich historische Bausubstanz und architektonischen Feinheiten der Moderne zu einem adäquaten Ambiente für den kultivierten Weingenuss.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 10:00 bis 18:00 UhrDie Virgilkapelle wurde 1973 im Zuge des U-Bahnbaues entdeckt und als Museum in die Station Stephansplatz integriert. Die unterirdische Kapelle, der größte erhaltene gotische Innenraum in Wien, entstand um 1250 als "capella subterranea" der darrüberliegenden Magdalenenkapelle (Grundriss im Straßenpflaster des Stephansplatzes sichtbar). Ursprünglich möglicherweise als Begräbniskapelle gedacht, verlor sie im 14. Jahrhundert diese Bestimmung und diente einer reichen Wiener Kaufmannsfamilie als Gruft. Sie wurde mit byzantinisch beeinflussten Radkreuzen ausgemalt und mit einem Altar für den hl. Virgil ausgestattet, Im Vorraum ist eine Keramiksammlung untergebracht, welche die Entwicklung der Wiener Keramik vom 10. bis ins 19. Jahrhundert zeigt.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis SonntagSeit 1913 sammelt, bewahrt und deutet das Volkskundemuseum dingliche Zeugnisse gesellschaftlichen Lebens und menschlicher Schicksale. Ursprünglich war der Fokus auf die bäuerliche Gesellschaft vor den Weltkriegen gerichtet. Heute wendet sich die Aufmerksamkeit des Museums auf das Leben in einer globalisierten Welt, die ihre Wurzeln aus kulturellen Relikten neu definiert.
Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag, Feiertag 10 - 18 UhrÖffnungszeiten:
Dienstag und MittwochNach Umbau- und Sanierungsarbeiten in der Seitenkapelle der Stockerauer Pfarrkirche, die zahlreiche Funde erbrachten, wurde 1995 ein "Turmmuseum" eröffnet.
Das Uhrenmuseum - in einem der ältesten Häuser Wiens, dem Harfenhaus, 1921 gegründet - erschließt in einem Rundgang über drei Stockwerke die Entwicklung der Uhren und Uhrentechnik vom 15. bis ins 20. Jahrhundert am Beispiel von ca. 1000 Exponaten.
Der Bogen der ausgestellten Objekte reicht von Elementaruhren, Joachim Oberkircher, Turmuhrwerk St. Stephan, 1699, © Museen der Stadt Wien Turmuhren und Bratern (Bratenwender), Tisch- und Taschenuhren, großartigen Kunstuhren bis hin zu den berühmten österreichischen Laterndluhren der Biedermeierzeit. Von Kommodenstanduhren mit reichem figuralem Schmuck, Bilderuhren mit verstecktem Zifferblatt, Taschenuhren mit Selbstaufzug, bis hin zur selbstverständlichen Armbanduhr des 20. Jahrhunderts.
Kommodenstanduhr, Chronoglobium, um 1800, © Museen der Stadt WienBesondere Stücke des Wiener Uhrenmuseums sind: Eine Türmeruhr aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts; das letzte, 1699 erbaute Johann Ratzenhofer, Kommodenstanduhr, Figurenuhr, um 1800, © Museen der Stadt Wien Turmuhrwerk des Stephansdomes von Joachim Oberkircher und dessen astrologische und astronomische Bodenstanduhr; die große astronomische Kunstuhr des Augustinerfrater Cajetano aus 1769, deren Zeiger bis zu 20904 Jahre für eine Umdrehung benötigen; die Anhänge- und Taschenuhrsammlung der Schriftstellerin Maria Ebner von Eschenbach; eine Stockuhr mit einem Pendel in der Gestalt des "Fliegenden Uhrmachers Jakob Degen"; die Bodenstanduhr mit dem kobaltblauen Porzellangehäuse, die ehemals in der Villa Katharina Schratts in Bad Ischl stand.
Johann Comlosy, Zwiebeluhr mit drei Uhrgehäusen, um 1730, © Museen der Stadt Wien Im dritten Stock des Uhrenmuseums finden Sie Taschenuhren aus berühmten Werkstätten, sei es von Berthoud - Paris, Bordier - Genf oder Breguet und Söhne - Paris. Außerdem sind Automaten, Kammspielwerke und Flötenuhren zu sehen und zu hören; ein Augen- und Ohrenschmaus nicht nur für Kenner. Bei Führungen, jeden ersten und dritten Sonntag im Monat um 10 Uhr, werden diese Raritäten den Besuchern vorgeführt.
Öffnungszeiten:
täglich außer MontagBedingt durch den kargen Boden und das raue Klima war die Landwirtschaft im Waldviertel immer etwas ärmlich - die Bevölkerung suchte daher nach einem Nebenerwerb, den sie hauptsächlich in der Weberei fand. Für viele Orte blieb die Textilindustrie bestimmend ("Bandlkramerlandl"). Diese erlitt gegen Ende des 20. Jahrhunderts einen Niedergang. Hingegen hatte sich in und um Karlstein die Uhrmacherei entwickelt, der dieser kleine Landstrich den Namen "Horologenland" verdankt.
Öffnungszeiten:
1. März bis 30. November