An die Zeit, als Österreich noch eine Seemacht war, erinnert die Marineausstellung im Schloss Ebelsberg. Doch nicht nur die Seestreitkräfte, sondern ganz allgemein die Geschichte des Wehrwesens wird hier beleuchtet. Dabei darf natürlich das Gefecht der Österreicher mit Napoleons Truppen 1809 bei Ebelsberg nicht fehlen.
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Ende Mai bis Ende Oktober:Das Weinstadt-Museum Poysdorf wurde durch die Errichtung einer Weinerlebniswelt neu und publikumswirksam gestaltet.
Das Thema Wein zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Museums -sowohl als kostbares Getränk, als auch als mythisches Symbol stellte der Wein im Laufe der Jahrhunderte einen sehr wichtigen Faktor dar, der zum Wohlstand der heimischen Bevölkerung führte. Die Funde aus der Urgeschichte, belegt durch wichtige Ausgrabungen der letzten 30 Jahre, nehmen einen breiten Raum im Museum ein.
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17. April bis 29. OktoberMitte des 12. Jahrhunderts begann der Dominikanerorden zunächst außerhalb der damaligen Stadtmauern von Krems mit dem Bau einer Kirche und eines Klosters. Die spätromanische Hallenkirche wurde um 1265 nach etwa 25-jähriger Bauzeit eingewölbt und bis heute kaum in ihrer architektonischen Grundform oder durch spätere Malereien und Applikationen verändert.
Der Bau des Klosters wurde parallel begonnen und schließt sich um einen trapezförmigen Innenhof mit einem rekonstruierten Teil von Säulen aus dem 13. Jahrhundert.
Nach der Aufhebung des Dominikanerordens in Krems 1785 wurde die Kirche profaniert. Ebenso wie das Kloster dienten die leerstehenden Gebäude von nun an als Speicher, Lager und Wohnungen von Bürgern. In den folgenden Jahrhunderten adaptierten die Mieter den Gebäudekomplex für ihre Zwecke, die Kirche im Erdgeschoßbereich diente als Theater, Kino und Feuerwehrdepot. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Raumgruppen für Museumszwecke genutzt.
Heute beträgt die Gesamtausstellungsfläche mehr als 2000 m². Die hohe Ästhetik der Präsentationstechniken und ihre praktische Funktionalität, die Erfüllung der klimatechnischen Anforderungen mit relativ einfachen Mitteln und der Einbau modernster Sicherheitstechnik ohne Eingriffe in die historische Bausubstanz mit minimalen Mitteln wird als beispielhaft anerkannt.
Dorfgeschichten mit Geschichte! Wie war es, in einem Weinviertler Dorf um 1900 zu leben und zu arbeiten? Im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz kann man gar nicht anders, als in das Alltagsleben von damals einzutauchen. Rund 80 wiedererrichtete Objekte von verschiedenen Standorten aus dem Weinviertel, wie Wohn- und Handwerkshäuser, Stadeln, Kapellen und Werkstätten, wollen entdeckt werden.
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14. April bis 3. November 2024VILLART setzt sich mit Formen zeitgenössischer Kunst, ländlicher Kultur und Tradition sowie wirtschaftlichen und sozialen Strukturen auseinander.
Die Vinothek des Weinguts Stift Klosterneuburg ist ein besonderer Anziehungspunkt für alle Freunde ausgezeichneter Weine. In dem um 1300 errichteten Müstingerkeller verbinden sich historische Bausubstanz und architektonischen Feinheiten der Moderne zu einem adäquaten Ambiente für den kultivierten Weingenuss.
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Montag - Freitag: 10:00 bis 18:00 UhrDie Virgilkapelle wurde 1973 im Zuge des U-Bahnbaues entdeckt und als Museum in die Station Stephansplatz integriert. Die unterirdische Kapelle, der größte erhaltene gotische Innenraum in Wien, entstand um 1250 als "capella subterranea" der darrüberliegenden Magdalenenkapelle (Grundriss im Straßenpflaster des Stephansplatzes sichtbar). Ursprünglich möglicherweise als Begräbniskapelle gedacht, verlor sie im 14. Jahrhundert diese Bestimmung und diente einer reichen Wiener Kaufmannsfamilie als Gruft. Sie wurde mit byzantinisch beeinflussten Radkreuzen ausgemalt und mit einem Altar für den hl. Virgil ausgestattet, Im Vorraum ist eine Keramiksammlung untergebracht, welche die Entwicklung der Wiener Keramik vom 10. bis ins 19. Jahrhundert zeigt.
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Dienstag bis SonntagSeit 1913 sammelt, bewahrt und deutet das Volkskundemuseum dingliche Zeugnisse gesellschaftlichen Lebens und menschlicher Schicksale. Ursprünglich war der Fokus auf die bäuerliche Gesellschaft vor den Weltkriegen gerichtet. Heute wendet sich die Aufmerksamkeit des Museums auf das Leben in einer globalisierten Welt, die ihre Wurzeln aus kulturellen Relikten neu definiert.
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Dienstag-Sonntag, Feiertag 10 - 18 Uhr