Schauspiel Kulturveranstaltungen: Österreich

  • Schauspiel / Wien

    Nosferatu - Burgtheater Wien

    Nosferatu

    „Ein Meer gemischter Gefühle umbrandet mich. Ich zweifle, ich fürchte, ich denke an seltsame Dinge, die ich meiner eigenen Seele gar nicht einzugestehen wage.“ Ein Grauen ergreift Besitz von den Menschen. Mitten unter ihnen wandelt ein Phantom, das eine uralte Angst in ihnen weckt. Nosferatu. Schattenwesen, Seuchenbringer, Verführer, blutgierig, untot.
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  • Schauspiel / Innsbruck

    Als Wappenadler bin ich eine Schildkröte - Tiroler Landestheater

    Als Wappenadler bin ich eine Schildkröte

    Wie politisch ist das Private und wie menschlich die Öffentlichkeit? Was ist die Wirklichkeit, wenn auf der Theaterbühne öffentlich ­Privates verhandelt wird? Wollen wir nicht alle ab und zu einfach «aus dem Bild steigen»? Mit einer dramatisch-musikalischen Textcollage zum 100. Geburtstag des großen Tiroler Satirikers Otto Grünmandl wird unmittelbar klar, welche Aktualität und gesellschaftliche Relevanz sein Werk noch heute hat: verspielt, absurd und humorvoll.
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  • Schauspiel / Linz

    Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet

    Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet

    Ava ist Journalistin und möchte sich am idyllischen See erholen. Die Voraussetzungen hierfür scheinen perfekt: Die Wassertemperatur beträgt 24 Grad und die Unterkunft am ehemaligen Bauernhof gefällt ihr. Doch der Schein trügt. Nicht nur, dass der See hitzebedingt langsam verschwindet, auch Frauen verschwinden in regelmäßigen Abständen. All dies trübt natürlich die Idylle und muss im Verborgenen bleiben. Da sind sich die Gemeinde, die Kriminalistik vor Ort und sogar der Bundeskanzler AD/in spe einig. Doch je weiter der See austrocknet, desto mehr offenbart sich am Grund jener dunkle Schrecken, der wie ein Schatten über dem Ort liegt.
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  • Schauspiel / Wien

    Burgtheater - Die Ärztin - Bless Amada, Zeynep Buyraç, Gunther Eckes, Ernest Allan Hausmann, Melanie Sidhu, Sophie von Kessel

    Die Ärztin

    „Jede Person ist eine ganze Stadt voller Menschen. In uns wohnen tausend verschiedene Versionen unserer selbst, und – sie können nicht alle gleich wichtig sein. Wir entscheiden, welche uns bestimmen. Sie haben die Medizin. Ich habe Gott. Eine Sache – eine einzige Sache – ist uns das Höchste.“
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  • Schauspiel / Wien

    Gott

    Gott

    Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben bringt immer auch die Frage nach dem Recht auf einen selbstbestimmten Tod mit sich. Nach langen Debatten ist es laut einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes in Wien vom Dezember 2020 verfassungswidrig, jede Art der Hilfe zur Selbsttötung ausnahmslos zu verbieten.
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  • Schauspiel / Salzburg

    KLEINE GEISTER

    KLEINE GEISTER

    Österreich ist zuletzt im Korruptionsindex der NGO Transparency International um einige Plätze nach hinten gerutscht. In den Schlagzeilen der letzten Jahre Korruption nicht mehr wegzudenken. Ist Korruption also vielleicht doch, entgegen manchen Behauptungen, ein Thema, das uns alle betrifft? Sind wir nun so oder sind wir es nicht? Hat die gemütliche österreichische Lebensweise einen Hang zu pragmatischen Abmachungen in Separees oder hinter gepolsterten Türen? Bloß, wo fängt Korruption wirklich an? Und wo zieht jede*r eine persönliche Grenze?
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  • Schauspiel / Wien

    Akademietheater - Die Jagdgesellschaft - Martin Schwab

    Die Jagdgesellschaft

    In einem Jagdhaus, fernab der Stadt, inmitten eines Zuchtwalds von gigantischen Ausmaßen, warten die Generalin und der Schriftsteller auf die Ankunft des Generals: ein stolzer Stalingrad-Veteran, Großgrundbesitzer, Jäger und ranghoher Politiker auf dem Höhepunkt seiner Macht. Es schneit, und der Bedienstete Asamer heizt ein gegen die winterliche Kälte. Das Gespräch der Generalin mit dem Dichter kreist um den Finalzustand, in dem sich der alte General und dessen Welt entgegen dem Anschein tatsächlich befinden.
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  • Freikarten

    Schauspiel / Wien

    So forsch, so furchtlos - Theater Drachengasse

    So forsch, so furchtlos

    Isora sagte immer, wir würden glücklich sein, sobald wir uns die Beine rasieren durften und wenn wir so schlank wären wie Rosarito, und ich dachte, das stimmte, und der Tag, an dem ich meinen Schnurbart loswerden durfte, würde der glücklichste Tag meines Lebens.
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  • Schauspiel / Wien

    Burgtheater - Über Nacht

    ÜBER NACHT

    „Alle tun immer so, als müsste man nur hart genug arbeiten und dann kann man alles erreichen, was man will … Dream Big. Pff. Haben meine Eltern dann einfach nicht groß genug geträumt, oder wie? Und meine Großeltern?“ Die sechzehnjährige Sam will das Gymnasium nicht abschließen. Sie will eine Lehre machen, um möglichst bald ihre Mutter und den kleinen Bruder finanziell unterstützen zu können.
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  • Schauspiel / Wien

    Burgtheater - Ein Sommernachtstraum

    Ein Sommernachtstraum

    ​​​​Die Nacht setzt ein mit der Todesdrohung eines Vaters gegen seine Tochter. Zwei Liebespaare treibt dies in den Athener Wald, wo sie von Elfen, deren Geschlechter sich nicht einordnen lassen, verzaubert werden, so dass jede*r eine*n andere*n liebt. Auch sind Handwerker im Wald unterwegs, um eine Tragödie zu proben, mit einem Löwen, vor dem man sich nicht fürchten darf. Und das Königspaar der Elfen streitet um einen indischen Knaben und lässt dabei die Flüsse über ihre Ufer treten ...
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  • Schauspiel / Wien

    James Brown trug Lockenwickler - Theater in der Josefstadt/Kammerspiele

    James Brown trug Lockenwickler

    "In einem Kapitel [meines Romans] Glücklich die Glücklichen erzählte Pascaline Hutner, wie sie und ihr Mann Lionel zusehen mussten, wie sich ihr Sohn Jacob nach und nach in Céline Dion verwandelte. Das war im Buch eine Geschichte unter anderen, die eines Kindes, das nicht mehr wiederzuerkennen ist, eine Geschichte unter anderen, die im Gegensatz zu den anderen ohne Auflösung bleibt. Ich wusste, eines Tages würde ich diesen Personen wiederbegegnen. - Yasmina Reza
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  • Schauspiel / Wien

    Akademietheater - Phädra, in Flammen

    Phädra, in Flammen

    Phädra, die Gattin des alten Königs Theseus, ist gelangweilt und frustriert über ihre nicht zu Ende geträumten Träume und ihre schwindende Lebensfreude. Die Enttäuschungen über das Nicht-mehr-Mögliche lassen ihren Stolz bröckeln. Sie verlangt nach Freiheit, einem Neuanfang. Und dann ist sie plötzlich da, Persea, die zukünftige Braut von Phädras Erstgeborenem Demophon: jung, eine Rebellin, schön auf die schönste Art; indem sie sich das Recht nimmt, sie selbst zu sein. Phädra verliebt sich in sie, unerwartet, heftig, schmerzhaft.
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  • Schauspiel / Wien

    Der Streit – Eine Untersuchung am offenen Herzen - Scalarama

    Der Streit – Eine Untersuchung am offenen Herzen

    Was Marivaux, Komödienautor des frühen 18. Jahrhunderts und nach Molière meistgespielter französischer Klassiker, als höfisches Lustspiel konzipiert hat, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ebenso radikales wie faszinierendes Experiment am offenen Herzen der beteiligten Opfer und als bizarre Utopie.
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  • Schauspiel / Wien

    Vestibül - Bambi & die Themen

    Bambi & die Themen

    „Dies ist die Geschichte eines jungen Huftiers, das mal neugierig war und dann nicht mehr.“ Bambi, ein Rehkitz voller Fragen, lebt mit seinen Freund*innen Blume und Klopfer in einer WG in Saurier-City und ist in einer Sinnkrise. Wälder brennen, Kriege finden statt, Artgenoss*innen legen einen hemmungslosen Egoismus in Form von Self-Care an den Tag – es ist nicht leicht, erwachsen zu werden und ein wahrhaftiges Leben zu führen, wenn alles so schlimm ist, dass man eigentlich nur noch die Lieblingsserie zur Beruhigung schauen möchte.
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  • Schauspiel / Wien

    Burgtheater - Die Nebenwirkungen

    Die Nebenwirkungen

    Das sogenannte „Tocqueville-Paradoxon“, das Alexis de Tocqueville 1835 in seinem Buch „Über die Demokratie in Amerika“ entwickelt hat, besagt, dass die Wut über und der Widerstand gegen Privilegien und Ungerechtigkeit zunimmt, je mehr die Ungerechtigkeiten selbst abnehmen. Wenn überall nichts als Ungerechtigkeit herrscht, so der Erfinder der modernen Politikwissenschaft, dann fällt die einzelne Ungleichheit nicht weiter ins Auge, während in einer Situation weitestgehender Gleichheit noch die geringste Abweichung unerträglich ist.
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  • Schauspiel / Wien

    Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen

    Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen

    Dramolette von Thomas Bernhard - Thomas Bernhards Lust am Pawlatschen- und Brettl-Theater schenkte dem Theater eine Reihe von originellen Dramoletten. So auch drei kurze Komödien rund um Claus Peymann – in ihrer spielerischen wie grotesken Zuspitzung Prachtstück des allgemeinen und besonderen Theaterwahnsinns.
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  • Schauspiel / Wien

    Theater in der Josefstadt/Kammerspiele - Lulu

    Lulu

    Lulu zählt zu den bekanntesten und meistdiskutierten Frauenfiguren der Dramenliteratur. Die Wandlung der jungen Lulu von einer aufreizenden Lolita-Figur aus der Gosse zur Femme fatale der Pariser Halbwelt hat die Gemüter der wilhelminischen Zeit erregt und war Anlass für drei Gerichtsverhandlungen. Von ihrem Geliebten von der Straße geholt, wird sie nacheinander an zwei Männer verheiratet. Beide versuchen sie nach ihren Vorstellungen zu formen. Vergeblich verlangt Lulu nach Liebe und zerbricht daran, dass sie nur als Objekt der Begierde gesehen wird.
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  • Schauspiel / Linz

    Julius Caesar

    Julius Caesar

    Der Feldherr und Politiker Julius Cäsar setzt die Republik Roms außer Kraft. Seine Anhänger tragen ihm die Krone an. In der Nacht vor der Krönung Cäsars beschließt aber eine Gruppe von Verschwörern, zum letzten Mittel zu greifen, um die Republik zu retten: Sie töten Cäsar am Fuß des Kapitols. Auch Marc Anton, Cäsars engster Freund, fürchtet daraufhin um sein Leben. Als Zeichen der Transparenz lassen Cäsars Mörder ihn dennoch die Trauerrede halten.
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  • Schauspiel / Wiener Neustadt

    SCHLACHTHOF – Wir essen nur Karfiol - wortwiege Theaterfestival

    SCHLACHTHOF – Wir essen nur Karfiol

    Einsam sitzt der Geiger in seinem Zimmer im Haus seiner Mutter, die ihn in liebevoller Geiselhaft hält. Er sehnt sich nach Befreiung. Die Musik — seine Kunst, die von der mütterlichen Überwachung beherrscht und reguliert wird — soll ihm die Flucht ermöglichen. Auf wundersame Weise wird er tatsächlich zum Genie und gibt Konzerte auf der renommierten Bühne der Philharmonie. Doch bald erkennt er, dass es auch in dieser Umgebung keine künstlerische Freiheit gibt und verlegt sich aufs öffentliche Schlachten. Denn: Wie macht man Kunst in restriktiven Systemen oder gar im Krieg?
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  • Schauspiel / Graz

    Schwabgasse 94

    Schwabgasse 94

    Von weitem sieht das Gebilde aus wie ein Berg, in dem Mäuse wohnen. Oder Würmer. Aus der Nähe erkennt man ein Mietshaus, in dem Menschen aus unterschiedlichen Zeiten hausen, zwischen Müllsäcken und Durchschnittsmöbeln. Tür an Tür wohnen hier die idyllische Familie Kovacic sowie Herrmann Wurm und seine Mama, die in den Papst verliebt ist. Außerdem Frau Grollfeuer, die Blutwurst und klassische Musik liebt. Und die schwangere Mariedl. Irgendwo steht auch ein weißer Flügel. Darin wohnt Werner beziehungsweise Falco, zwei Namen für ein und denselben Mann. Aber das weiß keiner.
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