Die letzte Zeit vor seinem Tod im November 1828 lebte Franz Schubert in der Wohnung seines Bruders Ferdinand in der Kettenbrückengasse. Ergänzend wird in der Gedenkstätte in der Kettenbrückengasse über Schuberts Lebensende berichtet. Hier werden seine letzten musikalischen Entwürfe, der letzte eigenhändig geschriebene Brief, sowie die ebenfalls in schriftlichen Zeugnissen manifestierten sorgenden Bemühungen seiner Verwandten im Zusammenhang mit seinem Tod gezeigt.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis SonntagIm Schloss Atzenbrugg, 1977 als Ruine von der Gemeinde erworben, wurde nach mühsamer Renovierung das Museum "Franz Schubert und sein Freundeskreis" eingerichtet. In den Monaten Mai, Juni und September finden alljährlich "Schubertiaden" mit international bekannten Interpreten statt. Franz Schubert selbst weilte des öfteren in Atzenbrugg und hat hier 1821 auch die bekannten "Atzenbrugger Deutsche Tänze" komponiert.
Öffnungszeiten:
täglichIm Haus in der Nußdorfer Straße 54, wo Franz Schubert in der Küche der kleinen Wohnung am 31. Jänner 1797 geboren wurde, verbrachte er die ersten viereinhalb Jahre seines Lebens. Hier wird der größte Teil seiner Biographie veranschaulicht und dokumentiert: Schuberts Ausbildung, seine musikalische Entwicklung, seine Familie und Freunde.
Das Museum mit 10 Ausstellungsräumen befindet sich im Renaissance-Rathaus von Neumarkt an der Ybbs. Gezeigt werden zwei gut ausgestattete Schulklassenzimmer aus der Zeit um 1900 mit Lehrmittelzimmer, ein altes Kino, eine Schusterwerkstätte von 1920, eine Greißlerei und "Großmutters Küche" sowie Ausstellungen zu Geldwesen, Feuerwehrwesen und bronzezeitlichen Funden.
Die Secession ist das älteste, ausdrücklich der zeitgenössischen Kunst gewidmete, unabhängige Ausstellungshaus. Das Ausstellungsprogramm wird von KünstlerInnen der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession auf demokratischer Basis und nach ausschliesslich künstlerischen Gesichtspunkten bestimmt. Grundlegendes Anliegen ist die Präsentation aktueller Entwicklungen der österreichischen und internationalen Kunst sowie Bereitschaft zum Experiment.
Ein gewaltiges Naturereignis ist "schuld" daran, dass die Seegrotte eines der beeindruckendsten Naturdenkmäler der Welt ist. Es war 1912, als nach einer Sprengung im damaligen Gips-Bergwerk mehr als 20 Millionen Liter Wasser in die Gänge und Stollen strömten. Durch den Einbruch des Wassers hat sich ein riesiger See gebildet, der heute der grösste unterirdische See Europas ist.
Über vier Jahrhunderte hatte die Sensenerzeugung große Bedeutung in der österreichischen Eisenverarbeitung. Auch im Übelbachtal, 20 Kilometer nördlich von Graz, gab es neben Silber- und Bergbau bereits seit dem 16. Jahrhundert eisenverarbeitende Betriebe und Schmieden. Johann Pachernegg, ein bedeutender Hammerherr, errichtete 1849 den Sensenhammer in Deutschfeistritz. Mit wasserbetriebenen Hämmern wurden bis 1984 unter schweren Arbeitbedingungen Sensen produziert. Mit der Restaurierung und Revitalisierung des Sensenhammers durch den "Kulturverein Sensenwerk Deutschfeistritz" entstand ein Industriedenkmal der besonderen Art.
Siegfried Charoux, geboren am 15. 11. 1896 in Wien, gestorben am 26. 4. 1967 in London, war Bildhauer, Zeichner und Karikaturist: in den 20er Jahren politischer Karikaturist, danach erste öffentliche Bildhauerarbeiten, wie das Lessing-Denkmal am Judenplatz in Wien. 1935 emigrierte er nach London und betrieb Experimente mit neuen Techniken (unter anderem mit Kunstharz). Seit 1982 befindet sich sein künstlerischer Nachlass im Charoux-Museum in Langenzersdorf.
Schloss Landeck wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf dem hochragenden Felsen über dem Inn von den Grafen von Ulten erbaut und später von Graf Meinhard II. von Tirol-Görz erweitert. Es ist der Brückenbauer im Tirol Oberland zwischen Kultur, Mystik, Spiritualität und Wirtschaft und vermittelt einen einzigartigen Erlebnisaspekt für alle Besucher und Gäste.