1706-1710 nach den Plänen der Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und Lukas von Hildebrandt erbaut, zählt das Palais Auersperg seitdem zu den Brennpunkten europäischer Musik-, Politik- und Gesellschaftsgeschichte: Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Christoph Willibald Gluck schrieben hier ihren Beitrag zur Weltmusik, die Adelsfamilien Rofrano, Kinsky, Sachsen-Hildburghausen, Auersperg und das schwedische Königshaus Wasa betrieben im Palais große Politik, schufen mit opulenten Festlichkeiten eine Manifestation aristokratischer Prachtentfaltung.
Fischer von Erlach erbaute es in den Jahren 1693 bis 1698 für A. Batthàny und gab der Innenbemalung seinen unverwechselbaren Stil.
Die Liegenschaft, auf der heute das Palais Breuner steht, ist schon im Mittelalter urkundlich nachweisbar.
Das Palais zählt nach seiner vor kurzem durchgeführten Restaurierung wieder zu den schönsten Barockbauten Wiens. Auf einer Grundfläche von 1016 m² erheben sich vier Stockwerke über einem Tiefparterre.
Die Österreichische Kulturdokumentation versteht sich als Schnittstelle zwischen den zum Themenbereich arbeitenden ForscherInnen, universitären und außeruniversitären Instituten, Dokumentationsstellen, Bibliotheken sowie Archiven, nationalen und supranationalen Organisationen, Interessensvertretungen und kulturpolitischen EntscheidungsträgerInnen.
Die Österreichische Mediathek ist eine Abteilung des Technischen Museums Wien. Ihre wichtigsten Aufgaben sind: Sammlung von publizierten Bild- und Tonträgern (Schallplatten, CDs, Tonbänder, Audiokassetten, Videokassetten, LaserDiscs etc.).
Unter dem Motto "OHNE KOHLE" soll aktiv ein Spektrum der kreativen, verarmten Video-/Filmszene präsentiert werden... "OHNE KOHLE" bestimmt an allen Ecken und Enden das kulturelle Angebot. Das Motto beinhaltet auch: "Am Essen absparen"- statt auf eingefrorene Förderstrukturen zu hoffen.
Das Belvedere beherbergt die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart reicht. Die weltweit grösste Gustav Klimt-Gemäldesammlung bildet das Herzstück der im Oberen Belvedere präsentierten Kunst um 1900. Glanzvolle Höhepunkte sind Klimts goldene Bilder "Der Kuss" (1907/08) und "Judith I" (1901) sowie Meisterwerke von Schiele und Kokoschka.
Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag| Fr. 5. Dez. 2025 18:00 Uhr | FREE FRIDAY NIGHT | |
| So. 7. Dez. 2025 10:00 Uhr | Klimt zum Frühstück - Schausammlung | |
| 15:15 Uhr | Im Überblick: Highlights des Oberen Belvedere | |
| 16:30 Uhr | Im Überblick: Gustav Klimt und seine Zeit | |
| Sa. 13. Dez. 2025 15:15 Uhr | Im Überblick: Highlights des Oberen Belvedere | |
| 16:30 Uhr | Im Überblick: Gustav Klimt und seine Zeit | |
| So. 21. Dez. 2025 15:15 Uhr | Im Überblick: Highlights des Oberen Belvedere | |
| 16:30 Uhr | Im Überblick: Gustav Klimt und seine Zeit | |
| Sa. 27. Dez. 2025 15:15 Uhr | Im Überblick: Highlights des Oberen Belvedere | |
| 16:30 Uhr | Im Überblick: Gustav Klimt und seine Zeit |
Das Haupthaus der ÖBV-Versicherung hat sich als Forum für Kunst und Kultur etabliert. Ausstellungen und Symposien zu aktuellen Themen bieten Anlass zu Begegnung und Meinungsaustausch.
Der große Saal der Wiener Getreidebörse, im klassizistischen Stil der italienischen Renaissance in den Achtziger-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut, wurde in den letzten Kriegstagen 1945 durch einen Brand zerstört, verlor dabei aber nicht seine Bausubstanz. In dem Zustand, in den er durch den Brand versetzt wurde, war der Saal 42 Jahre hindurch nicht nutzbar. Das Serapions Ensemble mietete zunächst nur den Saal und adaptierte diesen mit eigenen Mitteln unter Wahrung des denkmalgeschützten Bestands zur Brauchbarkeit als Veranstaltungsstätte. Nach und nach wurden auch Betriebs- und Foyerräume zugemietet. Es dauerte acht Jahre, bis die Adaption des Odeon ausfinanziert war.
Seit seiner Einrichtung im Jahre 1988 ist das Odeon ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien, begehrte Spielstätte für zahlreiche Gastspiele und ein würdiger Rahmen für die besonderen Arbeiten des Serapions Ensembles.