Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas' Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
Klaus Nüchtern - ok ist eh ok
Der bereits fünfte Kolumnenband weist dessen Autor einmal mehr als extrem feinen Kerl aus: ästhetisch feinfühlig („der Großwesir der Litotes“ – Dr. Daniela Strigl) und doch allürenarm; nachsichtig, aber prinzipienfest; schlichten Gemüts und dennoch zivilisationsfroh steht Nüchtern nicht an, die Biobobobagage zu kritisieren und komatrinkende Kormorane in Schutz zu nehmen. Um es mit den Worten eines anderen patenten Burschen, Georg Friedrich Wolfgang Hegel zu sagen: Dialektik rules!
Tex Rubinowitz - Der Bremsenflüsterer
Mit der österreichischen Fußballnationalmannschaft auf die Färöer, zum Eurovisions-Songcontest nach Helsinki, beim Sommerfest des Scheichs von Sharjah in Venedig, mit dem Hutmacher nach Tokio. Tex Rubinowitz eiert um den Globus, und beschreibt in „Der Bremsenflüsterer“ eine Welt, wie sie ihm gefällt. Und am Ende schmust er gar mit chilenischen Riesenbremsen.
U.A.w.g. unter Tel. 01/79561 10-60101 oder E-Mail: [email protected].
Die Platzwahl ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Um eine freiwillige Spende wird gebeten. Der Reinerlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute.
Wie Franzobel zeigt, was man mit Sprache alles anstellen kann, bis einem die Ohren rauschen, ist Bertl Mütter ein Fürst auf der Posaune, der den Abend nicht bloß musikalisch untermalt, sondern geradezu in eine andere Umlaufbahn katapultiert. Franzobel und Mütter ist beschleunigte Unterhaltung, ein Feuerwerk mit Turbo, radikaler Unterhaltungs-Underground, eine neue Dimension an Witz, Wahnsinn aus dem Stehgreif, kräftige Schmieren-Poesie.
Lustgarten eines Sultans: Springbrunnen, Rosen und Nachtigallen, jasminhäutige Sklavinnen, eine in einer Sänfte sitzende Königin, ein junger schwarzer Sklave... und ein König, der misstrauisch spioniert. So beginnt „1001 Nacht“, die bekannteste Märchensammlung des Orients. „Hier ist die kühnste Geistigkeit und vollkommenste Sinnlichkeit in eins verwoben“, pries Hugo von Hofmannsthal. Parvis Mamnun, Meister der freien Erzählkunst, entführt mit sonorer Stimme, reicher Mimik und Setar-Klang in diese wundersame Welt fern des Alltags.
Texte und Lieder von H. C. Artmann, Anton Kuh, Gerhard Rühm, Roda Roda, Wolfgang Ambros, Hermann Leopoldi, Ödön von Horvath, Helmut Qualtinger, Carl Merz, Fritz von Herzmanovsky-Orlando und vielen anderen mehr führen, herzhaft interpretiert, geradewegs in die Abgründe der Wiener Seele. Ein echt wienerisches Programm, das die Einmaligkeit Wiener Verhaltens-Spielregeln widerspiegelt und Wiener Charaktere, die in vielen Fällen erst durch den Einfluss der spezifischen Eigenheiten der einzelnen Wiener Bezirke entstehen konnten, ans Licht bringt.
Franzobel, radikaler Sprachbenützer aus Leidenschaft, und Bertl Mütter, virtuoser Meister der Zirkularatmung, lassen Worte und Töne spielerisch hin und her fliegen, bis dem Publikum die Ohren rauschen. Gemeinsam intonieren sie Unterhaltungs-Underground, Wahnsinn aus dem Stegreif, kräftige Schmierenpoesie. Bei ihrer literarisch-musikalischen Doppelconférence jongliert Franzobel mit Lyrik- und Prosa-Variationen aus seinem Werk, Bertl Mütter katapultiert den Abend singend und improvisationsfreudig auf der Posaune plaudernd in eine andere Umlaufbahn.
Koczan hat dafür Originaltexte aus der Biographie und viele bekannte Lieder des jiddischen Theaters zu einem vergnüglichen Abend zusammen getragen.
Die JIDDISCHEN KULTURTAGE finden heuer zum 15. Mal statt. Geboten wird ein heiteres, buntes Programm rund um die „Jiddische Sprachkultur“!
Karten unter: +43 1 3104646
Die gebürtige Wienerin Marlen-Christine Kühnel hat einen spannenden Liebesroman geschrieben. Wie schon bei ihrem erfolgreichen, gesellschaftskritischen Roman "Vorzeigefrau - Schein oder Sein" begleitet den Roman eine Umfrage, um fiktiv und real einander gegenüberzustellen. Gabriel Barylli, Gerda Rogers, Krista Stadler, die Prinzessin von Croy, Jeannine Schiller, u.a. geben Einblick in ihre Beziehungserfahrungen und ihre Liebesgeschichten. Sowohl im Roman als auch in der Umfrage werden die verschiedenen Beziehungsmuster beleuchtet, wie die erste Liebe, Gewalt in der Beziehung, sexuelle Übergriffe oder jugendlicher Leichtsinn. Dieses Buch ist daher nicht nur für Frauen sondern auch für Mädchen ab der Oberstufe empfehlenswert.
Der Liebesroman wird in vier Kapitel geteilt: die jugendliche, leidenschaftliche, reife und späte Liebe, wovon jeder Teil von einem Gedicht eingeleitet wird, um die Vielseitigkeit der Autorin zu zeigen.
Die vielen Gesichter der Liebe
Die Bücher von Marlen-Christine Kühnel sind Hilfestellungen für Frauen und geben Mut eingefahrene Muster zu verlassen, den eigenen Weg zu finden und diesen dann auch zu gehen. Für Männer: ein spannendes Lernstück.