Medea flüchtet ins reiche Korinth und damit geradewegs in ein patriarchal-kapitalistisches System. Die Hetzjagd gegen sie beginnt, als sie sich der Anpassung verweigert und die vorhandenen Machtstrukturen entlarvt.
Ein Opfer, weit weg, irgendein Opfer. Aber wer ist eigentlich Frau Schirakesch? Und wird wirklich über sie geredet? Oder redet in Theresia Walsers virtuoser Satire auf die Talkshow-Kultur nur jeder von sich selbst?
Mit: Hannes Gastinger, Marius Michael Huth, Karin Yoko Jochum, Walter Ludwig, Julia Schranz, Katharina Solzbacher
Regie: Dora Schneider
Ausstattung: Claudia Vallant
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Dafür, dass sie nicht wissen, wie sie von hier wegkommen, aber auch nicht, wie sie hierhergekommen sind. Dafür, dass einer eine Retourkutsche schickt und der andere sich Hoffnung macht, mit dieser Kutsche endlich hier rauszukommen. Dafür, dass sie kein Wasser haben, aber auch nicht wissen, ob sie es zum Überleben brauchen.
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Denn das Corpus Delicti ist nachts in Eves Kammer zu Boden gefallen und deren Mutter Marthe führt nun die Klage. Mit diesem Krug ist für sie auch der gute Ruf ihrer Tochter in Brüche gegangen. Als der Verdacht auf Eves Verlobten fällt, streitet dieser alles ab. Der Krug ist herabgefallen, als bei seinem Eintreten ein anderer aus dem Fenster geflohen ist.
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Im Zauberreich geht eine Seuche um: Lotterleben und Verschwendungssucht. Des Landes Söhne sind vom bösen Geist Lumpazivagabundus befallen und verjubeln zügellos das väterliche Erbe. Um die Knaben zu bekehren, bietet der Feenkönig ihnen ein letztes Mal Kredit an.
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Das Grand Hotel Palace, Eve hat soeben eingecheckt. Für den Zimmerkellner John ist es ganz offensichtlich; Eve ist kein gewöhnlicher Gast. Sein geschultes Auge verrät ihm sofort, dass diese Frau nur hier ist, um sich einen reichen Mann zu angeln. Umso besser, denn auf diese Aufgabe hat er sich spezialisiert.
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Harolds Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben.
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Höhere Tochter, Hollywoodschönheit, Erfinderin - das Leben hatte Hedwig Kiesler einiges zu bieten. 1914 als Tochter eines aus Lemberg zugewanderten Bankiers in Wien geboren, wurde sie von ihren Eltern früh in die Welt der Kultur eingeführt. Schon als Kind entwickelte sie den Wunsch, zur Bühne und zum Film zu gehen, was von den Eltern, so kunstbeflissen diese auch waren, nicht gern gesehen wurde.
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„Ich habe schon seit langem einen sehnlichen Wunsch.
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Ein ausgelassenes, sexuell aufgeladenes Ritual junger Mädchen, eine Feier der Lebensgier wird zum Auftakt einer hysterischen Menschenjagd. Einige der Kinder werden nach einem heimlichen Treffen im Wald ohnmächtig oder krank. Da die Krankheiten von Ärzten nicht zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Hexerei.
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