Bei seiner Rückkehr aus Troja gerät Idomeneus, König von Kreta, in einen Sturm. Den eigenen Tod vor Augen schwört er, das erste Lebewesen, das ihm an Land begegnet, zu opfern, sollte er lebend in die Heimat zurückkehren. Tatsächlich wird er verschont. Doch der erste, der seinen Weg in der Heimat kreuzt, ist sein Sohn Idamantes.
Hermann Langbein, Widerstandskämpfer, Auschwitz-Überlebender, Autor.
Daniel Langbein, Schauspieler. Großvater und Enkel begegnen sich, und das
Publikum wird Zeuge, wie sich Zeitschichten übereinanderlegen und Spuren der Vergangenheit im Hier und Jetzt der Aufführung sichtbar werden.
Im Anschluss an die fünfzehnminütige Performance findet ein moderiertes
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Wir befinden uns im verdunkelten Versammlungsraum des in Evakuierung befindlichen Moskauer Schriftstellerverbands in der sowjetischen Pampa – Tschistopol in der Tatarischen Sowjetrepublik. Es ist August 1941, Nacht. Die große, geächtete Dichterin Marina Zwetajewa, der vom Schriftstellerverband selbst eine Anstellung als Tellerwäscherin verwehrt wird, lässt ihr Leben in Briefform Revue passieren.
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2017 hatte der vielfach preisgekrönte Autor Felix Mitterer den Raimundspielen zugesagt, ein Auftragswerk über das Leben von Ferdinand Raimund zu verfassen, dieses Jahr ist es soweit.
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Das Regie Team (Kaja Dymnicki und Alexander Pschill) freut sich über die Gelegenheit, das Haager Publikum ein zweites Mal mit Shakespeare zu beglücken. Mit der Komödie „Maß für Maß“ möchte das künstlerische Team rund um Intendant Christian Dolezal, wie vergangenen Sommer, für gepfefferte Lachsalven sorgen, ohne auf den Ernst, der zwischen den Zeilen steckt, zu verzichten.
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Kafkas unvollendete Erzählung "Der Bau" skizziert eine unterirdische Welt, in der Glück und Paranoia eng verschwistert liegen. Der Bewohner und Icherzähler ist eine Art Menschentier, ein denkendes und sprechendes Geschöpf. Eben ein kafkaeskes Wesen, das im permanenten Ausnahmezustand, im Kreuzzug gegen die Außenwelt, das Fremde und mögliche Eindringlinge lebt.
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Zirkusdirektor Caribaldi quält die Mitarbeiter seines Wanderzirkus mit seiner großen Obsession: der perfekten Aufführung des Forellenquintetts, bei der er selbst das Cello spielen will. Ein fruchtloses Unterfangen, da durch Unwillen, Ignoranz und Unfähigkeit von Seiltänzerin, Clown, Dompteur und Jongleur immer wieder die Probe verhindert wird.
Besetzung:
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Christine Westermann bringt es in ihrer Buchkritik auf den Punkt: "Das ist wirklich ganz großes Kino, was Judith Taschler sich da ausgedacht hat. Ein Mann und eine Frau. Und alles, was es zu einem Drama braucht: Liebe, Enttäuschung, Rache, Schuld, Verrat, ein Kind, eine überstürzte Heirat und ein Beinahe-Mord … Ich habe das Buch gelesen, zweimal innerhalb weniger Wochen."
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So äußert sich Felix Mitterer zu Vomperloch, seinem Auftragswerk für das Tiroler Landestheater zur Eröffnung der neuen Kammerspiele im Haus der Musik Innsbruck. Es ist nach Märzengrund und Galapagos das dritte Theaterstück seiner Trilogie über Menschen, die sich von der Gemeinschaft zurückgezogen haben.
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Der jüdisch-russische Emigrant Jura Soyfer wurde nach der blutigen Niederschlagung eines Arbeiteraufstandes und dem Brand des Justizpalastes in Wien im Juli 1927 zum politischen Autor. Im Kabarett der Sozialdemokratischen Partei und in der Arbeiter-Zeitung engagierte er sich gegen Faschismus und Rassismus.
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