Die Inszenierung „JA, EH! – Beisl, Bier und Bachmannpreis“ von Stefanie Sargnagel gewann den Publikumspreis beim „Radikal jung“ Festival 2018 in München.
Im Schauspielhaus Graz wird das Stück im Zuge des Dramatiker|innenfestivals 2018 zu sehen sein.
von Stefanie Sargnagel
Gastspiel des Rabenhof Theaters Wien
Können und wollen wir einen Pakt für eine gemeinsame Zukunft schließen? Ein Tauschhandel von Augenblicken, unerwarteten Liedern und unerhörten Geschichten.
Ein Projekt des KUNSTLABOR Graz
Der Monolog erzählt auf erschütternder Weise von Berufung und Zweifel, vom Leid Afrikas und der Arroganz Europas, von Menschlichkeit und der Rolle Gottes.
von David Van Reybrouck (Belgien)
Gastspiel der Koninklijke Vlaamse Schouwburg (KVS) Brüssel
Der Schnee ist kälter als der Regen. Das Kind muss sich tragen lassen. Die Kuh muss sich melken lassen. Das Schwein muss sich schlachten lassen. Der Soldat muss sich befehlen lassen. Der Kranke muss sich pflegen lassen. Der Tote muss sich begraben lassen. Der Acker muss sich pfl ügen lassen. Das Messer muss sich schleifen lassen. Die Blume muss sich pfl ücken lassen.
Denn wie wir alle wissen: Das Leben, das der moderne Mensch führt, ist nicht unanstrengend. Es verlangt nach Auszeiten, nach Ausklinken, nach Abschalten. Und es sind solcherlei kleine Belohnungen, die den Alltag erst erträglich machen.
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Wer oder was ist der Prophet Mohammed eigentlich? „The Who and the What“ lautet der Titel des Buches, an welchem die emanzipierte junge Muslimin Zarina schreibt, die sich intensiv mit dem Koran, dem Bild des Propheten und dem Frauenbild im Islam beschäftigt.
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Denn hinter der Geschichte dieses Bildes schlummern totgeschwiegene Geheimnisse, ganz besonders verdrängte Erinnerungen an die pädophilen Obsessionen seines Lehrers Pater Stein. Wer versucht ihn nun, ein Jahrzehnt später, nachdem er sich ein erfolgreiches Berufs- und Familienleben aufgebaut hat, mit Hilfe dieses Bildes zu erpressen?
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Die Rabtaldirndln widmen sich dem Traumhaften am Leben einer Frau am Land. Der Traum als Vorstellung vom gelungenen Leben und als Albtraum, der zuweilen die Nächte besiedelt. Beides liegt oft nah beieinander. Ein musikalischer Theaterabend zwischen Sonnenseite und Schattenseite, Schlafen und Wachen, Glück und Unglück. Ein bisschen unlogisch, wie das Leben.
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Der eigene Leib ist in der Welt, wie das Herz im Organismus: "Er ist es, der alles sichtbare Schauspiel unaufhörlich am Leben hält", sagt Merleau-Ponty in Phänomenologie der Wahrnehmung. Hier setzt das Vorstadttheater an:
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Das Theater im Bahnhof kennt die Grazer Polizei von der Wachstube Lend, die immer dann kommt, wenn die Partys in der Elisabethinergasse 27a zu laut werden.
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