Schauspiel Kulturveranstaltungen: Steiermark

  • Schauspiel / Graz

    Schwabgasse 94

    Schwabgasse 94

    Von weitem sieht das Gebilde aus wie ein Berg, in dem Mäuse wohnen. Oder Würmer. Aus der Nähe erkennt man ein Mietshaus, in dem Menschen aus unterschiedlichen Zeiten hausen, zwischen Müllsäcken und Durchschnittsmöbeln. Tür an Tür wohnen hier die idyllische Familie Kovacic sowie Herrmann Wurm und seine Mama, die in den Papst verliebt ist. Außerdem Frau Grollfeuer, die Blutwurst und klassische Musik liebt. Und die schwangere Mariedl. Irgendwo steht auch ein weißer Flügel. Darin wohnt Werner beziehungsweise Falco, zwei Namen für ein und denselben Mann. Aber das weiß keiner.
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  • Schauspiel / Graz

    Der Zerrissene - Schauspielhaus Graz - Željko Marović, Oliver Chomik, Kaspar Simonischek

    Der Zerrissene

    »Ein zerrissenes Gemüt« – so lautet die Selbstdiagnose des ledigen Kapitalisten Herrn von Lips, der sich in einer Lebenskrise befindet. Die Ursache: ein Leben im Überfluss, ohne Ziel und Inhalt. Abgestumpft gegenüber all den Freuden des Lebens, beschließt der Grenzgänger, die erste Frau, die ihm über den Weg läuft, zu heiraten – in der Hoffnung, dass sich die Ehe als jene Abenteuerfahrt entpuppt, nach der er lechzt. Dass er dabei auf eine Heiratsschwindlerin trifft, sich mit deren Ex prügelt und damit wortwörtlich in ein neues Leben stürzt, führt allerdings deutlich weiter, als er sich hätte träumen lassen.
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  • Schauspiel / Graz

    Leonce & Lena – nowhere to run - Annette Holzmann, Otiti Engelhardt - Schauspielhaus Graz

    Leonce & Lena – nowhere to run

    Liebe alle, wir wissen nicht, wohin. Wir wissen auch nicht, wie lange und wozu, muss denn alles immer ein Ziel haben? Wir wissen nur: so nicht. Und eigentlich ist das doch auch unsere Sache, unsere private und eigene Sache, warum müssen gerade Sie da jetzt Ihre Nase so tief hineinstecken? Wir verweigern uns nicht, wir machen nur nicht mehr mit, kein Regieren, keine Hierarchien, keine Ausbeutung mit oder ohne Selbstverwirklichung, keine Vollzeit (welcher Schlaumeier hat sich das eigentlich ausgedacht?
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  • Schauspiel / Graz

    »I AM FROM AUSTRIA« Folge 3 - Schauspielhaus Graz - Anke Stedingk

    »I AM FROM AUSTRIA« Folge 3

    In Österreich jagt ein politischer Skandal den nächsten. Da ist es beinahe unmöglich, den Überblick zu behalten. Um Klarheit zu schaffen, Systematiken aufzudecken und neue Perspektiven zu eröffnen, entwickelt das Kollektiv »Institut für Medien, Politik und Theater«, das an der Schnittstelle von Theater und Journalismus arbeitet, für das Schauspielhaus eine Infotainment-Reihe in fünf Folgen.
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  • Schauspiel / Graz

    Der Nebel von Dybern - Schauspielhaus Graz

    Der Nebel von Dybern

    Geheimnisvoller Nebel wabert. Im »Wirtshaus am Rand« diskutieren Besitzer Josef, die schwangere Barbara, die alte Kathrine und der aufrührerische Fabrikarbeiter Jan über das Wetter – und die Gerüchte. Als plötzlich Vieh sowie Menschen zu sterben beginnen, scheint der Nebel als Ursache ausgemacht: Steckt in ihm eine Krankheit? Ist er eine Prüfung, gottgesandt? Oder gar menschengemacht? Der Ingenieur der nahen Chemiefabrik jedenfalls weist jede Verantwortung von sich.
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  • Schauspiel / Graz

    28 Milliarden - Ensamble

    28 Milliarden

    Caligula will zum Mond, koste es, was es wolle: seinen Schlaf, dass er sich bei Elon Musk anbiedern muss oder satte 28 Milliarden Dollar. Angetrieben von dem Wunsch nach Handlungsfreiheit und unendlichem Wachstum, befindet sich der rastlose junge Mann in einem Strudel der Gier. Immer weiter, höher und schneller muss er über sich hinauswachsen. Nur gut, dass sein Bitcoin-Kontostand stetig steigt. Von Rom bis Tokio versucht Caligula alle, die ihm begegnen, von seiner Mission zu überzeugen, sei es seine Mutter, Oli Kahn oder den Mond selbst.
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  • Schauspiel / Graz

    Prima Facie - Schauspielhaus Graz

    Prima Facie

    Kein Wunder, dass der Terminkalender der gefragten Strafverteidigerin Tessa aus allen Nähten platzt: Jede dritte Frau erfährt in ihrem Leben sexuelle Gewalt – und Tessa verteidigt Männer, die sich aufgrund einer Sexualstraftat dem Gericht stellen müssen. Bei Vergewaltigungen geht es im Prozess nicht um die Frage, ob der »Akt« stattgefunden hat oder nicht, sondern darum, ob dieser einvernehmlich war. Das zu beweisen ist schwierig, wenn Aussage gegen Aussage steht. Doch Tessa gelingt es immer wieder, ihren Klienten mit dem notwendigen Biss zum Freispruch zu verhelfen.
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  • Schauspiel / Graz

    1984 - Logo Schauspielhaus Graz

    1984

    1984 may well be the most significant work of modern fiction. The company brings this work to the stage without seeking to simplify its message or dilute its power. The brilliance of 1984 is not only that it predicts a surveillance society in which we now exist, or that it exposes the lies behind every totalitarian ideology or belief, but that it explores these themes inside the human mind as well as in the outer world. “Thought Control” is the aim of the State in 1984, and this will be achieved by destroying language so that it is impossible to commit “Thought Crime”.
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  • Schauspiel / Graz

    Digithalia - Simple Machines - Schauspielhaus Graz

    Digithalia - Simple Machines

    Hier zeigt Ugo Dehaes, wie er organisch aussehende Roboter in seinem Keller züchtet, sie aufzieht und sie zu Tänzern ausbildet. Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien dominiert wird, die uns dazu drängen, alles so effizient und billig wie möglich zu machen. Als Reaktion darauf feuerte Ugo alle seine Tänzer und erforschte, wie man seine eigenen Roboter züchtet und trainiert.
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  • Schauspiel / Graz

    Digithalia - Adventures of Harriharri: Episode III

    Digithalia - Adventures of Harriharri: Episode III

    Harriharri ist neu in Finnland. Er ist zuversichtlich und voller Tatendrang, hofft auf eine herzliche Aufnahme in die Kulturszene und auf neue Freund:innen. Doch es kommt anders und trotz seiner beharrlichen Bemühungen stößt er ständig auf Hindernisse bei seinem Versuch, an der finnischen Gesellschaft teilzuhaben.
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  • Schauspiel / Graz

    Auf ein Salonachterl - Schauspielhaus Graz Logo

    Auf ein Salonachterl

    Das Stück ist aus. Sie haben Gesprächsbedarf, möchten sich austauschen oder einfach nur beim Spritzer über das Gesehene sinnieren? In den Reihen des Schauspielhauses »Auf ein Salon-Achterl« wird zu ausgewählten Vorstellungen eine offene Gesprächsrunde mit Beteiligten der Produktionen angeboten.
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  • Schauspiel / Graz

    Der längste Weg / A long Walk - Schauspielhaus Graz - Konsole

    Der längste Weg / A long Walk

    Ein hybrider Theaterabend über das Losgehen und ein endloses Gehen, ohne Ermüdung. Und über Barbra Streisand. Es geht um Orte, an die wir nicht gelangen können. Es geht um das Aufbrechen, das Losgehen und die Suche nach Entgrenzung im Gehen, die Suche nach dem Ankommen. Es geht ebenso um Flucht, auch die ins Private; um das Verharren, um das Losgehen als reine Denkfigur bei gleichzeitiger Abschottung.
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  • Schauspiel / Graz

    Sonne / Luft - Ensamble - Schauspielhaus Graz

    Sonne / Luft

    Die Sonne spricht. Dass sie längst nicht mehr nur anbetungswürdig ist, offenbart ihre rotzige Art, uns Menschen die Leviten zu lesen. Aus der Distanz wirft sie einer Göttin gleich ihren Blick auf die Erde und lacht ob ihrer – ja nur für den menschlichen Planeten zerstörerischen – Kraft. Auch die Luft kommt zu Wort. Vielstimmig räsoniert sie über ihre Wandelbarkeit, ihre Grenzen und die Vergänglichkeit an sich. Oder, Moment, ist das überhaupt noch die Luft, die da spricht?
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  • Schauspiel / Graz

    Rede an den kleinen Mann - im Bild: Gerhard Balluch

    Rede an den kleinen Mann

    Die „Rede an den kleinen Mann“ ist weniger Wilhelm Reichs persönliche Abrechnung mit seinen Lebensumständen, sie ist vielmehr ein zeitlos-aktuelles Portrait des Durchschnittsmenschen mit all seinen Schwächen, Ängsten, versteckten und offen zur Schau getragenen Aggressionen. Mit schonungsloser Härte zeigt Wilhelm Reich die im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wiederkehrenden gleichen Abläufe von Macht-, Gewalt- und Unterdrückungsmechanismen.
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  • Schauspiel / Graz

    Die Party - Eine Einkreisung von Ulrike Haidacher - Schauspielhaus Graz - Schauraum

    Die Party - Eine Einkreisung von Ulrike Haidacher

    Durch einen absurden Zufall landet die Ich-Erzählerin im Elternhaus eines österreichischen Regisseurs, der dort im Hobbykeller eine Kochparty veranstaltet. Schon bald offenbart sich das Event als einzige Selbstinszenierung des Regisseurs. Dieser stilisiert sich als großartiger Koch, Parade-Feminist und männliches Genie – ein »Mansplainer« par excellence.
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  • Schauspiel / Graz

    Jugend ohne Gott

    Jugend ohne Gott

    EINE REKONSTRUKTION - Ein Lehrer korrigiert die Klassenarbeiten seiner Schüler. Dabei stellt er fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber Farbigen äußert: „Alle N*** sind hinterlistig, feig und faul.“ Mit dieser grausamen, aber auch heute möglichen Situation beginnt Horváths Roman, der den Weg der jungen Generation in den Nationalsozialismus beschreibt. Eine Jugend, schön, stark und rücksichtslos fröhlich.
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  • Schauspiel / Graz

    F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig

    F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig

    Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter nicht fähig, die Familie zu ernähren. So wächst Friedrich Zawrel auf. Kinderjahre in Kaisermühlen, Delogierung, Heim, schließlich Spiegelgrund, jene „Kinderfachabteilung“ des Deutschen Reiches, in der Euthanasiemorde an kranken und behinderten Kindern stattgefunden haben.
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  • Schauspiel / Graz

    SCHAULAUFEN - Schauspielhaus Graz Logo

    SCHAULAUFEN

    Von und mit dem Ensemble: Regelmäßig gehört der Schauraum auch bislang unverwirklichten oder spontanen Ideen. Mitglieder des Ensembles sowie Assistent:innen präsentieren ihre Texte, Musik oder Visionen.
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  • Schauspiel / Graz

    Bühnenbeschimpfung - Liebe ich es nicht mehr oder liebe ich es zu sehr? - Schauspielhaus Graz

    Bühnenbeschimpfung - Liebe ich es nicht mehr oder liebe ich es zu sehr?

    1966 schrieb ein Grazer Student Theatergeschichte. Der erst 24-jährige Peter Handke stellte in seinem Stück »Publikumsbeschimpfung« vier Schauspieler auf die Bühne und ließ sie die Zuschauenden minutenlang mit Schimpf und Spott überziehen – die ihrerseits mit Buh-Orkan, Pfeifkonzert und ausuferndem Gelächter antworteten. Ein Miteinander von Bühne und Zuschauerraum war die Folge, das Fanal einer neuen Theaterära.
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  • Schauspiel / Graz

    Jakobs Fische - ein Live-Hörspiel

    Jakobs Fische - ein Live-Hörspiel

    Jakob ist randlos. Er nimmt alles in sich auf. Er versteht die Sprache der Fische und hört die Stimmen der Bäume, in der Welt erkennt er Strukturen und Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben. Doch mit der zwischenmenschlichen Kommunikation hat er Probleme.
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