Die schmutzigen HändeDie schmutzigen Hände


DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE

26. April bis 19. Juni 2013
In Sartres Stück greifen Philosophie, Erotik und Politik nahtlos ineinander. Das Stück stellt die Frage nach dem Sinn von Märtyrertum: Geht es um die eigenen Ideale, die Partei, um ein Land oder um die Menschen?

Inhalt:
Der junge Hugo will mit seiner unpolitischen Vergangenheit brechen und schließt sich der Partei an, um im Widerstandskampf aktiv zu werden. Als der Parteifunktionär Hoederer einen Pakt mit reaktionären Kräften eingehen will – aus Sicht der Parteiaktivisten ein Verrat an ihren Idealen – bietet Hugo sich an, ihn zu eliminieren. Um an ihn heranzukommen, wird er sein Privatsekretär und zieht mit seiner Frau Jessica bei Hoederer ein. Die persönliche Begegnung mit dem charismatischen Hoederer und dessen Argumente lassen Hugo den geplanten Mord immer weiter hinauszögern. Erst als er Grund zur Annahme hat, Hoederer habe Jessica verführt, erschießt er ihn. Hugo wird verurteilt. Nach verbüßter Strafe besteht er gegenüber der Partei darauf, dass seine Tat politisch und nicht persönlich motiviert war. Doch die politische Lage hat sich geändert.

Sartre verbietet vier Jahre nach der Uraufführung in Paris eine geplante Aufführung in Wien, da er fürchtet, sie könne der antikommunistischen Propaganda dienen. Bei einer Pressekonferenz versichert er, seine Sympathien gehörten dem Aktivisten Hoederer, dem Mann mit den schmutzigen Händen.

Besetzung:
Jessica - Verena Lercher
Hugo - Claudius Körber
Olga - Evi Kehrstephan
Hoederer - Simon ZAGERMANN
Louis - Franz Xaver Zach
Slick - Simon Käser
Georges - Fabian Schiffkorn

Mit:
Regie - Wojtek Klemm
Bühnenbild - Mascha Mazur
Kostüme - Julia Kornacka
Musik - Dominik Strycharski
Choreographie - Maciej Prusak
Dramaturgie - Britta Kampert

Details zur Spielstätte:
Hofgasse 11, A-8010 Graz

Veranstaltungsvorschau: DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE - Schauspielhaus Graz - Schauspielhaus

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