Monstres, sorcières et Magiciens
20. Okt. 2015
Der zweite Abend, den Emmanuelle Haïm mit Le Concert d’Astrée bestreitet, entführt Sie in zauberhafte Gefilde. Die Darstellung des Übernatürlichen und Wunderbaren („merveilleux“) war ursprünglich eine Domäne der französischen Oper, die sich so von der „tragédie classique“ und der „comédie“ abgrenzen wollte.
Aber auch Georg Friedrich Händel fand die Welt der Magie inspirierend. Seine Opern Alcina und Orlando basieren auf Ariostos Orlando furioso. Die Zauberin Alcina verwandelt ihre Ex-Liebhaber auf ihrer Insel in Tiere, ihr Geliebter Ruggiero kann mit Hilfe seiner Verlobten jedoch dem Liebeszauber entrinnen und Alcinas Zauberreich zerstören. Das Sujet der „verlassenen Zauberin“ findet sich auch in Rinaldo, dem Gerusalemme liberata von Torquato Tasso zugrunde liegt: Die Zauberin Armida verliebt sich in den gegnerischen Kreuzritter Rinaldo, der aber durch die Unterstützung eines Magiers standhaft bleibt und den Sieg über die Sarazenen erringt. Zauberei, Elfen und Geister spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle in Henry Purcells Semi-operas The fairy queen (1692), nach Shakespeares Midsummer Night’s Dream, und King Arthur (1691) zu einem Schauspiel von John Dryden: Dem christlichen König Arthur gelingt es, seine Verlobte aus der Gewalt des Sachsenkönigs Oswald von Kent zu befreien. Der Zauberer Merlin ist auf der Seite Arthurs, während Oswald gleichfalls von einem Magier und zwei Geistern unterstützt wird. Lassen auch Sie sich verzaubern!
Details zur Spielstätte:
Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien
Adresse: Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien
Telefon: +43 1 58830–1010
Fax: +43 1 58830-991010
Geodaten: 48.1994, 16.3642
Veranstaltungsvorschau: Monstres, sorcières et Magiciens - Theater an der Wien – Das Opernhaus
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