Dramma lirico in einem Prolog und drei Akten (1846)
Musik von Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Inszenierung: Peter Konwitschny
Mit Dmitry Belosselsky, Nikolai Schukoff u.a.
Inhalt:
Hunnenkönig Attila, die „Geißel Gottes“, überzieht Italien mit seinen Eroberungszügen und metzelt nieder, was ihm in die Quere kommt. Auch Aquileia hat er erobert, den Herrscher der Stadt erschlagen. Dessen Tochter Odabella will Attilas Verwüstungen nicht weiter hinnehmen. Während sich die überlebenden Bewohner in die Lagunen retten und dabei Venedig gründen, stellt sich Odabella an der Spitze mutiger Frauen Attila entgegen. Er ist von ihrem Mut beeindruckt und verliebt sich in sie. Zum Schein geht Odabella darauf ein. Für den Plan, die Welt von dem Scheusal zu befreien, setzt sie viel aufs Spiel: Ihr wahrer Geliebter Foresto muss zunächst glauben, sie reiche dem Mörder ihres Vaters ihre Hand. Aber kurz vor der Hochzeit mit Attila vollzieht sie ihre Rache und tötet ihn mit einem Schwert.