Mary Shelleys gerade neu übersetzter Schauerroman von 1826 gilt als erstes dystopisches Werk der Literatur. Die berühmte Autorin, die 18-jährig „Frankenstein“ schrieb, spekuliert darin über technischen, wissenschaftlichen und staatspolitischen Fortschritt – und verarbeitet vor der Folie einer Naturkatastrophe die eigene Einsamkeit nach dem Tod sämtlicher geliebter Menschen.
Scheinbar mühelos spannt Amanda Lasker-Berlin einen inhaltlichen Bogen zwischen Weltereignissen auf YouTube und Weihnachtsfeiern auf Super 8, zwischen Geiseldramen in den Medien und in der Familie.
REGIE Claudia Bossard
BÜHNE Daniel Wollenzin
KOSTÜME Elisabeth Weiß, Matthias Dielacher
CHOREOGRAFIE Marta Navaridas
MUSIK Annalena Fröhlich
DRAMATURGIE Franziska Betz
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Und immer noch ruft das Volk nach Brot. Neben zahlreichen Anhängern der Monarchie sind auch ehemalige Revolutionäre der Guillotine zum Opfer gefallen, die vom Wohlfahrtsausschuss unter der Aufsicht des unbestechlichen Robespierre angetrieben wird.
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Er verfügt somit über die Freiheit eines utopischen Zeitgenossen, die Gesellschaft und das Verhalten seiner Mitmenschen zu durchschauen und mit Zorn, Kritik und Humor zu verfolgen. Er ist ein König der Phantasie, umgeben von einer schillernden und mörderischen Verwandtschaft.
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Auch 20 Jahre nach der Verurteilung des Kinderarztes und Heilpädagogen Franz Wurst wegen Beteiligung am Mord an seiner Ehefrau sowie sexueller Gewalt gegen zahlreiche Kinder und Jugendliche an öffentlichen Einrichtungen bleibt die jahrzehntelange institutionelle Gewalt eine offene Wunde in Kärnten.
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Wie passen sexuelle Identität und erotische Fantasien zusammen? Wieviel Homo steckt in Hetero? Das sind nur zwei Fragen, denen sich die Verliebten in Shakespeares schönster Komödie stellen müssen …
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Umsturz. Kanonendonner. Der tolle Tag ist vorbei: Graf Almaviva, seine Frau, ihre Zofe Susanne und Figaro taumeln aus ihrer am Vorabend der Revolution gerade noch heilen Welt mitten hinein in ein krisengeschütteltes Heute. Auf der Flucht aus der Heimat, wo die früheren Diener die neuen Herren sind, schaffen sie es gerade noch über die Grenze.
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Auf ein Match folgt das nächste: Zehn Menschen treffen aufeinander, sich suchende und verfehlende, miteinander, und doch getrennt voneinander lebende, und so verschieden sie sind, Angehörige unterschiedlicher Klassen, sind sie doch einander gleich in der Gier nach dem schnellen Kick, der ein Entkommen aus der Leere des Daseins verspricht.
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Spieldauer: ca. 180 Minuten (eine Pause)
Text & Regie: Alois Mandl
Produktion & Regieassistenz: Angelika Weinberger
Bühne: Adalbert Schieferer
Technik: Richard Klimesch
Trailer: Heli Stonig/heston films
Maske: Franz Huber
Schauspiel:
Magdalena - Romana Schiller
Franziska - Sonja Hochradl
Mann 1 - Heli Stonig
Mann 2 - Franz Huber
MACHABÄN
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