Die Widerspenstigkeit des Alten wird vom Pflegepersonal als Altersstarrsinn ausgelegt, der unbequeme Patient wird systematisch zum Pflegefall degradiert. In seiner Einsamkeit und zunehmenden geistigen Verwirrung verhallen seine Bitten um Verständnis und Hilfe ungehört. Er sehnt sich nach den Zeiten mit seiner Frau und seinem Hund zurück.
Am 8. Oktober 1928 in Wien geboren, begann „der Qualtinger“ in den legendären Wiener Kellertheatern der Nachkriegsjahre und leitete zusammen mit Gerhard Bronner und Karl Merz die goldenen 50er Jahre des Wiener Kabaretts ein. Kabarettprogramme wie „Brettl vor dem Kopf“, Glasl vorm Aug“, Hackl vorm Kreuz“, „Blattl vorm Mund“, die legendären Travnicek-Dialoge u.v.a.m.
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In dieser Tradition geben Gerald Pichowetz und Christoph Fälbl jede Menge pointenreiche Dialoge zum Besten, bis keiner mehr sicher sagen kann, wer jetzt der G'scheite und wer der Blöde ist. Geboten wird eine schmackhafte Melange aus klassischen Kabarettchansons und zeitlosen Doppelconférencen.
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Aber nicht nur Freund und Frau gönnen ihm diese „eine Stunde Ruhe“ nicht, auch ihre beste Freundin, sein Sohn, ein Nachbar und ein sich als Pole ausgebender portugiesischer Handwerker hindern ihn am Hörgenuss. Dann folgt natürlich Katastrophe auf Katastrophe – eine schrecklicher als die andere.
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Der Infanterieleutnant Joseph Trotta wird geadelt, nachdem er Kaiser Franz Joseph I. in der Schlacht bei Solferino das Leben gerettet hat. So beginnt eine glorreiche Phase in der Geschichte der einstmals bäuerlichen Trottas, in einer letzten Blütezeit der Habsburger.
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So sind die Figuren nicht länger entrückter Teil einer christlichen Devotionalienschau, sondern gehen uns ganz direkt an.
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Die Eine wechselt ihre Männer wie ihre Garderobe, die Andere träumt stets von der großen Liebe, jede Trennung ist für sie beinah der Tod. Die Eine stirbt mit 91, ist der größte Star, den Deutschland je hervorgebracht hat, gilt aber vielen Deutschen als Verräterin. Die Andere wird 47, als sie stirbt, fällt Frankreich in Staatstrauer, 40 000 Menschen folgen ihrem Sarg.
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Dieses trickreiche Manöver hat sich viele Jahre lang bewährt. Auch die Liebesworte, die der Virtuose den wechselnden Geliebten ins Ohr flüstert, sind eingespielt wie die verschiedenen Eröffnungen zu einer Schachpartie. Nur dass die Affären des Pianisten – verglichen mit den Möglichkeiten des Schachspiels – auch nach dem Auftakt eher gleichförmig verlaufen.
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„Der Verschwender gehört zu den großen Erfolgsstücken Ferdinand Raimunds. Der Diener Valentin war seine erklärte Lieblingsrolle. Ich freue mich sehr, dem Publikum der Raimundspiele Gutenstein im kommenden Jahr dieses großartige Stück nahezubringen“, so Prinzipalin Andrea Eckert.
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Das Leben Karl Mays begann unter keinem glücklichen Stern. Im Jahr 1842 in eine arme Weberfamilie geboren, verhinderten Vorstrafen als Kleinkrimineller eine bürgerliche Existenz als Lehrer.
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