Franz dagegen glüht vor Eifersucht, ja blankem Hass. Er, der Zweitgeborene, das ungeliebte Kind fühlt sich von der Natur im All-gemeinen und vom Vater im Besonderen benachteiligt. Er tut alles, um Karl beim Vater und bei Amalia in Misskredit zu bringen. Mit gefälschten Briefen verleumdet er ihn als steckbrieflich gesuchten Verbrecher.
Winzige Söckchen, niedliches Glucksen und süßer Milchgeruch? Oder noch ein Plastiktütenbenützer, Spraydosensprüher, Avocadoimportierer mehr? Ein Paar schlägt Haken im Kopf, als plötzlich beim Möbelschweden die Frage nach einem Kind auftaucht. Sie sind doch gute Menschen, eifrige Fairtrade Kaffeetrinker, Mülltrenner und Autoverzichter.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Schillers Drama setzt drei Tage vor Marias Hinrichtung im Jahr 1587 ein. Es erzählt von der Gefangenen und ihrem verzweifelten Versuch, das bereits verkündete Todesurteil wegen Hochverrats abzuwenden. Währenddessen ringen verschiedene politische Lager entweder um die Befreiung oder die baldige Hinrichtung Marias.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Für Nachrichten aus dem Schleudersitz schwirren SchauspielerInnen in die vergessenen Ecken der Stadt aus: schummrige Bars, Obdachlosenunterkünfte, U-Bahnstationen, Hinterhöfe... Parallel dazu werden zahlreiche Interviews mit Menschen geführt, die die Abgründe unserer Gesellschaft am eigenen Leib erfahren haben.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Ringsgwandl - „Punk-Qualtinger und Valentin des Rock’n’Roll“ (Die Zeit) - entwirft in pointierten Dialogen und Liedern eine dörfliche Szenerie, die von den Ausschlägen der Globalisierung schonungslos getroffen wird.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Emotional und vielleicht auch geografisch liegt ein kleines Städtchen zwischen dem Sehnsuchtsort Moskau und dem Verbannungsort Sibirien: tiefste russische Provinz. Es gerät aus dem Gleichgewicht, weil sich ein Gerücht in Windeseile verselbständigt: Ein Revisor aus dem fernen Moskau kommt!
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Eine Kleinstadt in der österreichischen Provinz ist in Aufruhr. Die Statue des Heimatdichters Peter Rosegger, das Prunkstück der Gemeinde, neigt sich neuerdings immer mehr seitwärts. Erst wird die Schieflage gar nicht erkannt.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Diese Straße ist sein Reich, der »letzte freie Weg in die Welt, der letzte nichtverstaatlichte, nichtvergesellschaftete, nichtgeographierte, nichtgeologisierte, nichtbotanisierte, nichtgegoogelte, nichtöffentliche und nichtprivate Weg auf Erden.« Und den will er verteidigen, einer gegen alle.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Die Besetzung entspricht einer Jubiläumsproduktion und ist dank der Subventionsgeber, Sponsoren und der großartigen Mitarbeit des Theatervereins Theater Sommer Parndorf ermöglicht worden. Das bewährte Team um Intendant Christian Spatzek wird im Sinne von Hugo v. Hofmannsthal und in der Tradition des Mysterienspiels den "Jedermann" auf der Pawlatschen vor der Parndorfer Kirche aufführen.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Niemand - eine Entdeckung: Die Spur reicht zurück bis in die Mitte der neunziger Jahre. Damals tauchte das unscheinbare Typoskript bei einem Auktionshaus in Pforzheim auf. Der Preis war gering, es gab nur einen einzigen Bieter. Niemand außer ihm schien bemerkt zu haben, dass es sich bei dem Typoskript um ein unbekanntes Stück des Dramatikers Ödön von Horváth handelte.
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.
Leserkommentare
Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.