Die Gesangsszene «Berenice, che fai?» schrieb Joseph Haydn 1795 in London für eine geheimnisumwitterte Primadonna. Und Mozarts «La Clemenza di Tito» entstand 1791 in Prag für die Krönung von Kaiser Leopold II: In der Arie «Parto, ma tu ben mio» verdeutlicht auch die Bassettklarinette die lodernde Leidenschaft des Sesto. Einzig Franz Schuberts Symphonie Nr.
Vom Mythos zum Märchen wechseln das hr-Sinfonieorchester und Alain Altinoglu dann nach der Pause: In Nikolai Rimski-Korsakows «Scheherazade» verwandeln sich die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht zu faszinierend aufrauschenden Klangbildern – mit der Violine des Konzertmeisters in der Rolle der klugen Erzählerin Scheherazade, die den zürnenden Sultan damit zu besänftigen weiß.
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Werke von:
Astor Piazzolla / Sebastian Sprenger / Edvard Grieg / Gulli Björnsson / Tilman Hübner
Für Nachtschwärmer:innen geht an ausgewählten Abenden das Konzert in der Reitschule in die Verlängerung.
Maurice Ravels «Tzigane» mit dem Violinvirtuosen Renaud Capuçon wäre ohne das Feuer der Puszta nicht denkbar. Und Modest Mussorgskis «Bilder einer Ausstellung» haben erst durch Ravels einfühlsame, nach allen Regeln der Instrumentationskunst schillernde Orchesterfassung die Welt erobert.
Programm
Paul Dukas
«L'apprenti sorcier» | «Der Zauberlehrling» Symphonische Dichtung
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Gleichfalls weit in die Vergangenheit zurückgegriffen hat Benjamin Britten, als er ein Thema von Henry Purcell zur Grundlage eines klingenden Orchesterführers gemacht hat: In Variationen für die einzelnen Instrumentengruppen wird das Thema kunstvoll zerlegt und abgewandelt und schließlich in einer Fuge triumphal wieder zusammengefügt - ein Klassiker für Jung und Alt.
Programm
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Vor jedem Abendkonzert geben Expert:innen in der Reitschule Einblicke und vermitteln Zusammenhänge.
Werke von:
Benjamin Britten / Richard Strauss Georg / Philipp Telemann
Eintritt frei!
Das Klavier brilliert als Sänger virtuoser Arien, das Orchester rollt ihm den roten Teppich aus – hier Rudolf Buchbinder mit Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker. Dazu passt Antonín Dvořáks unbeschwert-liebenswürdige Serenade E-Dur, das Idealbild nobler Unterhaltung auf höchstem Niveau: eine leichtfüßige kleine Symphonie mit zusätzlichem Walzer und einem traumhaften Larghetto.
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