Die Erscheinung des Barytons ist prachtvoll: sechs gestrichene (Darm)Saiten, neun oder mehr Resonanzsaiten (aus Metall), geschnitzte Köpfe, feinste Verzierungen und ein Klang, der edel und anmutig ist. Leopold Mozart nannte das Baryton in seinem Versuch einer gründlichen Violinschule „eines der anmuthigsten Instrumente“. Gespielt werden Werke, die für den Fürsten komponiert wurden und die er auch selbst am Baryton spielte, begleitet von seinen Hofmusikern Joseph Haydn, Luigi Tommasini und Andreas Lidl.