Die Burg ist nun hell, doch hinter allen Türen ist auch Blut. Vergeblich warnt Blaubart Judith vor den letzten beiden Türen. So findet sie den Tränensee und hinter der letzten Tür Blaubarts frühere Frauen, in ewiger Schönheit erstarrt ...
Béla Bartóks einzige Oper HERZOG BLAUBARTS BURG führt in die Psyche eines Mannes, dessen Burg mehr ist als ein Gebäude – sie ist sein Innerstes, ein Labyrinth aus Geheimnissen, verborgenen Wahrheiten und unterdrücktem Schmerz. Judith betritt als Blaubarts neue Frau diesen düsteren Kosmos – und verlangt Antworten. Doch wie weit darf man gehen, wenn man wissen will? Und welche Türen sollte man besser geschlossen halten? Die Bühne wird zum Schauplatz
eines Rekonstruktionsprozesses, in dem Spuren, Aufnahmen und Erinnerungen die düstere Wahrheit hinter Blaubarts Geschichte nachzeichnen.
Mit tiefen, wuchtigen Klangfarben, dissonanten Spannungen und bedrohlich anschwellenden Orchesterpassagen verstärkt Bartóks Musik den Eindruck eines Albtraums, der reich ist an tiefgründiger Symbolik – und fasst die verstörende Verbindung von Liebe, Macht und Gewalt in eindringliche Seelenklänge. Ein Opernmonument von beklemmender Intensität, ein Opernabend, der nicht loslässt.
Béla Bartok | Eberhard Kloke
Inszenierung: Dieter Kaegi
Musikalische Leitung: Yannis Pouspourikas
| März 2026 | ||||||||
| So. 15. März 2026 19:30 Uhr |
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| Do. 19. März 2026 19:30 Uhr |
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| Sa. 21. März 2026 17:00 Uhr |
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| Fr. 27. März 2026 19:30 Uhr |
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| So. 29. März 2026 17:00 Uhr |
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