Die nun folgende Zeit erwies sich als seine theatral erfolgreichste, schuf er doch über 20 Bühnenwerke und 13 Oratorien. Bei der Premiere von Spartaco stand u. a. die Sängerin Faustina Bordoni auf der Bühne, die noch im gleichen Jahr nach London ging und dort mit Werken von Georg Friedrich Händel zur gefeierten Primadonna aufstieg. Giuseppe Porsile komponierte im Neapolitanischen Stil, der in der Folge seine Spuren auch im Wiener Kompositionsstil hinterlassen sollte. Erzählt wird die Geschichte vom berühmtesten Sklavenaufstand der Antike, jedoch aus barocker Perspektive: So geht es nicht (wie etwa in Stanley Kubricks bekannter Verfilmung dieser historischen Begebenheit mit Kirk Douglas und Peter Ustinov) um den Kampf von geknechteten Sklaven gegen eine despotische Herrscherschicht, sondern vielmehr um den brutalen Aufstand eines machtbesessenen Menschen, der sich am Ende selbst als der größte Despot entpuppt.
DRAMMA PER MUSICA IN DREI AKTEN
LIBRETTO VON GIOVANNI CLAUDIO PASQUINI
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Werkeinführung 30 Minuten vor Aufführungsbeginn
| November 2026 | ||||||||
| Do. 26. Nov. 2026 19:00 Uhr |
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