In der Nachkriegszeit erinnerten nur private Gedenktafeln im Arkadenhof an die Euthanasie- und Häftlingsmorde im Schloss. Erstmals wurde 1969 in jenen Räumen, die in der Tötungsanstalt als Aufnahmeraum und Gaskammer gedient hatten, vom OÖ Landeswohltätigkeitsverein eine Gedenkstätte eingerichtet.
Öffnungszeiten:
Montag und Freitag:Die Programmvielfalt, die auch immer wieder Kurzfilme im Vorprogramm bietet, sowie Filmreihen, die bestimmten Themen, Regisseuren oder Schauspielern gewidmet sind, Einführungen durch kompetente Filmtheoretiker, die Präsentation von Filmen durch Schauspieler oder Regisseure führte auch zur mehrfachen Auszeichnung des Kinos durch das Land Oberösterreich: Seit 1995 wurde dem Filmprogramm der Lichtspiele Lenzing jährlich der erste Preis der Kinojahresprämie für filmkulturelle Leistungen verliehen.
Linzer Frühling ist eine Literaturinitiative zur Förderung und Unterstützung der regionalen Literaturszene. Und das schon seit über 16 Jahren. Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ein Autoren-Abend statt. Zusätzlich gibt es zwei offene Lesewerkstätten pro Jahr, eine im Frühjahr, eine im Herbst; darunter verstehen wir eine „Probebühne“ für jene, die ihre Texte zum ersten Mal in einem offenen Rahmen ausprobieren wollen. Auch zwei Musik-Termine heben sich von dem üblichen Programm ab:
Im Frühjahr: LINZ-Musik, das sind kleinere Musikprojekte aus Linz; unverstärkte Musik, die lokale Szene soll gefördert werden. Im Herbst: authentische Volksmusik.
Die historische Kulturlandschaft Hallstatt/Dachstein ist ein Teil des Salzkammergutes und zeichnet sich durch seltene Fauna und Flora, bedeutende archäologische und speläologische Fundstätten sowie durch eine sich über zweieinhalbtausend Jahre erstreckende kulturelle Kontinuität aus. Das Kerngebiet dieser Kulturlandschaft rund um Hallstatt vom Hohen Dachstein im Süden, dem Gosaukamm und den Gosauseen im Westen, dem Gosauzwang im Norden und dem Ostufer des Hallstätter Sees begrenzt und ist von einer auch in die Bundesländer Salzburg und Steiermark reichenden großflächigen Pufferzone umgeben.
Die besondere Bedeutung Hallstatts beruht auf seinem archäologischen Erbe: Die Salzgewinnung in Hallstatt, deren zweieinhalbtausenjährige kulturelle Kontinuität bis in die mittlere Bronzezeit zurückreicht, hat den Reichtum der Grabfunde begründet, nach denen eine ganze Epoche den Namen Hallstattzeit erhalten hat.
Die über diese kulturelle Kontinuität hinausgehende künstlerische Bedeutung von Hallstatt ist durch die architektonische Wirkung der ursprünglichen gotischen, nach einem Brand barock wieder aufgebauten Siedlung bedingt. Durch ihre Lage innerhalb dieser konstrastreichen Kulturlandschaft hat sie Künstler verschiedenster Epochen zu Veduten angeregt. Dank der Obsorge der Bevölkerung unterscheidet sich das heutige Ortsbild kaum von diesen historischen Ansichten, zumal - eine wenig wiederholte Pionierleistung - die Umfahrungsstraße im Berg durchgeführt wurde, um die Verbindung von See und Ort unbeeinbrächtigt zu erhalten.
Die Gletscherregion des Dachsteins und die Karstformationen mit den international bekannten Höhlen und Höhlensystemen sind von besonderem speläologischem Interesse. Die üppige Fauna und Flora sind untypisch für die bizarre Berglandschaft mit den fjordartigen Seen und tragen sehr wesentlich zu ihrer Bedeutung bei.
Neue Salzerlebniswelten in Hallstatt begeistern Gäste und Einheimische.
Mehr als 4,5 Mio. Euro haben die Österreichischen Salinen in den Ausbau ihres Salzbergwerkes in Hallstatt zu einer richtigen Salzerlebniswelt investiert.
Das Hallstätter Hochtal, in dem die Salzwelten angesiedelt sind, bietet dafür auch die besten Voraussetzungen.
Das Hallstätter Hochtal kann als die Wiege des Salzkammergutes bezeichnet werden. Immerhin waren es die Salzquellen, welche die Menschen bereits vor 7000 Jahren veranlasst haben, das damals überaus schwer zugängliche Hochtal immer wieder aufzusuchen und in Folge dauerhaft zu besiedeln.
Das prähistorische Gräberfeld, das nach Schätzungen der Archäologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums mehr als 4000 Gräber umfasst, ist ein eindrucksvolles Zeugnis der jahrtausende alten Besiedelungsgeschichte.
Die Salinen haben es verstanden mit viel Feingefühl und Rücksichtnahme auf historische Gegebenheiten eine unterirdische Erlebniswelt in einzelnen Stollen des heute noch immer aktiven Salzbergwerkes zu inszenieren. Der Besucher fährt mit einer modernen Standseilbahn ins Hallstätter Hochtal und begibt sich auf die Suche nach den Spuren des "Mann im Salz". Dieser wurde 1734 - durch Salz bestens konserviert - im Berg gefunden und nach damaligem Glauben sofort an einem unbekannten Ort begraben. Heute wird vermutet, dass der "Mann im Salz" mehrere tausend Jahre alt gewesen ist. Die Hoffnung auf das Auffinden weiterer prähistorischer Bergmänner besteht weiter.
Die Fahrt mit der Grubenbahn, die längste Holzrutsche der Welt, der Bergmann Sepp, der von der Auffindung eines weiteren "Mann im Salz" träumt, die Zeitspirale, sowie eine besonders mystische Darstellung der Entdeckung des Salzes sind nur einige eindrucksvolle Momente auf der unterirdischen Reise durch die Zeit.
Die Österreichischen Salinen planen, die bereits bestehende unterirdische Salzerlebniswelt in den nächsten Jahren durch obertägige Informations- und Erlebnispunkte weiter auszubauen.
Die Kinder- und familienfreundliche Gestaltung der Salzwelten setzt sich auch in der Tarifpolitik fort: bei Kauf einer Familienkarte erhalten nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene Rabatt - bis zu 40%!
Die Salzwelten Hallstatt öffnen am 26. April 2003.
Mann im Salz Expedition
Reisen Sie auf den Spuren des "Mann im Salz" in das 1. Jahrtausend vor Christus. Erleben Sie die 3.000 Jahre Salzgeschichte bei dieser speziellen Führung zu den prähistorischen Fundstellen tief im Hallstätter Salzberg. Die Tour beginnt an der Talstation der Hallstätter Salzbergbahn.
Schon während der Bergfahrt haben Sie einen herrlichen Rundblick auf die UNESCO Welterberegion Hallstatt-Dachstein. Vom historischen Rudolfsturm geht die kurze Wanderung (ca. 15 Min) über das Hallstätter Gräberfeld bis zum Knappenhaus. Hier erhalten Sie nun die Schutzkleidung und Ausrüstung (Stiefel, Helm, Geleuchte, Jacke) für Ihren Besuch im Salzbergwerk. Weiter geht die Führung durch alte Stollen zum unterirdischen Salzsee und durch mystische Gänge ins Reich der prähistorischen Bergleute, die vor 3.000 Jahren Spuren hinterlassen haben, die Sie heute noch sehen können: abgebrannte Kienspäne, Reste von alten Holzverbauten, Spuren von Bronzewerkzeugen und vieles mehr lassen sich im Heidengebirge finden. In der Nähe des Stügerwerks befindet sich ein noch heute zugänglicher Hohlraum aus dem eisenzeitlichen Bergbau. An diesem urzeitlichen Abbauort sind noch die bekannten prähistorischen Herzen gut erkennbar. Diese entstanden durch eine spezielle Abbautechnik: man schlug tiefe herzförmige Rillen in den massiven Salzstock und löste von der Mitte aus die beiden Herzhälften als Ganzes ab.
Das Kulturzentrum HOF wurde 1985 gegründet und bietet ein sehr weit gestreutes Kulturprogramm an: von Konzerten der unterschiedlichsten Musikrichtungen über Kleinkunst, Theater, Lesungen, Ausstellungen bis hin zum Zeitgenössischen Tanz. Besonders im Seminar- und Workshopbereich konnte sich das Kulturzentrum in den letzten Jahren einen Namen machen.
Das Kongress & TheaterHaus Bad Ischl verfügt als eine der wenigen Veranstaltungszentren neben moderner Kongressausstattung über echte Theatertechnik.
| Sa. 24. Jan. 2026 19:30 Uhr | DIE NACHT DER MUSICALS Tour 2026 |
Der Freisitz Zwickledt befindet sich hoch über dem Inn in der Gemeinde Wernstein. Es ist ein kompakter schlossähnlicher Baukörper, dem an der Rückseite ein Wirtschaftstrakt angeschlossen ist. Umgeben ist er von einem kleinen Park mit altem Baumbestand und einem kleinen Teich.
Öffnungszeiten:
26. April - 31. Oktober