Im Jahre 2008 wurde Werner Schneyder von den Ruhrfestspielen in Recklinghausen eingeladen, den Eröffnungsabend mit einer satirischen Lesung zu bestreiten. Da beschloss der Autor angesichts der Größe des Festspielhauses, nach 12-jähriger Pause und dem „unwiderruflichen“ Abtreten von der Kabarettbühne seine besten Soli, Szenen und Chansons wieder auswendig aufzuführen.
Beim Zusammenstellen des Programms überkam ihn der zwingende Ehrgeiz zu aktualisieren, zu ergänzen, die klassischen Texte in Relation zur Gegenwart zu setzen. Es entstand das von Christoph Pauli am Flügel begleitete Programm „Ich bin konservativ“, das von Publikum und Presse gleichermaßen enthusiastisch aufgenommen wurde. In diesem Jahr erfuhr Werner Schneyder übrigens auch die größte Würdigung seiner Karriere, den „Stern der Satire“ des „Deutschen Kabarettarchivs“.
Charaktere aus den letzten fünf Programmen werden zu kleinen Monologen konzentriert, und dazwischen gibts von „Topfpflanzen“ bis zu „So ist das Leben“ alles Musikalische, was der Künstler je verbrochen hat. Es wäre aber kein echtes Hader-Programm, wenn das Abspielen alter Nummern nicht auch zu gewissen Problemen führen würde, bis hin zum völligen Gedächtnisverlust...
Wenn der Herr des Herzens unverschämter weise doch nicht die Fragen aller Fragen stellt. Und man so – ratzfatz- um seinen schönsten Tag betrogen wird. Oder der Anblick des eigenen Falten-Knies einen in gröbere Lebenskrisen stürzt. Und man kapiert, dass man mit dem Rücken zunehmend zu seinen besten Jahren steht.
In ihrem neuen Kabarettsolo „Das Schweigen der Händler” erkundet Andrea Händler mit der ihr eigenen Unverfrorenheit jene Zonen des Alltags, über die man ansonsten besser den Mantel des Schweigens breitet. Sie erzählt von der Gnadenlosigkeit des verfallenden Körpers, den Männern, die man nicht gekriegt hat, aber auch von denen, die man besser nicht gekriegt hätte. Ihre Stärke liegt vor allem in letzterer Kategorie. Das ist tragisch für die Händler, aber verdammt komisch für die Zuschauer. Auf ihren Spaziergängen auf dem Boulevard der Peinlichkeiten trifft die Händler am laufenden Band Typen, die man nicht vergessen wird – so sehr man sich auch bemüht: Zum Beispiel Elfi, ihre esohysterische Freundin, Eduard, das infernalische Patchwork-Kind und Pipifax, den Penis in der Burn-Out-Krise.
Wir begegnen Toni Polster in einem Farkas-Sketch, dem „Schneckerl“ Prohaska ebenso wie dem „Mann mit dem schwarzen Bart“, den zwei wortgewaltigen Mundl Sackbauer und Heinz Prüller, erfahren Neues von Hans Krankl, lassen Falco auferstehen und die Puppen tanzen.
Freuen Sie sich auf einen Abend mit Gute-Laune-Garantie, der bei jedem Zuschauer Erinnerungen und Emotionen weckt.
Titel wie „Die Kimono-Juckreiz-Polka“, „Die Koffer von der Mitzi-Tant“ deuten schon an, wohin es geht und wechseln sich ab mit Klassikern wie „Schnucki, ach Schnucki“ oder „Zwei vom Wienerwald“. Kabarett vom Feinsten! Warnung des Gesundheitsministeriums: Nicht geeignet für frisch Bauchoperierte!
Gerhard Blaboll, von dem auch viele der Texte stammen, die Gerald Pichowetz und Felix Dworak bei ihrem Weihnachtskabarett vorgetragen haben, hat das Programm vorwiegend zwei Typen gewidmet, die jeder Wiener bestens kennt: Die ewig Raunzenden und Unzufriedenen und die Besserwisser. Was er und sein singender Partner Gerald Etzler an Pointen und versteckten Nuancen herausholen, zeigt, dass sie der Wiener Seele ganz, ganz tief auf den Grund schauen. Dass sie sich dabei hauptsächlich selber auf die Schaufel nehmen, zeigt von ihrer Selbstironie und Menschenkenntnis. In einigen Jahren werden die beiden eine feste Größe des Wiener Kabaretts sein! Nicht verpassen!
Ein heiterer literarisch-musikalischer Genuss in der Adventzeit!
.... eine bunte Mischung sehr unterhaltsamer heiterer Geschichten
und stimmungsvoller und swingender Musik rund um das Thema Weihnachten.
Enden die meisten guten Vorsätze für das Neue Jahr ebenso?
Wie oft muß man blöd sein, um sein Liebstes endgültig zu verlieren?
Abnehmen im Fitness-Studio? Wie bitte soll das funktionieren?
Gilt ein Lift-Mast auch als Bremsvorrichtung für Schifahrer?
Welchen Pofel darf ein sündteurer Navigator erzählen?
Welche Homepage hat ein „Hauben“-Sandler?
Und wieder hat Otti Schwarz die richtigen Antworten auf beißende Fragen der Gesellschaft gefunden: ein Feuerwerk an Überraschungen erwartet Sie an diesem Silvester-Abend!
Auf dem Polizeipräsidium finden sie sich alle wieder: Die glamouröse Chansonette Coco Flanell ebenso wie die nervös-halluzinierende Operndiva Marischka, ja sogar das schwangere Mariali aus dem Tiroler Oberland gerät in die Bredouille. Und auch die eigensinnige Greta hatte eine alte, dunkle Rechnung zu begleichen. Alle vier stehen sie unter dringendem Tatverdacht: In Rückblenden wird den Geschehnissen auf den Grund gegangen, die an jenem unsäglichen Abend passiert sind.
Eine musikkabarettistische Reise vom Weinviertel über Wien und die Bregenzer Wälder bis nach Hollywood. Humoristische Vergangenheitsbewältigung und gewagte Zukunftsvisionen. Während sich der NEO-COMEDIAN MO im Zuge seiner endlosen Odyssee unter anderem als Robert Redford Imitation versucht, entdeckt sein ewig nörgelnder Pianist seine Obsession für statistische Eckdaten und arme kleine reiche Mädchen.
Neben eigenen Stücken interpretiert der Sänger u.a. sein deutsches Halleluja von L. Cohen, Georg Kreislers "Tauben vergiften im Park" sowie die burgenländische Version von „You Can´t always get what you want" der Rolling Stones.
Anlässlich der letzten Tournee im Westen Österreichs schrieben die Vorarlberg Nachrichten: „.... grandioses Entertainment eines außergewöhnlichen und einzigartigen Österreichischen Neo Kleinkünstlers...."