Nach all den Jahren der Grobheit und Renitenz (1989 – 2014) haben die beiden kabarettistischen Schwerenöter ihre Flegeljahre endlich hinter sich gebracht und entpuppen sich in ihrem neuen Opus als wunderschöne Schmetterlinge, die auf der Blumenwiese des Lebens leicht wie der Wind von Blüte zu Blüte flattern und ihre langen Zungen mit dem süßem Nektar der Liebe netzen.
Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird der Darm des Ministerpräsidenten gespiegelt, die Situation der Milchbauern ausgemolken, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen „da oben“ gehörig den Marsch, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen.
Man kommt den drei Damen ja nicht aus. Mögen muss man sie eh, anschauen kann man sie wahrlich und gut zuhören sollte man ihnen auf jeden Fall! Charmante Ladies sind sie obendrein und trotzdem bleiben sie freche Mädels. Freche, lustige Mädels die einen immer daran erinnern, dass erwachsen sein eben nicht heißt, den Kobold in sich zu begraben.
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Kay Ray, exzentrisch-extrovertierter Edel-Punk aus Osnabrück, bricht laut lachend Tabus, scheut weder Kitsch noch Klischee, schlachtet “heilige Kühe”, reißt Witze über Tunten, Tanten, Lesben, Moslems, Juden und den Papst. Keine Schwarz-Weiß-Malerei. Improvisieren.
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Und dies mit gewohntermaßen Feuer und Temperament, um dem österreichischen Kabarettpublikum ordentlich einzuheizen. Wir befinden uns im Jahre 1200 vor Christus. Die Menschheit steht vor einem Riesenproblem: Sie ist vom Aussterben bedroht.
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Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN-Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz.
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Manchmal begibt sie sich auch auf Shakespeare-Abwege und verfranzt Hofmannsthals frühneuhochdeutsche Knittelverse, dass es nur so staubt beim Sterben des reichen Mannes!
Dramaturgie & Spiel: Marika Reichhold
Regie: Christian Suchy
Putztermine:
Di, 27.1.: „do host den solot“
Di, 3.3.: „jedermann“
Di, 24.3.: „hamlet“
Fast schon am Kapitulieren vor Therapien und Familie beginnt Ermi-Omas Herz Feuer zu fangen. Für wen? Lassen Sie sich überraschen!
Verstehen und verstanden werden ist meistens eine Herzensangelegenheit!
Ein Eigenverantwortungsgefühlförderungsprogramm.
Wenn der Großmeister das Nähkästchen öffnet, kommen allerlei Hoppalas, Skurrilitäten und Anekdoten zum Vorschein. Ob es dabei um „2 Pudel“ mit Platz in der ersten Reihe geht oder um einen Eleven, der bei seinem einzigen Satz ins Stolpern kommt: Gaudium ist garantiert. Und über Filmeinspielungen auch ein Wiedersehen mit Schenks kongenialen Kollegen wie Helmuth Lohner oder Alfred Böhm.
Wer managt jetzt die alltäglichen Nebenschauplätze? Wieso hat eine Waschmaschine mehr Knöpfe als ein Flugzeugcockpit? Was erntet man eigentlich auf Ceran-Feldern? Brennt da noch wo Licht oder schon die ganze Wohnung? Wer kann helfen? Seine prominenten Alter Egos? Nachbarn? Bekannte? Wo sind die Freunde, wenn man sie einmal braucht?
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