Die „Präsidentinnen“ – das sind einerseits „Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen“, andererseits ungefähr die erbarmungswürdigsten Damen, die sich in einer Wohnküche versammeln können.
Fünf Schauspieler bangen um ihre Existenz. Noch sind sie engagiert in einer Show, die sich Im Reich der Tiere nennt, in der sie seit vielen Jahren auftreten: als hochgewachsene Antilope, gerechtes Zebra, mächtiger Löwe, hässlicher Marabu oder anmutige Ginsterkatze – kaum identifizierbar, weil in aufwändiger Ganzkörperkostümierung.
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Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Gefängnis und Gericht, Küche, Bett und Krankenhaus untersucht Ewald Palmetshofers Generationendrama mit einer hochartifiziellen und rhythmischen Sprache das Leben dreier Frauen. Es ist ein polymorphes Erinnern, eine Verhandlung, eine Rechtsprechung und erzählt von der ausweglosen Verstrickung dreier Generationen in einem Netz aus Schuld und Liebe.
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Jack ist einer, dem Moral und Werte noch etwas bedeuten. Als er die Möbelfirma seines Schwiegervaters übernimmt, ist er davon überzeugt, dass mittels harter Arbeit, Leistung, Fairness und Vertrauen das Familienunternehmen wieder florieren wird und er es ganz im Sinne seiner moralischen Grundsätze führen kann.
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Aber schon bei der Schuldfrage sind die Parteien unterschiedlicher Auffassung. Und auch innerhalb der Paarbeziehungen ist man sich uneins, brodelt einiges an Konfliktpotential. Ein Wort gibt das andere und die Situation eskaliert in einem handfesten Streit, in dem sämtliche gesellschaftliche Konventionen über Bord geworfen werden.
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Die Geschichte von drei Generationen der Familie der Autorin deckt Fragmente aus dem ländlichen Leben in Kärnten während und nach dem Zweiten Weltkrieg auf.
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Sie ist sein „Singvögelchen“, er ist ihr designierter Bankdirektor. Nora und Helmer haben drei Kinder und halten sich für ein glückliches Ehepaar. Wie brüchig diese Konstellation in Wirklichkeit ist, zeigt sich, als sie an der schrittweisen Aufdeckung eines lange zurückliegenden Vorfalles zerbricht. Denn es gab Zeiten, wo das Geld knapp war und Helmer krank.
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Als Edward Albee 1962 mit seinem Drama Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Broadway aufschlug, mag das für viele wie eine Offenbarung gewirkt haben. Die Scheidungsrate stieg gerade sprunghaft an, und die Eheschlacht galt daraufhin eine Zeitlang als Paradedisziplin literarischer Kampfsportarten. Heute sehnt man sich fast schon wieder nach so viel Beständigkeit.
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"Die Dichterin Christine Lavant ist mit ihren Gedichten und Prosatexten zu einer Ikone der österreichischen Nachkriegsliteratur geworden. Mit der dunklen Rätselhaftigkeit und poetischen Eindringlichkeit ihrer Sprache und Themen behauptet sie, die bis auf kurze Unterbrechungen ihr gesamtes Leben in ihrem Lavanttaler Geburtsort verbracht hat, eine Sonderstellung.
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Der Kleinkriminelle Randle P. McMurphy hat sich vom Gefängnis in eine geschlossene Anstalt verlegen lassen, weil er sich dort leichtere Haftbedingungen verspricht. Doch hier begegnet er dem Wahnsinn der Psychiatrie: Auf ihrer Station herrscht Oberschwester Ratched unangefochten.
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