Im kalten Neonlicht stehen sich ein Mann und eine Frau gegenüber, versuchen, Haltung zu bewahren, während sie – einer nach dem anderen – ihre Liebe beenden. Erst der Mann. Dann die Frau. Zwei Körper in Hochspannung im Sperrfeuer der Sätze, die Einschläge lassen sich nicht verbergen, die Worte des anderen treffen im Innersten. Ein letztes Mal steckt jeder sein Territorium ab.
Eines Tages findet Reiting heraus, dass der jüngere Mitschüler Basini seine Kollegen bestohlen hat. Die Freunde verraten Basini aber nicht an die Internatsleitung, sondern beginnen ihn zu quälen und sexuell zu erniedrigen. Törleß ist hin- und hergerissen. Er verabscheut die grausame Selbstjustiz, zugleich ist er von der Brutalität fasziniert und beginnt selbst, Basini psychisch zu misshandeln.
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Beschämt verlässt Hofmiller die Gesellschaft. Doch schon bald sucht er erneut das Gut Kekesfalvas auf, um sich bei Edith für diesen Fauxpas zu entschuldigen. Die Besuche wiederholen sich und Hofmiller wird zum Freund des Hauses und zur großen Hoffnung der Familie. Edith blüht in seiner Gegenwart regelrecht auf, sodass der Vater an eine endgültige Heilung seiner Tochter glaubt.
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Unbeschwerte Tage könnten es sein, die Verwandte und Bekannte des Rechtsanwalts Bassow auf dessen Datscha verbringen. Doch die Beziehungen untereinander sind angespannt, bestimmt durch Gewohnheit und die Monotonie des Alltags. Bassow selbst flüchtet vor den idealistischen Ansprüchen seiner Frau in den Alkohol.
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Zusammen mit Kostümbildnerin Nicole von Graevenitz und Bühnenbildner Moritz Müller sorgt die Niederländerin Maaike van Langen – die in der vergangenen Spielzeit die Erfolgsproduktion "Die schmutzigen Hände" am Landestheater Niederösterreich inszenierte – für die Umsetzung von Oscar Wildes furioser Komödie.
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Vier Tage sind es noch bis Theseus, der Herzog von Athen, die Amazonenkönigin Hyppolita vor den Traualtar führt. Ebenso lange gibt er Hermia Zeit, sich zu entscheiden: Entgegen dem Willen ihres Vaters will sie nicht Demetrius, sondern Lysander heiraten – und soll dafür entweder mit dem Eintritt in ein Kloster oder dem Tod bestraft werden.
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Chrissie (blond) wird in einem Einkaufszentrum von einer Rothaarigen brutal attackiert. Rhonda (rothaarig) ist mit Graham verheiratet. Lynette (brünett) hat Graham mit einer Blonden gesehen.
Sieben Figuren – eine Schauspielerin
Sieben Geschichten – sieben Perspektiven
Ein Sachverhalt – sieben Wahrheiten
Ein Fall, der von Minute zu Minute anders aussieht.
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Ringsgwandl - „Punk-Qualtinger und Valentin des Rock’n’Roll“ (Die Zeit) - entwirft in pointierten Dialogen und Liedern eine dörfliche Szenerie, die von den Ausschlägen der Globalisierung schonungslos getroffen wird.
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Die Nachkriegszeit, ein alte Bauernhof, mitten im Wald: Tannöd, ein vergessener Winkel im Niemandsland, weitab vom Dorf und den nächsten Nachbarn. Die Danners, seine Bewohner eigenbrötlerische, mürrische Menschen, die sich außerhalb der Gemeinschaft eingerichtet haben. Doch irgendwann dringt kein Lebenszeichen mehr von Tannöd ins Dorf, nur der Hund kläfft.
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Die USA zur Zeit der großen Wirtschaftskrise in den Dreißiger Jahren: Wie Millionen Entwurzelter ziehen zwei ungleiche Wanderarbeiter auf der Suche nach einem Saisonjob übers Land: George, der auf ein besseres Leben hofft, und Lennie, der zwar bärenstark und freundlich, aber ein bisschen langsam im Kopf ist.
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