Nicht umsonst trägt das Stück den Untertitel „Ein Lehrstück ohne Lehre“: Denn Biedermann ist gewarnt und doch lässt er den ehemaligen Ringer Schmitz bei sich auf dem Dachboden übernachten. Schmitz beklagt sich, dass er – ein armer Obdachloser, der eine Bleibe sucht – von niemandem mehr aufgenommen wird, weil ihn alle für einen Brandstifter halten.
Keine der legendären Filmszenen wird dabei ausgelassen – weder die Fahrt im FIying Scotsman und die Flucht über die Forth Bridge, noch das Finale im Londoner Palladium. Mit feiner Ironie und kräftiger Theateraktion wird die Geschichte des unschuldig in einen Mord verwickelten Mannes erzählt, dem es schließlich gelingt, den Chef der Spionageorganisation zu stellen und sein Land zu retten.
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Als sein Neffe ihn bittet, einem Imam in einem Gerichtsverfahren beizustehen, hilft er nur widerwillig. Bei einem Abendessen mit seiner afroamerikanischen Kollegin Jory und deren jüdischem Ehemann Isaac – einem erfolgreichen Kurator, der sich auch für Emilys Kunst interessiert – eskaliert eine Diskussion um religiöse Traditionen.
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Nur wenige Werke der deutschsprachigen Literatur – ausgenommen vielleicht Luthers Übersetzung der Bibel – bieten einen solchen Fundus an Zitaten und Redewendungen, die es ins allgemeine Sprachgedächtnis geschafft haben: „Verweile doch, du bist so schön.“ – „Das also ist des Pudels Kern!“ – „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.
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Hat das, was und wie wir sind, noch etwas mit dem zu tun, was geschehen ist? Gehen uns die Fragen und die Antworten, die sich auf Gott, den Glauben, die Gnade, die Sakramente und die Erlösung beziehen, noch etwas an? Oder erscheinen diese Themen in unserem laizistischen und säkularisierten Weltbild nicht mehr aktuell, wenn nicht sogar absurd?
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Die Fantasie über elterlichen Missbrauch, die zu den renommierten Mülheimer Theatertagen 2017 eingeladen wurde und damit den Grazer Literaturstar auch in Theaterkreisen an die Spitze beförderte, zitiert die Struktur der Pornoindustrie. Als eine der ersten Branchen entdeckten die Porno-Anbieter das Netz als Einkommensquelle.
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Tatsächlich liest jeden Abend ein anderer Schauspieler oder eine andere Schauspielerin, der oder die nichts über das Stück wissen wird. Und trotz oder wegen dieser kühnen Konstruktion – für darstellendes Personal und anwesendes Publikum – bietet das Stück einen humorvollen Einblick in ein fernes Land – den Iran – und ist gleichzeitig eine poetische Betrachtung über das Wesen von Autorschaft.
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Das Eheleben der Chandebises ist ziemlich eingerostet. Da werden Victor-Emmanuel von einem äußerst fragwürdigen Etablissement mit dem Namen "Zur galanten Mieze" seine vergessenen Hosenträger nachgeschickt. Raymonde Chandebise ist es jetzt klar: Ihr Mann betrügt sie!
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ICH BIN ANDERS!
Was TäterInnen sagen – Briefe, Internet, Schulaufsätze, Tagebücher, Blogs, Notizen … Polizei, Gericht, ZeugInnen, Zeitungen.
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Jens (16) alias Cold, intelligent und poesiebegabt, bereitet ein Massaker vor. Facts or phantasies - ihm geht es um Reaktionen nach der Tat: Selbstvorwürfe der Eltern, Medienskandal, „Ruhm“.
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