Die Älteste hat sich einen Muslimen als Ehemann auserwählt, eine andere Tochter einen Juden geheiratet und die Zweit-Jüngste ist mit einem Chinesen liiert. Nun ruhen alle ihre Hoffnungen für eine kirchliche Hochzeit auf der jüngsten Tochter, die gerade – Hallelujah! – einen Katholiken kennengelernt hat. Eine französische Komödie über Toleranz, Familienwahnsinn und die Kraft der Liebe.
BREM: Was kann schon so Übles passiert sein bei Ihnen?
TRÖMERBUSCH: Das Übelste, das einem passieren kann.
BREM: Das Übelste, das einem passieren kann, ist mir passiert.
TRÖMERBUSCH: Ich bin verlassen worden.
BREM: Und ich bin entlassen worden.
TRÖMERBUSCH: Ich wusste es, mein Tag war übler.
BREM: Warum?
TRÖMERBUSCH: Verlassen zu werden ist übler als entlassen zu werden.
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Marias Testament ist die Geschichte einer Mutter, die ihren Sohn nicht beschützen konnte und der somit das Schlimmste geschah, was einer Mutter geschehen kann. Eine Mutter erzählt die Tragödie ihres Lebens. Sie erzählt von der Entfremdung, vom grausamen Tod ihres Sohnes und sie erzählt dies alles auf ganz und gar persönliche Weise, aus der Perspektive ihrer eigenen, individuellen Erfahrung.
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Die Hoffnung ist groß – obwohl die Schifffahrtsgesellschaft ihnen auch noch den letzten Pfennig abverlangt hatte, obwohl die Besatzung bereits von zahlreichen Nazis unterwandert ist. Doch der frohe Mut weicht einer erschreckenden Erkenntnis: Kuba lässt niemanden mehr ins Land.
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Jean-Luc Lagarce ist ein in Frankreich viel gespielter Autor. Sein Theater ist stark auf die Sprache konzentriert und besticht durch eine ganz eigene Syntax. Lagarce, der 1995 mit nur 38 Jahren starb, hinterließ ein reichhaltiges Werk.
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Mit:
Ursula Strauss
Christian Dolezal
Shakespeares König Lear, entstanden um 1605, basiert auf dem britannischen Märchenmotiv vom alten König, der die Liebe seiner Töchter auf die Probe stellt. Am Ende rettet die zu Unrecht verstoßene jüngste Lieblingstochter das Leben des greisen Vaters. Zu diesem glücklichen Ausgang kommt es bei Shakespeare nicht.
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Gemeinsam mit 100 Klagenfurterinnen und Klagenfurtern, die sich in einer mehrmonatigen Recherchekette nach statistischen Maßgaben zusammenfinden, bildet das Projekt die Stadtgesellschaft ab und zeigt auf der Bühne, was sonst hinter Zahlen verborgen bleibt. Eine repräsentative Stichprobe stellt sich auf einer großen Drehbühne zu immer neuen Gruppenbildern zusammen.
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Er ist Partisanen auf der Spur die sich im und um den Ort herumtreiben. Doch die Partisanenjagd endet in einer Blamage. Als dann noch die Bevölkerung, allen voran die Mutter des Bürgermeisters, entschließen, die Kirchenglocke zu verstecken, um sie vor dem Einschmelzen zu retten, dreht der Förster völlig durch und will das ganze Dorf auffliegen lassen.
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Nach der Analyse einer „Männer-Rollenbilder“-Umfrage (über 600 TeilnehmerInnen) folgten in der ersten Probenphase der aktuellen Uraufführung umfassende Interviews.
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