Dabei werden Fäuste geschwungen und Geheimnisse gelüftet. Man zankt sich um (un)passende Vornamen, kleinere Vandalismusakte und diverse Handgreiflichkeiten innerhalb der dörflichen Community. Dabei kann es schon mal passieren, dass man das große Ganze aus den Augen verliert.
In komprimierter Sprache lässt die ungarische Autorin Ágota Kristóf die Zwillinge in einem großen Heft notieren, wie sie ohne Hoffnung auf Liebe und Mitgefühl ihre Werte und Handlungen der Grausamkeit ihrer Umgebung anpassen und durch Übungen zur Abhärtung des Geistes und des Körpers ihre eigenen Überlebensstrategien entwickeln.
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Die deutsche Regisseurin und Choreografin Claudia Bosse und der ägyptische Theatermacher Abdalla Daif befragen als Subjekte und Objekte ihrer gemeinsamen Forschung, als Archive ihrer kulturellen Praktiken, Ereignisse der Gegenwart. Was sind Resonanzen politischer Veränderungen? Wie erfahren beide den Alltag im Umfeld des Anderen?
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Wie können wir eine Welt denken, die auf der geologischen Zeitskala ganz am Anfang steht? Wie die Transformationsprozesse nachvollziehen, die über Millionen von Jahren Muschelkalk verdichtet, die Alpen aufgetürmt oder Kontinentalplatten verschoben haben?
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Hier ist es gestattet, sich heimlicher Abscheu hinzugeben und ob der gruseligen Gänsehaut angenehm zu erschauern, wie einst bei den Vergnügungen längst vergangener Tage – als auf Rummelplätzen, in Side Shows und Kuriositätenkabinetten Merkwürdigkeiten zur Schau gestellt wurden.
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Die ultimative literarisch-musikalisch-diskursiv-satirische Revue für Nationshasser, Heimatbesudler und Volksschädlinge. Ein kritischer Lehrkurs zu den Fragen: Was ist Nation? Ist Patriotismus jugendfei? Darf man Sex mit seiner Heimat haben?
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Abenteuerlust trifft auf Überlebenskampf. Lebensentwürfe und Idealvorstellungen prallen in der seltsamen Intimität jeder neuen Fahrgemeinschaft radikal aufeinander. Doch die beiden Reisenden zwischen den Welten bleiben kämpferisch, neugierig und offen für das, was vor ihnen liegt.
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Nur eine will und kann nicht Gras darüber wachsen lassen, kann das Blut nicht übertünchen: Tochter Elektra hofft im Gegensatz zu ihrer Schwester Chrysotemis auf Rache und wünscht ihrer Mutter den Tod. Dabei richtetsich ihre ganze Hoffnung auf die Rückkehr ihres verschollenen Bruders Orest.
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Aber nicht nur, dass die Sorglosigkeit ihrer entstehenden Beziehung die ganze Studie gefährdet und die überwachenden Ärzte in Panik versetzt: Ist es eine echte Liebe, die da entsteht, oder nur eine Nebenwirkung der getesteten Antidepressiva? Aber vielleicht sind sie ohnehin nur auf Placebos?
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Nicht nur, dass aus der Haupt- und Residenzstadt amtliche Revision in Form eines eleganten Stadtjuristen eingetroffen ist, verlangt die Witwe Rull lautstark eine sofortige Anklage des Nachbarssohnes Ruprecht Dimpfl: Sein Verbrechen: Er hätte einen Krug zerbrochen, ein „Erbstückl aus der Manufaktur Kwapil & Söhne aus Budweis“. Aber da steckt doch mehr dahinter als ein paar Scherben?
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Leserkommentare
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