Tickets und Infos Tiroler Landestheater - Kammerspiele Brechen wir aus!

Musik-E

Yuki Serino & Martin Nöbauer

26. Feb. 2026
In der Wiener Klassik wird die Sonate zur wichtigsten Gattung der Instrumentalmusik und findet in Kompositionen von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven vielfältige Ausdrucksformen. Seine zweisätzige Sonate in es-Moll komponierte Haydn zunächst für Violine und Klavier, später arbeitete er sie zu einem Klaviertrio um.

Der biblische Titel »Jakobs Traum« bezieht sich auf den zweiten Satz, in dem sich die Violine wie auf einer Himmelsleiter zu ätherischen Höhen heraufschwingt. Beethovens knapp zehn Jahre später entstandene ›Kreutzer‹-Sonate interpretiert die Gattung wiederum als furioses Virtuos:innenstück – Tendenzen, die auch schon in seiner dramatischen Sonate Nr. 7 in c-Moll hörbar sind.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Yuki Serino & Martin Nöbauer - Brucknerhaus Linz

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Ioffe, Chooi & Prague Radio Symphony Orchestra

11. Feb. 2026
Im Februar ist der Winter zwar noch nicht vorbei, aber der Frühling liegt schon in der Luft. Alevtina Ioffe, Timothy Chooi und das Prague Radio Symphony Orchestra läuten den langsam aber sicher nahenden Frühling mit einem Programm ein, das ganz im Zeichen der Romantik steht:

Max Bruchs energetisches Violinkonzert trifft auf Antonín Dvořáks 8. Symphonie, für die sich der Komponist von der Landschaft seines Sommersitzes im tschechischen Vysoká u Příbramě inspirieren ließ. Den Konzertabend eröffnet die Ouvertüre für Orchester des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů, die neo-barocke Kontrapunktik mit modernen Klangfarben anreichert.

Programm

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Ioffe, Chooi & Prague Radio Symphony Orchestra - Brucknerhaus Linz

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

AK Classics III


AK Classics III

10. Feb. 2026
„Dona nobis pacem“ – so der Untertitel der dritten Symphonie des oberösterreichischen Komponisten Helmut Rogl. „Gib uns Deinen Frieden“. Ein Wunsch, der auch losgelöst von jeglicher Religiosität in unseren Tagen nach einem tragischen Flehen klingen kann.

Frieden braucht unsere Welt. Musik kann Menschen dazu inspirieren. Dieser Uraufführung zur Seite steht die letzte Messe von Franz Schubert. Ein ungemein kühnes Werk, womit sich Franz Schubert von den Harmonien der Klassik befreit und die Tore zur Romantik weit aufstößt.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: AK Classics III - Brucknerhaus Linz

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Tali, Braunstein & Bruckner Orchester Linz

1. Feb. 2026
Beatlemania im Brucknerhaus: Guy Braunstein, langjähriger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, hat in seinem Abbey Road Concerto zahlreiche Songs der Beatles wie Come Together, Here Comes the Sun oder I Want You zu einem ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen Solokonzert verwoben, das er bei seinem Debüt im Brucknerhaus gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz und der estnischen Dirigentin Anu Tali zum ersten Mal in Österreich aufführen wird.

In 15 Sätzen, die durch virtuose Intermezzi verbunden werden, führt uns Braunstein durch die Klangwelten der Abbey Road. In rauere Gefilde geleiten die zwei Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Solokonzert einrahmen: Inspiriert zu seiner Konzertouvertüre Die Hebriden und seiner ›Schottischen‹ 3.

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz

Veranstaltungsvorschau: Tali, Braunstein & Bruckner Orchester Linz - Brucknerhaus Linz

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Seven Passionate Pavans


Seven Passionate Pavans

4. April 2026
John Dowlands Lachrimæ, or Seaven Teares figured in seaven passionate pavans gehören zu den eindrucksvollsten musikalischen Beispielen durchdringender Melancholie der Renaissance. Besonders ungewöhnlich für ihre Zeit sind die Dissonanzen sowie die unerwarteten harmonischen Wendungen, weshalb die Lachrimæ bis heute eine besondere Anziehungskraft ausüben.

Ausgangspunkt ist das berühmte Lachrimæ-Motiv aus seinem Lied Flow, my tears: eine absteigende melodische Figur, musikalisches Sinnbild des Klagens und Weinens. Dowland entfaltet über sie eine geschlossene Studie menschlicher Trauer, die weit über bloße Variationen eines musikalischen Themas hinausgeht.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Seven Passionate Pavans - Salzlager

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Lamentatio


Lamentatio

3. April 2026
Das österreichische Vokalensemble Cantando Admont widmet sich zwei Werken, die über Jahrhunderte hinweg auf die existenzielle Erfahrung von Trauer und Hoffnung antworten. Johannes Ockeghems um 1460 entstandenes Requiem gilt als erste vollständige Totenmesse der Musikgeschichte, die eine zeitlose Klangsprache entfaltet.

Ernst Krenek komponierte seine Lamentatio Jeremiae Prophetae 1941/42 im Exil in den USA. Sie spiegelt in ergreifender Vokalpolyphonie persönliche und historische Brüche des 20. Jahrhunderts: ein musikalisches Lamento über Verlust, Exil und Sehnsucht.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Lamentatio - Salzlager

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Gefangen in der Zeit


Gefangen in der Zeit

31. März 2026
Der polnisch-französische Komponist und Multimediakünstler Pierre Jodlowski ließ sich für sein Werk Insulæ von Adolfo Bioy Casares’ Novelle Morels Erfindung inspirieren. Im Zentrum steht das Spiel mit den Grenzen zwischen Realität und Fiktion. In der Vorlage erschafft Morel eine Maschine, die alle menschlichen Sinne aufzeichnen und wiedergeben kann.

Sie konserviert Bilder von Menschen, die in einer endlosen Zeitschleife weiterleben. Jodlowski greift diese Idee auf und stellt die Frage, wie sehr Bilder heute unsere Beziehungen prägen. Emotionen, Nähe und sogar Zuneigung können durch reine Darstellung entstehen – selbst gegenüber fiktiven Wesen.

Details zur Spielstätte:
Rennweg 3, A-6020 Innsbruck
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Gefangen in der Zeit - Congress Innsbruck

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Stabat Mater


Stabat Mater

29. März 2026
Der Passionsmusik von Antonio Caldara (1670-1736) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – weniger bekannte, aber ebenbürtige Zeitgenossen Bachs – widmet sich Václav Luks und sein Collegium 1704. Caldara war Vizekapellmeister an der Wiener Hofkapelle Karls VI. und übte zu Lebzeiten großen Einfluss auf Komponisten aus.

In seinem Stabat Mater sind der Reichtum und die Vielfalt seiner Tonsprache zu hören. Zelenka diente am Hof in Dresden und war unter den Musikern sehr geachtet. Sein Statio quadruplex pro Processione Theophorica ZWV 158 entstand 1709 und ist eines seiner frühesten erhaltenen Werke.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Stabat Mater - Salzlager

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

… bis an die Seele


… bis an die Seele

27. März 2026
Gemeinsam mit dem Vokalensemble The Present – das sich an der Schnittstelle von Alter und zeitgenössischer Musik bewegt – hat das Osterfestival Tirol 2026 drei Kompositionsaufträge vergeben. Ausgehend von Passionsmusik der Renaissance und des Barock mit Werken von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Supitia Cesis, Gregorio Allegri, Samuel Scheidt, Giovanni Legrenzi u.v.m. widmen sich Catherine Lamb, Günther Zechberger und Hannes Kerschbaumer Verlust, Trauer und Hoffnung.

Mehrere Klangwelten werden miteinander verbunden, im Dialog zwischen Text – u.a. Fragmente aus Aslı Erdoğans Am Fuß einer Mauer bei Zechberger –, Klang und Raum. Als Basis: acht Stimmen, Viola da Gamba, Violoncello und Orgelpositiv.

The Present
Hanna Herfurtner, Olivia Stahn – Sopran
Amélie Saadia, Bernadette Beckermann – Alt
Tim Karweick, Pedro Matos – Tenor

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: … bis an die Seele - Salzlager

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Brechen wir aus!


Brechen wir aus!

22. März 2026
Das Justman Projekt - Schauspieler*innen des TLT Timna Brauer & Ensemble - Brechen wir aus! erzählt die eng mit Tirol verbundene Lebensgeschichte Leokadia Justmans. Ihre bereits 1945 verfassten, beeindruckend-literarischen Erinnerungen wurden Anfang 2025 auf Deutsch herausgegeben. Leokadia, 1922 in eine jüdische Familie geboren, entkam mit ihren Eltern dem Warschauer Ghetto.

Mit ihrem Vater Jakob floh sie bis Seefeld und Innsbruck, wo die beiden mit gefälschten Identitäten arbeiteten, dann aber verraten und inhaftiert wurden. Jakob wurde 1944 im Lager Reichenau ermordet, Leokadia konnte im Januar 1945 aus dem durch Bomben teilweise zerstörten Polizeigefängnis ausbrechen. Sie überlebte Krieg und Holocaust und emigrierte später nach New York.

Details zur Spielstätte:
Universitätsstraße 1, A-6020 Innsbruck
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Veranstaltungsvorschau: Brechen wir aus! - Tiroler Landestheater - Kammerspiele

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Inhalt abgleichen