Das imposante Doppelbockfördergerüst heißt als Wahrzeichen für die Vergangenheit und die Zukunft der Region Besucher aus nah und fern willkommen, willkommen auf dem UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein XII in Essen. Hier, wo noch bis 1986 Kohle gefördert wurde, ist seit den 90er-Jahren ein nicht minder produktiver Kultur- und Kreativitätsstandort entstanden, wie er sinnbildlicher für den Wandel von der Industrie- zur Kulturregion kaum sein kann. Das zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas zählende weitläufige Areal ist heute Heimat für Kunst, Kultur, Design und neue Medien.
Neben Kunstprojekten wie dem Palast der Projekte, Zeitgenössische Kunst und Kritik oder dem choreografischen Zentrum „Pact“ beherbergt es auch das red dot design museum NRW. Das Museum im umgebauten Kesselhaus zeigt auf mehr als 4000 Quadratmetern die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Über 1500 mit dem begehrten red dot ausgezeichnete Gebrauchsgegenstände namhafter Designer aus aller Welt zeichnen ein lebendiges Bild unserer Alltags- und Produktkultur.
In der ehemaligen Kohlenwäsche wird 2010 das Ruhr-Museum eröffnet, in dem man alles über die faszinierende Historie des Ruhrgebiets erfahren kann.
Bedeutende Exponate aus den Kunstepochen von der Romantik bis zur heutigen Avantgarde präsentiert das weltberühmte Museum Folkwang.
Muße und Entspannung finden Sie im Nordsternpark Gelsenkirchen. Der moderne Landschaftspark auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern bietet eine einzigartige Atmosphäre aus alter Industriekultur und Natur. Gut erholt, könnten Sie den Tag im Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen ausklingen lassen. Das Haus auf dem Kennedyplatz ist einer der bedeutendsten Theaterbauten der Nachkriegszeit mit 200 Aufführungen jährlich. Neben Wechselausstellungen sind im Kunstmuseum Gelsenkirchen 1300 Exponate aus der klassischen Moderne, dem Konstruktivismus und der zeitgenössische Kunst zu bewundern.
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