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Stabat Mater


Stabat Mater

29. März 2026
Der Passionsmusik von Antonio Caldara (1670-1736) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – weniger bekannte, aber ebenbürtige Zeitgenossen Bachs – widmet sich Václav Luks und sein Collegium 1704. Caldara war Vizekapellmeister an der Wiener Hofkapelle Karls VI. und übte zu Lebzeiten großen Einfluss auf Komponisten aus.

In seinem Stabat Mater sind der Reichtum und die Vielfalt seiner Tonsprache zu hören. Zelenka diente am Hof in Dresden und war unter den Musikern sehr geachtet. Sein Statio quadruplex pro Processione Theophorica ZWV 158 entstand 1709 und ist eines seiner frühesten erhaltenen Werke. Es besitzt bereits alle typischen Merkmale: tiefe Emotionalität, einen raffinierten Kontrapunkt, Gespür für die Führung der Gesangslinie sowie eine originelle, ausdrucksstarke harmonische Struktur. Teil des Programms sind auch seine Responsoria pro hebdomada sancta ZWV 55, die Zelenka erst 1723 komponierte. Wie beliebt sie waren, zeigt nicht zuletzt der Brief Pisendels an Telemann: Endlich habe ich die Freude, Dir die Responsoria des gesegneten Herrn Zelenka […] anbieten zu können […], dass Dir die Freude, die süßen Früchte dieses Mandelbaums kosten zu dürfen, gewährt wird.

Collegium 1704 Chor & Orchester
Ltg: Václav Luks

Programm:
ZELENKA Responsoria pro hebdomada sancta, ZWV 55
Statio quadruplex pro Processione Theophorica, ZWV 158
CALDARA Stabat Mater

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur der Tschechischen Republik.

Details zur Spielstätte:
Saline 18, A-6060 Hall in Tirol
Im Rahmen des Festivals:
Osterfestival Tirol

Termine: Stabat Mater - Salzlager

März 2026
So. 29. März 2026
19:30 Uhr
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