Eine Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche in den Horizont des Unmöglichen stellt. Seine dichterische Leidenschaft hofft und verzweifelt, vertraut und betrügt, preist und vernichtet. »Eidinger zitiert, wird er gefragt, wie er seine Kunst lebt, oft Thomas Brasch«, so die Süddeutsche Zeitung. »›Mein Beruf heißt mich nicht verstecken, sondern öffentlich entdecken, mich zu finden, indem ich mich verliere, …‹ Brasch wie Eidinger scheinen in der gleichen paradoxen Situation: Sie stellen sich mit vollem Risiko, mit offenem Visier, mit ihren Wunden und ihrer traurigen Wut der Öffentlichkeit.«
2025 wurde Das Unvereinbare in ein Gedicht mit Lars Eidinger und George Kranz als Hörbuch aufgenommen. Die Produktion wurde zum ›Hörbuch des Jahres 2025‹ gekürt. In der Begründung der Jury des Hessischen Rundfunks heißt es:
»Lars Eidinger macht sich zu einem überaus überzeugenden Anwalt Braschs. In dem er die Texte zurückgenommen interpretiert, steigert er deren expressive Kraft. Zum ruhigen, präzisen Ton Lars Eidingers kommen die sanft begleitenden, hintergründigen Schlagzeugintermezzi von George Kranz. Gemeinsam schaffen sie eine großartige Performance, einen Dialog von Stimme und Instrument. Sowohl in Bezug auf den literarischen Anspruch als auch auf die stimmliche und musikalische Darbietung ragt das Hörbuch aus der Jahresproduktion weit heraus.«
Programm
Thomas Brasch // 1945–2001
Ausgewählte Gedichte
Besetzung
Lars Eidinger | Lesung
George Kranz | Schlagzeug
| September 2026 | ||||||||
| Fr. 18. Sept. 2026 19:30 Uhr |
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