Und dass er, Wendelin, mit diesem nun im Bunde steht. Was macht man da? Den Teufelsbund, der ja gewisse Privilegien mit sich bringt, zuerst einmal genießen oder lieber gleich nach Rom pilgern und Buße tun?
Johann Nestroy
Posse
In verklausulierter Form beklagt Nestroy in dem Stück die Vergeblichkeit des Aufstandes von 1848: Nicht nur die Mächtigen halten an der schlechten alten Ordnung fest, auch die Ohnmächtigen haben sie so sehr verinnerlicht, dass jede Veränderung in ihren Augen nicht mit rechten Dingen zugehen kann.
Besetzung
Inszenierung - Dominique Schnizer
Bühne und Kostüme - Christin Treunert
Musikalische Leitung - Joachim Werner
Zusätzliche Liedtexte - Sarah Anna Fernbach
Dramaturgie - Andreas Erdmann
Baronesse Adele von Stromberg, eine Waise - Theresa Palfi
Freiherr von Stromberg, Bruder ihres verstorbenen Vaters - Sebastian Hufschmidt
Freiherr von Reichenthal, Bruder ihrer verstorbenen Mutter - Christian Higer
von Arnstett, Staatssekretär - Benedikt Steiner
von Thurming, Oberrichter - Jan Nikolaus Cerha
Pfrim, ein alter Schuster - Horst Heiss
Eva, sein Weib - Eva-Maria Aichner
Wendelin, beider Sohn - Julian Sigl
Rosalie, Kammerjungfer der Baronesse Adele - Lorena Emmi Mayer
Gottfried, Bedienter von Thurmings - Christian Higer
Ignaz, Bedienter von Thurmings - Benedikt Steiner
Johann, Bedienter bei Stromberg - Cecilia Pérez
Portier, bei Arnstedt - Christian Higer
Leni, dessen Tochter - Cecilia Pérez
Zwei Gensdarmen - Eva-Maria Aichner, Benedikt Steiner
Bediente, Arbeiter, Gensdarmen - Statisterie des Landestheaters Linz