Profunde Balz und hilflose Tanzschritte, Hebbelzitate und Hebefiguren. Hüftbewegungsvortäuschung, professionell angedeutetes Gewackel, begleitet von einem Schlagzeuger, der Patrick Swayze wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Unrohe Gewalt schwängert die Luft im Zelt. Getanzte Lust. Schmutziger Tanz wird für einen Abend salonfähig. Zwischenmenschlichintimöffentlichgemachtes und Unfairverpacktes. Seelenstriptease in blickdichten Strumpfhosen für alle, die sich trauen. Wen dieser Abend kalt lässt, der hat kein Herz, der hat kein Blut, der hat nur Wasser in den Adern.
»Sie kann scatten, chansonnieren, grooven, swingen, funkig rocken und kunstliedhaft Arien schmettern.«
Der Tagesspiegel