Auch wenn ihm dieser Ausspruch wahrscheinlich erst von der Nachwelt in den Mund gelegt wurde, bringt er dennoch die besondere Faszination auf den Punkt, die Bachs Musik auch heute noch ausübt. Dem Hauch von Unendlichkeit, der in ihr verborgen liegt, spürt Christian Tetzlaff im Alten Dom nach. Auf dem Programm stehen die berühmten Sonaten und Partiten für Violine solo, die Bach während seiner Zeit als Kapellmeister in Köthen komponierte. Womöglich führte er die komplexen Werke sogar selbst als Solist am Köthener Hof auf. Dabei liegen Unendlichkeit und Endlichkeit nah beieinander: In den vielstimmig-kontrapunktischen Strukturen der Sonaten und Partiten versteckt sich so manches Choralzitat, das um die Themen Tod und Auferstehung kreist.
Programm
Johann Sebastian Bach // 1685–1750
Sonate für Violine solo Nr. 2 a-Moll BWV 1003 // um 1716
Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 // um 1717–20
// Pause //
Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005 // um 1717
Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006 // um 1719
Besetzung
Christian Tetzlaff | Violine
| September 2026 | ||||||||
| Mi. 23. Sept. 2026 19:30 Uhr |
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