Sie konserviert Bilder von Menschen, die in einer endlosen Zeitschleife weiterleben. Jodlowski greift diese Idee auf und stellt die Frage, wie sehr Bilder heute unsere Beziehungen prägen. Emotionen, Nähe und sogar Zuneigung können durch reine Darstellung entstehen – selbst gegenüber fiktiven Wesen. In einer von digitalen Netzwerken und virtuellen Identitäten geprägten Welt verschwimmen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Abbild immer stärker. Mit Schattenspielen, Echtzeit-Video-Loops und beweglichen Projektionen schafft Jodlowski eine Umgebung ständiger Veränderung. Bilder überlagern sich, Klänge mischen sich, klare Rollen lösen sich auf. So entsteht ein konstanter Zustand der Transformation, der jedes Element zu einem Teil des fragilen Gleichgewichts macht.
Phace
Doris Nicoletti – Flöte
Michael Krenn – Saxophon
Anna Lindenbaum – Violine
Roland Schueler – Violoncello
Manuel Alcaraz Clemente – Schlagwerk
Stefan Obmann – Posaune
Konzept, Video, Licht: Pierre Jodlowski
Text: Frank Witzel
Bühnenbild: Louise Sari
Klangregie: Alfred Reiter
Im Auftrag von Phace und éOle studio de création musicale & mit Unterstützung der Ernst von Siemens Stiftung und des Sacem.
Eine Produktion von Phace & éOle in Koproduktion mit Warschauer Herbst, Wien Modern, Osterfestival Tirol und Grame – Centre National de Création Musicale.
| März 2026 | ||||||||
| Di. 31. März 2026 19:30 Uhr |
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